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Eric Meier

Der echte Schwarzkümmel und das Schwarzkümmelöl aus Ägypten

Schwarzkümmel aus Ägypten wird immer beliebter in Mitteleuropa

Wenn man hierzulande von Schwarzkümmel spricht, meint man in der Regel den sogenannten "Echten Schwarzkümmel". Er ist einer von ca. 20 verschiedenen Schwarzkümmelsorten. Schwarzkümmel ist nicht verwandt mit dem Kümmel und dem Kreuzkümmel!


Sein lateinischer Name lautet "Nigella Sativa" und er gehört vielmehr zur Familie der Hahnenfussgewächse (Ranunculaceae).


Geografisch kommt er häufig in Südeuropa, Westasien, Nordafrika und Indien vor. Die Pflanze ist 30-60cm hoch und gedeiht besonders gut in sonnenreichen Regionen weshalb sie z.B. in Ägypten, dem Irak, Syrien, Griechenland und Zypern angepflanzt wird. In Mitteleuropa werden in Österreich qualitativ hochwertige Schwarzkümmelöle hergestellt.


Die Ägypter verwenden den Schwarzkümmel bereits seit Jahrtausenden in ihrer tradtionellen Medizin, u.a. zur Hautpflege bei der äußerlichen Anwendung. Die Schwarzkümmelsamen sind die Grundlage für das ätherische Öl. Da die Samen nicht sonderlich ergiebig sind, ist das Öl besonders kostbar.


Das Schwarzkümmelöl Al-Barakh aus Ägypten wird nach traditionellen Methoden angeplanzt, geerntet und verarbeitet. Durch die Trocknung im Wüstenklima haben die Samen einen besonders niedrigen Wasseranteil und hohen Gehalt an den Inhaltsstoffen. Die Kaltpressung begünstigt einen hohen Anteil der Wirkstoffe im Öl.


Es beinhaltet über 100 hochwirksame Inhaltsstoffe und ist besonders reich an ungesättigten Fettsäuren. Linolsäure, eine Omega-6-Fettsäure ist zweifach ungesättigt und macht ca. 50-60% des Schwarzkümmelöls aus. Daher ist Schwarzkümmel und Schwarzkümmelöl eine ideale Nahrungsergänzung. Mehr zum Schwarzkümmelöl erfahren Sie unter


Das Öl selbst ist honigfarben bis dunkelbraun und hat einen starken, aber in der Regel als angenehm empfundenen Geruch. Es ist auch als Speiseöl einsetzbar und verfeinert Salate und Speisen.


In Ägypten und im Orient werden Schwarzkümmelsamen zum Verfeinern von Speisen (Fladenbrot), Getränken (Kaffee) oder zur besseren Verdauung eingesetzt. Auch Gemüse kann durch die Zugabe von Schwarzkümmelsamen deutlich länger aufbewahrt werden. In Indien werden vegetraische Gerichte gerne mit Schwarzkümmel gewürzt.


Die Schwarzkümmelsamen sind antimikrobiell und werden daher im heißen Klima des Orients gerne wegen der wachstumshemmenden Wirkung auf Mikroorganismen eingesetzt.


Mehr über Schwarzkümmel erfahren Sie auch unter:

 
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Eric Meier  31.01.2008
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