Angeln in Belgien an erstklassigen Angelgewässern
Belgien ist unter Anglern ein beliebtes Land. Denn aufgrund der vielen Gewässer macht... mehr

Trauring ist nicht gleich Trauring: Der kleine, aber feine Unterschied offenbart sich im Prägestempel, der meist im Inneren des Ringes angebracht ist. Bei Eheringen aus Gold kann der Anteil des Edelmetalls durchaus variieren. Bekannt sind hier Angaben wie 750/000, 585/000 oder auch 333/000, was nichts anderes bedeutet, dass bei der Fertigung dieses Schmückstückes Metalle mit einen Anteil von 75%, 58,5% oder eben 33,3% reines Gold verwendet wurde. Der Rest sind andere Metalle, die beigemischt wurden.
Das Schmuckmetall Platin hat hier eine Sonderstellung. Nur Platin wird mit einer Reinheit von 95% für Trauringe oder andere Schmuckstücke verarbeitet. Dies ist am Prägestempel mit der Punzierung „Pt 950“ erkennbar. Platinschmuck gilt deshalb auch als besonders edel, von höchster Reinheit und somit genau das richtige Edelmetall für Eheringe.

Wegen der hohen Reinheit von 950/000 bleibt die natürliche weiße Farbe von Platinschmuck für immer erhalten. Platin Eheringe und natürlich auch anderer Schmuck ist allerdings eben wegen der Dichte dieses Edelmetalls etwas schwerer, aber auch wesentlich widerstandsfähiger als vergleichbarer Goldschmuck. Natürlich kann auch Schmuck aus Platin einen Kratzer bekommen, aber es gibt auch hier wieder den feinen Unterschied: Während ein Kratzer bei einem Ring aus Gold einen Verlust des Volumens verursacht, stellt sich dies bei Platinschmuckstücken anders dar. Hier wird das Metall – bildlich gesprochen – nur zur Seite verschoben, es entsteht also kein Verlust des Edelmetalls.
Ein weiterer, in der heutigen Zeit sehr wichtiger Punkt spricht für Platin. Durch den hohen Feingehalt gelten Platinringe als hypoallergen, es gibt also weder einen Ausschlag noch einen Juckreiz am Ringfinger.
Unterstrichen wird die Exklusivität von Platinschmuck noch durch die Tatsache, dass dieses Edelmetall nur an wenigen Orten der Erde vorhanden ist. Die größten Vorkommen befinden sich in Südafrika und Russland. Auch für die Gewinnung von Platin ist ein enormer Aufwand notwendig. Rund zehn Tonnen Erz müssen aus sehr großer Tiefe gefördert werden, um eine Unze Platin zu erhalten. Bei Gold dagegen braucht man dafür „nur“ drei Tonnen goldhaltiges Gestein.
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