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Wo bekommt man günstige Geldanleihen?

Geldanleihen – damit wird stets und überall geworben und jedes Projekt verspricht eine höhere Rendite als das andere. Diese Art von Anleihen werden von Firmen vergeben, die einen hohen Zinssatz versprechen.

Geldanleihen nennen sich auch Inhaberschuldverschreibungen. Firmen vergeben diese Geldanleihen, um auf diese Art zu Kapital zu kommen, welches sie in ihr Unternehmen investieren können. Und weil niemand etwas zu verschenken hat, wird hier mit hohen Zinsen gelockt. Das gleichzeitig bestehende hohe Risiko wird gerne verschwiegen.

Es gibt sichere und riskante Inhaberschuldverschreibungen und bevor man sich als Verbraucher auf diese Art der Kapitalanlage einlässt, sollte man sich gründlich informieren. Häufig geschieht es nämlich, dass Anleger nicht nur keinen Cent der versprochenen Zinsen sehen, sondern auch viel Geld über Geldanleihen verlieren.

Das Prinzip der Inhaberschuldverschreibungen ist recht einfach. Der Verbraucher legt sein Kapital in einer Geldanleihe an. Die Laufzeit beträgt meist fünf Jahre, kann aber auch zehn Jahre betragen. Die Firma arbeitet in diesen Jahren mit diesem Geld. Sie tätigt Investitionen und ist hoffentlich erfolgreich, denn dann hat der Verbraucher eine Chance, sein Geld nebst der vereinbarten Zinsen zurückzubekommen. Es kann jedoch durchaus vorkommen, dass das Unternehmen insolvent wird und die Zinszahlung ausbleibt. Und wenn gar noch ein Konkurs ansteht, hat der Kapitalanleger oftmals kaum eine Chance, sein investiertes Kapital zurückzubekommen.

Der Zinssatz ist ein guter Indikator für die Sicherheit einer Geldanleihe. Hohe Zinsen bedeuten auch ein hohes Risiko. Eine absolut sichere Anlage in dieser Form gibt es jedoch nicht – nicht wenn es um Inhaberschuldverschreibungen geht.

Bundesanleihen sind hier schon sicherer. Die Rendite ist zwar nicht so hoch, doch dafür ist das Kapital sicher angelegt. Grundsätzlich sollte man sich gründlich über das Unternehmen informieren, bei dem man sein Kapital in Form einer Geldanleihe investieren möchte. Wer mit fremden Geldern arbeiten möchte, muss auch Bilanzen vorlegen können, so sieht es das Gesetz vor. Verbraucher, die von diesen Dingen keine oder nicht ausreichend Ahnung haben, sollten sich dringend gründlich beraten lassen, bevor sie ihr Geld investieren. Sie geben hiermit einem Unternehmen einen Kredit und bei unsicherer wirtschaftlicher Lage ist es nicht gewiss, ob das Unternehmen diesen auch zurückzahlen kann.

Inhaberschuldverschreibungen kann man bei jedem Finanzberater abschließen. Allerdings muss dieses nicht heißen, dass man hier auch gut beraten wird. Wer lieber auf Nummer sicher gehen möchte, sollte lieber in Bundesanleihen investieren.

von Antonia Hartmann   27.01.2009
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