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Als Orgasmus bezeichnet man den Höhepunkt der sexuellen Erregung. (Brockhaus-Enzyklopädie, 1958)
Orgasmus, G-Punkt, Weibliche Ejakulation (2): Egoismus
Früher mußte der Mann nur an seinen eigenen Höhepunkt denken. Das war der Höhepunkt der Frechheit. (Isabelle Dujardin, französische Gynäkologin)
Orgasmus, G-Punkt, Weibliche Ejakulation (3): Weiblicher Orgasmus im gesellschaftlichen Wandel
Im Bezug auf den Orgasmus der Frau hat sich ein gesellschaftlicher Wandel vollzogen. Während es früher nicht weiter thematisiert wurde, wenn ein Mann seine Frau nicht zum Orgasmus zu bringen vermochte, wenn es gleichsam verschwiegen und tabuisiert wurde, so haben die Medien, insbesondere Zeitschriften wie „Stern“ im Deutschland der siebziger Jahre ein gesellschaftliches Umdenken wenn nicht bewirkt, so doch dokumentiert. Von da ab konnte sich jede Frau bei ihren Schwiegereltern beschweren, wenn ihr Mann als Liebhaber versagte. Versagen bedeutete von nun an nicht mehr, keine Erektion produzieren zu können, sondern es bedeutete nur an seinen eigenen Höhepunkt zu denken. Der weibliche Orgasmus ist spätestens seit Mitte der siebziger Jahre gesellschaftlich einklagbar. (Knut v. Eichstädt, deutscher Forscher)
Orgasmus, G-Punkt, Weibliche Ejakulation (4): G-Punkt als Mythos oder physiologische Realität
Den G-Punkt findet mann, indem er mit dem Zeigefiinger ein „Lockzeichen“ („Komm, komm“) macht; in der Vagina natürlich. Wenn der Mann auf diese Weise zu seiner Freundin sagt: Komm! dann kommt sie bestimmt. Der G-Punkt ist kein Mythos, sondern eine Realität. (Heike, Schülerin, 16 Jahre alt)
Orgasmus, G-Punkt, Weibliche Ejakulation (5): Zweifel an der Existenz des G-Punkts
Die Beweislage für die Existenz des G-Punktes ist viel zu schwach. Insbesondere wurden Einzelbeobachtungen und Fallstudien mit einer kleinen Anzahl von Personen gemacht, die nachfolgend nicht durch anatomische und biochemische Studien bestätigt wurden. (Terence M. Hines, Psychologe an der Pace University, in einem Artikel mit dem Titel The G-Spot: a modern gynecological myth, der 2001 im American Journal of Obstetics and Gynaecology veröffentlicht wurde)
Orgasmus, G-Punkt, Weibliche Ejakulation (6): Definition des G-Punkts
Der Begriff G-Punkt bezieht sich auf die sogenannte Gräfenberg-Zone, nach dem Frauenarzt Dr. Gräfenberg. Diese umstrittene Zone findet sich etwa 5 Zentimeter vom Scheideneingang entfernt, und zwar an der Vorderwand der Scheide, zur Bauchdecke hin, unmittelbar hinter dem Schambein. Die Gräfenberg-Zone hat die Form einer abgeflachten Halbkugel von etwa 2 Zentimeter Durchmesser und eine Vertiefung in der Mitte. (Friedrich Fischer, Oberarzt für Frauenheilkunde)
Orgasmus, G-Punkt, Weibliche Ejakulation (7): Häufigkeit der Weiblichen Ejakulation
Etwa ein Drittel der Frauen erlebt unregelmäßig die sogenannte Weibliche Ejakulation, d. h. das stoßweise Freisetzen von Scheidensekret beim Orgasmus. (Prof. Dr. Lehmann, Gynäkologe)
Orgasmus, G-Punkt, Weibliche Ejakulation (7): Vorkommen und Intensität der weiblichen Ejakulation
Erst seit meinem vierzigsten Lebensjahr erlebe ich die weibliche Ejakulation. Zuvor hatte ich nicht einmal davon gehört. Den Orgasmus erlebe ich ohne die Ejakulation allerdings intensiver. Denn nicht jeder meiner Höhepunkte wird von einer Ejakulation begleitet. (Sabine B., Nachrichtensprecherin beim Rundfunk)
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Kommentare
Stecher86 [Gast]
Danke für diese informationen,
Ps. erstes komentar