Private Krankenversicherung für Selbständige im Test
Lieber gesetzlich oder doch privat versichern? mehr

Der Investor wird mit dem Kauf einer Aktie Miteigentümer des Unternehmens. Einzelne Aktien können wesentlich höhere oder niedrigere Renditen erzielen als der Durchschnitt. Dies müssen Anleger berücksichtigen.
Bilanzen, Geschäftsberichte und Pressemitteilungen sowie die daraus abgeleiteten Kennzahlen geben Auskunft über die Chancen und Risiken eines Investments in ein einzelnes Unternehmen. Gleichzeitig sind die Situation der jeweiligen Branche, die Marktposition des Unternehmens und die Fähigkeiten des Managements zu berücksichtigen.
All diese Fakten müssen jeweils im Verhältnis zum Aktien-Kurs, dem Preis der Unternehmensbeteiligung (Aktie), betrachtet werden.
Im Zeitalter des Internets hat sich die Informationsgewinnung vereinfacht. Geschäftszahlen werden regelmäßig auf den Webseiten der Unternehmen veröffentlicht. In den Finanznachrichten der digitalen Medien oder den entsprechenden Rubriken der Online-Broker erhält der Suchende genau die Kennzahlen, die er gerade benötigt. Auch Aktien können online gekauft werden.
Die Unternehmensbewertung ist nur ein Aspekt der Anlageentscheidung. Charttechnische Signale, das grafische Interpretieren einer Kursentwicklung, berücksichtigen die aktuelle Nachfrage nach der Aktie oder nach einem Aktienmarkt insgesamt. Börsenpsychologie, die Höhe der Leitzinsen und mechanische Kauf-/Verkaufsignale, die Großinvestoren wie Banken und Fonds alarmieren, spiegeln sich hier wieder.
Trotz der Komplexität dieser Materie können sich Investments in Aktien lohnen. Wie die Börsenentwicklung der letzten 56 Jahre gezeigt hat, steigen langfristig die Gewinne der Unternehmen durch technischen Fortschritt, Rationalisierung von Arbeitsabläufen, Produktinnovationen und Globalisierung (die Erschließung neuer Märkte). Will der Anleger Risiken vermeiden, braucht er nur langfristig in den DAX (12,3% p.a.) oder EuroStoxx 50 (10,5% p.a. von 1986 bis 2006) zu investieren.
Diese direkte Geldanlage in Aktien ist im Durchschnitt erfolgreicher als das Investment in Fonds – nur 20% aller Fonds können den Vergleichs-Index schlagen. Gerade große Fonds müssen große Anlagevolumina an den Börsen platzieren. Sie bewegen selbst den Markt und können jeweils nur einen Teil ihrer Investitionen zu günstigen Kursen tätigen. Das moderne Finanzinstrument des Index-Zertifikates ermöglicht ein direktes Investment in DAX, EuroStoxx, Dow Jones und Co.
Sollen noch höhere Renditen erreicht werden, empfiehlt es sich, nachweislich erfolgreiche Anlage-Strategien zu verwenden. So brachte die einfache, mechanische O’Higgins-Strategie von 1982 bis 2002 eine Rendite von 21,71% p.a.. Mehr Informationen zu erfolgreichen Anlage-Strategien erhalten Sie hier .
Nachteile – Anlage direkt in Aktien
• Informationsaufwand
• „unternehmerisches“ Risiko bei Investition in einzelne Papiere
• Vorübergehende Kursverluste bei Verkaufssignalen, Gewinnmitnahmen und Crashs
Vorteile – Anlage direkt in Aktien
• Einfache Risiko-Diversifikation über Online-Broker, Index-Zertifikate
• Finanznachrichten über Internet-Portale, Börsenfernsehen, Email-Newsletter
• Unabhängige Empfehlungen aus Wirtschaftszeitungen und seriösen Börsenbriefen
• Langfristig Renditen über 12% p.a. mit Standard-Investments in Dax
Anleger-Nachrichten, Anlage-Tipps, kostenlose Finanz-Newsletter, ein umfangreiches Glossar zum Thema „Investments in Aktien“ sowie unabhängig geprüfte Börsenbriefe finden Sie hier!
Hans-Günter Herrmann, freier Journalist und Geldanleger
Quellen: Deutsches Aktieninstitut (DAI), „Die besten Anlage-Strategien der Welt“, Volker Gelfarth (2006)
Lieber gesetzlich oder doch privat versichern? mehr
Der Normalverbraucher ist schon froh, wenn er die wichtigsten Grundbegriffe aus der F... mehr
Der Betriebsmittelkredit ist ein flexibles Finanzierungsinstrument, das Firmen hilft,... mehr
Wenn Sie daran denken, eine Hausratsversicherungspolice abzuschließen, oder die Versi... mehr
Kommentare