Lohnen sich Kassenobligationen?
Wie kann man gewinnbringend sein Geld anlegen ohne zu große Risiken einzugehen? Diese ist eine von vielen Fragen, welche in den heutigen Zeiten immer mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Kassenobligationen sind als festverzinsliche Wertpapiere eine Möglich
Kassenobligationen können bei den Emittenten (einem Herausgeber von Wertpapieren) der öffentlichen Hand – Bund und Ländern – und verschiedenen Kreditinstituten erworben werden. Sie werden in Deutschland auch als Bundesschatzbriefe bzw. Bundesschatzanweisungen bezeichnet, wenn sie vom Bund ausgegeben werden.
Mit einer maximalen Laufzeit von vier Jahren in Deutschland unterscheiden sie sich von den Laufzeiten der Nachbarländer Österreich (fünf Jahre) und Schweiz (zehn Jahre). Sie zählen damit zu den mittelfristigen Wertpapieren. Sie gelten als allgemein sichere Papiere, da sie nicht in den Börsenhandel eingebracht werden. Die Obligationen können entweder von Privatpersonen oder von Einrichtungen erworben werden, welche sich gemeinnützigen oder kirchlichen Zwecken verpflichten. Kassenobligationen lohnen sich in der Art, als dass ihre Zinssätze über ihre Laufzeit jährlich kontinuierlich ansteigen.
Die Auszahlung der Zinsen erfolgt ebenfalls jährlich. Es ist möglich, dass der Ausgabepreise der Wertpapiere variieren kann. Auch für Anleger mit geringen Spareinlagen lohnen sich diese Wertpapiere. So können diese bereits mit einem vergleichsweise geringen Betrag von 50 Euro einen Bundesschatzbrief direkt bei der Deutschen Finanzagentur des Bundes erwerben.
Ausführliche Informationen dazu bietet die Website der Finanzagentur: www.deutsche-finanzagentur.de. Einen erheblichen Vorteil der Verwaltung der Wertpapiere bei der Deutschen Finanzagentur bietet deren kostenfreie Verwaltung der Obligationen. Der Anleger richtet ein so genanntes Schuldenkonto ein, welches er ganz problemlos per Post oder Internet – ähnlich einem normalen Konto – verwalten kann. Entscheidet sich der Anleger für eine Kassenobligation mit besseren Renditen kann auch diese bei der Deutschen Finanzagentur umgetauscht werden. Eine neue und attraktive Variante des Bundesschatzbriefes sind Tagesgeldkonten.
Wie der Name schon sagt, lässt sich auf das Tagesgeld täglich zugreifen und bietet auch attraktive Zinsen. Im Gegensatz zum Bundesschatzbrief auf den nur jährlich zugegriffen werden kann. Dies sollte man insbesondere in Zeiten der finanziellen Krise bedenken.


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