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In Europa werden einige Formen der Stoffwechselstörung recht häufig diagnostiziert. Dabei handelt es sich vorrangig um Diabetes, Gicht und Schilddrüsenerkrankungen. Nun mag sich mancher fragen, wieso man die verschiedenen Fehlfunktionen der Schilddrüse einer Stoffwechselstörung zuordnet, wo sie doch in der Hauptsache für verschiedene Hormone zuständig ist. Die Hormone besitzen im menschlichen Körper eine steuernde Funktion.
Sie sind es auch, die bestimmen, welche Enzyme wann und wo auf- und abgebaut werden und an welchen Stellen sie zur Verfügung stehen sollen. Die Enzyme wiederum sind für den Ablauf des Stoffwechsels verantwortlich und so schließt sich der Kreis. Bei der Stoffwechselstörung in Form von Diabetes ist der Anteil des im Blut transportierten oder über den Urin ausgeschiedenen Zuckers zu hoch.

Ursache dafür ist eine Fehlfunktion der Bauchspeicheldrüse, in der medizinischen Fachsprache auch Pankreas genannt. Sie stellt dabei entweder eine nicht angemessene Menge des Hormons Insulin zur Verfügung oder der Körper ist nicht in der Lage, mit diesem Hormon zu arbeiten. Dabei können auch andere Faktoren eine Rolle spielen, denn das Insulin ist nicht allein für die Verwertung des Zuckers im Körper verantwortlich. Auch Glucacon, Kortison, Adrenalin und die Schilddrüsenhormone haben in diesem Prozess ein Wörtchen mitzureden.
Bei der Stoffwechselstörung Gicht dagegen ist es das Purin, was dafür sorgt, dass es zu den gefürchteten Einlagerungen von Harnsäurekristallen kommt. Sie finden sich vorwiegend in den Endgelenken der Extremitäten und sorgen dort für Reizungen, Entzündungen, Schwellungen, Schmerzen und in der Folge zu Versteifungen der betroffenen Gelenke.
Hier kann man mit einer gezielten Auswahl an Lebensmitteln gegensteuern. Wer gern Bier und Cola trinkt und liebend gern Forellen oder Spargel mit Sauce Hollandaise isst, der hat als Gichterkrankter ein schweres Leben, denn diese Nahrungsmittel enthalten einen hohen Anteil an Harnsäure. Milch, Kartoffeln, Paprika und Vollkornbrot dagegen enthalten nur wenig Harnsäure und sind als Grundnahrngsmittel für Gichtkranke gut geeignet.
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