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Mit einem Bausatz das eigene Fahrrad zum Elektrofahrrad umbauen

Ein Umbau ist eine gute Möglichkeit, mit minimalem Aufwand auf Kurzstrecken den Benzinpreiserhöhungen entgehen zu können.

elektrofahrrad bausatz
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Kaum locken im Frühling die ersten wärmenden Sonnenstrahlen, nimmt die Zahl der Fahrradfahrer auf Deutschlands Straßen wieder stark zu. Das ist nicht nur der Tatsache geschuldet, dass viele Menschen heute gesundheits- und umweltbewusst leben möchten, sondern auch eine Folge der in jüngster Zeit dramatisch gestiegen Preise für Kraftstoffe aller Art. Da soll das Auto und damit der Geldbeutel auf den Kurzstrecken doch eher mal geschont werden.

Eine gute Möglichkeit, das mit gutem Komfort tun zu können, ist ein Bausatz. Er ist im Verhältnis zum Kauf eines komplett vorgerüsteten Elektrofahrrads schon recht günstig zu bekommen und erfordert beim Einbau keine Fachkenntnisse, sondern lediglich ein wenig handwerkliches Geschick. Zur Belohnung kann man dann in der Ebene und auf kleineren Steigungen ganz entspannt fahren, als ließe man sich eine Straße mit großem Gefälle hinunter rollen. Das prädestiniert den Bausatz auch für die Nachrüstung an den Rädern älterer Menschen, die für das Fahren längerer Strecken nicht mehr die notwendige Körperkraft besitzen.

Grundsätzlich besteht ein Bausatz aus einem Vorderradmotor, einem Display, einem Controller mit Tretsensor sowie einem leistungsstarken Akku. Bei dem Vorderradmotor kann man aus unterschiedlichen Leistungen wählen, wobei anzumerken ist, dass hier 250 Watt schon recht passabel sind und dafür sorgen, dass auch Personen mit einem etwas höheren Körpergewicht ordentlich vorwärtskommen, selbst wenn es einmal leicht bergauf gehen sollte.

Das so nachgerüstete Bike wird auch als Pedelec oder E-Bike bezeichnet. Der Unterschied besteht darin, dass beim Pedelec lediglich eine Unterstützung der Tretbewegung erfolgt und das E-Bike einen Gasgriff besitzt und auch ohne die Bewegung der Pedale vorwärtskommt. Beide Formen benötigen eine Betriebserlaubnis. Beim Überschreiten bestimmter Leistungsdaten kann es sogar sein, dass man dafür einen Führerschein der Klasse M benötigt und eine Haftpflichtversicherung ähnlich der bei den Motorrollern notwendigen Versicherungskennzeichen abschließen muss.

von Adrian Sommer
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