Bestes Sparkonto im Angebotsdschungel gesucht
Lange Zeit galt das Sparbuch als eine der schlechtesten Formen des Sparens. Aber das ... mehr

Da durch den sogenannten "Generationenvertrag" die Rente der momentanen Pensionäre aus den Beiträgen der aktuell Erwerbstätigen (das sind Personen zwischen 25 und 64 Jahren) bestritten wird, kommt dem Zahlenverhältnis zwischen Erwerbstätigen und Rentnern eine zentrale Bedeutung für die Finanzierbarkeit des Systems zu. Laut "Statistischem Bundesamt" kamen auf 100 Erwerbstätige im Jahr 2009 genau 34 Personen, die eine staatliche Rente beziehen. Noch im Jahr 1970 sah die Relation deutlich anders aus: Damals kamen auf 100 Erwerbstätige noch 25 Rentner. Die Berechnungen für die Zukunft lassen ein noch ungünstigeres Verhältnis wahrscheinlich werden. So geht das "Statistische Bundesamt" nach jüngsten Berechnungen davon aus, dass im Jahr 2030 rund 1/3 der gesamten Bevölkerung älter als 65 Jahre sein wird.
Inwieweit auch in Zukunft die Zahlung staatlicher Renten gesichert sein wird, bleibt unklar. Laut einer Umfrage, die vom "Institut für Demoskopie Allensbach" durchgeführt wurde, beträgt die Rentenhöhe eines durchschnittlichen Rentnerhaushalts in Deutschland 1.953,00 Euro (netto) pro Monat. Diese Zahl ist jedoch nur bedingt aussagekräftig, was die Kaufkraft eines Rentners betrifft, da das Renten-Gefälle ganz erheblich ist. Zwischen Rentnern, die auf Hartz IV-Niveau leben und "Best Agers" mit mehreren Tausend Euro Rente pro Monat klafft eine erhebliche Lücke, was den Lebensstandard und die Kaufkraft anbelangt.
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