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Wie läuft das genau beim Tagesgeld?

Im Gegensatz zu Aktien oder Investmentfonds ist Tagesgeld eine unkomplizierte Anlage. Dennoch sollten Verbraucher beim Abschluss auf einige Dinge achten. Wichtig sind effektive Rendite und Sicherheit.

Wer eine gewisse Zeit auf sein Geld verzichten kann, hat verschiedene Möglichkeiten, es gewinnbringend anzulegen. Dank attraktiver Zinsen sind dabei Tagesgeldkonten immer beliebter. Längst haben sie traditionellen Sparformen den Rang abgelaufen. Mit der wachsenden Nachfrage ist allerdings auch das Angebot an verschiedenen Tarifen und Konditionen gestiegen. Für Verbraucher ist der Markt dadurch schwerer durchschaubar. Wer den Überblick behalten möchte, sollte sich daher regelmäßig informieren.

Generell erhalten Anleger beim Tagesgeld einen garantierten Zins auf ihre Anlagesumme, ohne dass eine feste Laufzeit festgelegt ist. Im Gegensatz zu Festgeld und Termingeld haben Sie also jederzeit Zugriff auf ihr Vermögen. Zur Anlage ist es lediglich nötig, ein gesondertes Tagesgeldkonto zu eröffnen. Die Zinsgutschrift erfolgt entweder monatlich, vierteljährlich oder jährlich.

Besonders bequem ist die Einrichtung eines Tagesgeldkontos bei einer Direktbank. Dort kostet die Kontoführung keine Gebühren, die Investition ist mit wenigen Klicks erledigt. Vorteil: Beim regelmäßigen Online-Vergleich können Sie rasch das beste Angebot ermitteln und flexibel die jeweils höchsten Zinsen mitnehmen. Der Wechsel zwischen verschiedenen Anbietern ist dabei unbürokratisch möglich. Allerdings können Gebühren für die Kontoeröffnung den Gewinn schmälern.

Wer liquide ist und Tagesgeld anlegen möchte, sollte jedoch auch auf die Sicherheit achten. Wie bei der örtlichen Filialbank gilt: Schutz vor möglichen Verlusten bietet nur ein Netzwerk von starken Partnern. Experten raten daher, das Geld nur in Instituten anzulegen, die Mitglied im Einlagensicherungsfonds sind.

Bei der Auswahl des Tagesgeldkontos spielt neben den Zinsen auch die Zinszahlung eine Rolle. Attraktiv für Verbraucher ist vor allem die monatliche Zinszahlung, da sie damit den Zinseszinseffekt optimal ausschöpfen. Außerdem wichtig: Die Top-Zinsen sollten ohne Höchstanlagebetrag vergeben werden.

von Kiara Schulze   05.01.2009
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