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Wie funktioniert eigentlich der Devisenhandel?

Der Devisenhandel findet praktisch an allen Wochentagen statt - es handelt sich hier schlichtweg um den An- und Verkauf von Währungen. Die Entwicklung der Währungen nach oben oder unten im Wert ist entscheidend.

Im Devisenhandel wird schlichtweg mit Währungen gehandelt, die in der Fachsprache Devisen genannt werden. Die Grundwährungsformen hierfür sind der Euro und der Dollar. Der Devisenhändler auf der Bank hat seine speziellen finanzspezifischen Analyseinstrumente, die er einsetzt, um die Währungsentwicklung – also nach oben oder unten – erkennen zu können. Er muss permanent die Kurse im Auge behalten, denn diese ändern sich von einer Sekunde zur nächsten.

Wichtig ist für den Finanzprofi die vierte Stelle hinter dem Komma. Aus ihr lässt sich die Rendite nach dem erfolgten Handel errechnen. Devisen, die soeben gekauft wurden, werden in der Regel innerhalb weniger Stunden weiterverkauft, um die erwünschten Gewinne zu erzielen. Während dieses Handelszeitraumes schwanken die Kurse immer wieder, und dieses Risiko liegt bei der Bank - doch es ist eher geringfügig. Der Wiederverkauf der Devisen nennt sich „Glattstellung“. Wenn der Devisenhändler mit einem im Wert steigenden Euro rechnen kann, so kauft er diese Währung mit US-Dollar ein und dies zum Einstiegskurs der von ihm errechneten Währungsentwicklung. Meist steigt der Kurs innerhalb der nächsten Stunden, und um Gewinne zu erzielen, wird der Euro dann wieder gegen Dollar verkauft. Auch bei äußerst geringfügigen Veränderungen nach oben werden durch den Handel mit der Währung hohe Gewinne erwirtschaftet, denn eingesetzt werden immer recht hohe Summen.

devisen-handeln.org: Devisenhandel Tipps
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Diese erwirtschafteten Gewinne nennt man im Devisenhandel die „Tagesrendite“. Die Tagesrendite hängt also vom eingesetzten Betrag in Dollar und der gesamten Wertsteigerung des Kurses ab und wird streng dokumentiert. Wird erwartet, dass der Euro im Wert sinkt, wird der Devisenhändler einen Broker beauftragen, welcher den Verkauf des Euro zu einem exakt in Dollar festgelegten Betrag verkauft. Sinkt der Euro dann erwartungsgemäß tatsächlich, kauft der Devisenhändler über den Broker den Euro erneut an und stellt diesen Handel damit ebenfalls wieder mit Dollar glatt.

Eine nicht unerhebliche Tagesrendite kann also sowohl mit tendenziell im Wert steigender als auch tendenziell fallender Währung erwirtschaftet werden. Die Art und Weise zu verstehen, wie der Devisenhandel funktioniert, ist besonders für Kapitalanleger von Interesse, denn hierüber werden nicht zuletzt die Renditen für ihre Kapitaleinlagen erwirtschaftet. Der Devisenhändler selbst – also in der Regel die handelnde Bank – muss den in einen Kauf investierten US-Dollar Betrag nicht tatsächlich besitzen. Der Handel wird durch Verkauf und erneuten Kauf wenige Stunden später oder aber durch Kauf und späteren Verkauf wieder glatt gestellt. Die Tagesrendite wird auf die Kapitalanleger umgelegt.  

von Silke Koch   13.01.2009
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Fragen zum Beitrag: “Wie funktioniert eigentlich der Devisenhandel? ”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 2
Autor:

Thomas [Gast]

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Eine schöne Einführung in den Devisenhandeln, vielen Dank! Nach anfänglichen Schwierigkeiten hab ich jetzt meinen Forex Broker gefunden und verfolge eine gute Strategie. Mein Tipp: Zunächst ein Demokonto nutzen um das Trading zu lernen, dann mit Realgeld weitermachen.

Autor:

David [Gast]

Einige Broker bieten auch den Handel mit Rohstoffen, was für Anfänger vielleicht zunächst etwas einfacher ist als der Handel mit Devisen. Ich handel mit eToro und bin dort sehr zufrieden.

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