Kinderwunsch unerfüllt: Möglichkeiten zur Befruchtung
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Die Abfindungsbrennerei
Derzeit besitzen etwa siebenhundert landwirtschaftliche Unternehmen das Recht, Schnaps zu brennen. Etwas mehr als zwanzigtausend so genannte Abfindungsbrennereien und einige Obstbetriebe kommen hinzu. Die Bezeichnung Abfindungsbrennerei hat einen steuerrechtlichen Hintergrund. Die Besteuerung erfolgt hier durch die Anmeldung der zum Schnaps brennen eingesetzten Rohstoffe und der zu erwartenden Ausbeute auf pauschaler Basis.
Das Brennen von Schnaps in Verschlussbrennereien
Im Gegensatz dazu steht das Brennen von Schnaps in Verschlussbrennereien. Die Bezeichnung rührt daher, dass der Zoll die Brenngeräte komplett versiegelt und die erzeugte Menge über einen Weingeistzähler ermittelt wird. Im Allgemeinen kann man davon ausgehen, dass die Abfindungsbrennerei in kleinem Maßstab produziert und die Verschlussbrennerei ein größeres Unternehmen mit erheblicher Produktionsmenge ist.
Das Monopol des Bundes wird aufgehoben
Kurz vor der Jahrtausendwende wurde die Rechtslage für das Brennen von Schnaps in Deutschland geändert. Das Monopol des Bundes wurde eingeschränkt, indem man die gewerblich tätigen Brennereien ausgliederte. Das war auch nicht mehr anders zu lösen, da die landwirtschaftlichen Betriebe nicht nur Schnaps brennen, sondern auch biologische Kraftstoffe erzeugen, die ebenfalls Alkohol enthalten.
Kleine Brennanlagen
Für den privaten Gebrauch gibt es kleine Brennanlagen, in denen man Obst für den eigenen Gebrauch verwerten kann. Diese kleinen Destillen fallen gesetzlich unter die oben genannten Abfindungsbrennereien. Wer aus selbst geerntetem Obst Schnaps herstellen möchte, der kann sich das Zubehör im Internet bestellen oder sich dort Aufbauanleitungen herunterladen. Doch bei den teils wilden Konstruktionen aus Schnellkochtöpfen und Kupferrohren sollte man immer auch seine eigene Sicherheit im Auge behalten. Das gilt nicht nur hinsichtlich möglicher Verbrühungen, sondern auch in Bezug auf das der Gesundheit schadende Methanol.
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Menschen hat es schon immer gereizt, in die Zukunft blicken zu können. Kostenlose Hor... mehr
Kommentare
GK39640 [Gast]
Wer seine Gesundheit nicht gefährden möchte, sollte keine eigenen Brennversuche vornehmen, sondern dies den erfahrenen Brennmeistern überlassen. Und das nicht nur wegen evtl. Verstößen gegen zollrechtliche Bestimmungen, sondern insbesondere auch um seine eigene Gesundheit nicht zu gefährden. (siehe aktuell die 3 deutschen Schüler, die in der Türkei nach dem Genuss (?!) methanolhaltigem Fusel zu Tode gekommen sind.
Ich jedenfalls kaufe meine Brände direkt beim Händler meines Vertrauens, wie sie z.B. an der Mosel anzutreffen sind.
Ein bißchen googlen und es findet sich bestimmt ein passender Anbieter. Hier weiß ich, daß ich Qualität erhalte (zu kaum höheren Preisen wie im Supermarkt) und mir um meine Gesundheit keine Sorgen zu machen brauche.
Und wegen ein paar ersparten Euros seine Gesundheit gefährden: wer will das schon?
Sb532HG [Gast]
Wer selbst brennen sollte aus Gesundheitsschädlichen Gründen sich zuerst umfassende Literatur besorgen, denn sie wissen nie ob sie alles richtig gemacht haben?!
Stellen Sie beim ersten Brennen nur
Maische für 500ml Schnaps her, und schicken Sie Ihren ersten Schnaps an ein Lebensmittellabor.
Viel Spaß beim brennen wünscht Sb532HG
Haribo 2 [Gast]
Mit ein wenig Sorgfalt ist es total ungefährlich, ja sogar gesundheitlich vorzuziehen, seinen Schnappes slbst zu brennen. Methylalkohol entsteht nicht beim Brennen, sondern durch unsaubere Brennansätze, wenn diese z.B. Äste, Blätter, anderen Schmutz enthalten, wohl auch durch Kerne des Kernobstes. Ich arbeite vorzugsweise mit Säften, die ich aus Obstsorten gewonnen habe (je nachdem, was die Gärten in den entsprechenden Jahren hergeben). Diese Säfte presse ich so aus, als wollte ich sie trinken (Sauberkeit), dann lasse ich sie vergären (stelle also eine Art Obstwein her), vorzugsweise auch mit Gäraufsatz. Nach wenigen Wochen wird gebrannt (recht einfache Brennanlage).
Lebensmittelchemiker haben das Endprodukt untersucht und mir bestätigt, dass mein Produkt in den Werten (Fuselöle, Methyl, Ester usw.) besser abschneidet, als das Vergleichsprodukt von Schladerer (ein zumindest mittelklassiger Obstler). Und das, obwohl ich kein Fachmann bin, lediglich die Gebote der Sauberkeit beachte. (na klar, die Profibrennereien setzten mehr auf Menge denn auf Klasse - ich kippe Vorlauf und Nachlauf zumindest in die Scheibenwaschanlage und nicht ins Glas).
PalinkaBoy [Gast]
Wieviel Liter Schnaps darf ich jetzt eigentlich in Deutschland legal, bei mir im Keller, brennen?
Joachim Jelinek [Gast]
Wenn ich das richtig sehe, dürfen in Deutschland Destillen mit einem Kesselvolumen von bis zu 0,5 Litern frei verkauft werden. Anbieter von diesen privaten Destillen habe ich 2 in Deutschland gefunden:
www.destillatio.de
www.premiumdestillen.de
und bei ebay und amazon werden die auch angeboten. Aber reicht denn diese Größe, um sich z.B. sein tägliches Schnapsglas zu brennen?
Schnappesnase [Gast]
Legal,Illegal
SCHEIßEGAL!