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Wie komme ich an günstige Hedgefonds-Anlagen?

Hohe Renditen und ein hohes Risiko – Hedgefonds-Anlagen versprechen lukrative Renditen, sind jedoch spekulativ und können sich stark negativ entwickeln.

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Hedgefonds sind eine Sonderform des Investmentfonds und auf Offshore-Finanzplätzen beheimatet. Die hochspekulativen Anlagen zeichnen sich durch Derivate und Leerverkäufe aus und werden weltweit in einem Volumen von mehreren Billionen US-Dollar gehandelt.

Hedgefond-Anlagen unterliegen keinerlei Anlagerichtlinien und sind deutlich risikobehafteter als herkömmliche Investmentfonds. Bei der Anlage wird zwischen verschiedenen Strategien unterschieden, wobei die Fonds nicht der allgemeinen Entwicklung der Finanzmärkte unterworfen sind und in der Regel als Ergänzung zu weiteren Anlageformen genutzt werden.

Durch Anlagen in Währungen, Optionen, Aktien und Unternehmensanteilen können mit der richtigen Strategie jederzeit Gewinne erwirtschaftet werden, was Hedgefond-Anlagen auch in Zeiten turbulenter Finanzmärkte weiterhin attraktiv macht.

Erworben werden die Fonds mit einem Kaufantrag über eine Depotbank, wobei es sich bei den in Deutschland angebotenen Hedgefonds meist um Dach-Hedgefonds oder Zertifikate auf Basis eines Hedgefonds handelt.

Privatanleger haben auch heute lediglich beschränkte Möglichkeiten, auf dem spekulativ-lukrativen Markt der großen Hedgefonds mitzumischen, der noch immer von den großen Kapitalinvestoren beherrscht wird. Beteiligungen an einem Hedgefond setzen eine finanzielle Mindesteinlage voraus, welche im Bereich der konservativen Hedgfonds im günstigen Fall ab ca. 5.000 Euro beginnt.

Dynamische Hedgefonds sind ab ca. 100 Euro deutlich günstiger und für Einsteiger besser geeignet, um in den Markt hineinzuschnuppern.

Die Laufzeit des klassischen Hedgefonds beträgt in der Regel 5 bis 20 Jahre, wobei das Emissionshaus auf die Einlage ein Agio von 5 % zur Nebenkostendeckung erhebt. Eine Investition in einen Hedgefond gilt gemeinhin als unternehmerische Beteiligung, welche lukrative Renditen mit sich bringen kann, gleichzeitig aber stark risikobelastet ist und ebenso einen kompletten finanziellen Verlust nach sich ziehen kann.

In Deutschland sind Hedgefonds seit 2004 für den Vertrieb zugelassen und unterliegen der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Verwaltet werden die spekulativen Anlagen von einem Fonds-Manager, welcher nach Fonds-Anlagemodellen auf dem Kapitalmarkt agiert. Er genießt hierbei eine beachtliche Investitionsfreiheit und handelt stark spekulativ.

von Kiara Schulze   19.12.2008
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