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Alternativen zum Sparbuch

Geld anlegen ist eine Kunst für sich. Nicht jeder traut sich, an der Börse zu spekulieren oder sein Geld in geschlossene Beteiligungen anzulegen.

Das unterscheidet den Sparer vom Anleger. Der Sparer will sein Geld sicher angelegt wissen und jegliche Verluste vermeiden, während der Anleger für eine bestimmte Rendite bereit ist, ein gewisses Risiko einzugehen. Leider vergessen die meisten Sparer bei der Wahl der Sparformen den Blick über den Tellerrand bzw. die Suche abseits des bereits von den Eltern bekannten Sparbuches, denn sonst hätten deutsche Sparer nicht mehr als 1.200 Milliarden Euro in einer Sparform angelegt, die nicht einmal die Inflationsrate mit ihren Zinserträgen ausgleicht und so den Sparer Jahr für Jahr eigentlich ärmer macht.

Aus diesem Grund stellen wir Ihnen nachfolgend zwei Sparformen vor, die ebenfalls durch höchstmögliche Sicherheit überzeugen, langfristig aber eine weit bessere Verzinsung bieten, als ein Sparbuch oder ein Sparbrief.

1. Tagesgeld

Beim Tagesgeld handelt es sich um eine Sparform, bei der ein vom Sparer frei wählbarer Betrag auf einem so genannten Tagesgeldkonto angelegt wird. Dabei gibt es keine Laufzeitbeschränkung aber auch keine festen Zinsen. Nur ein Anfangszinssatz wird beim Tagesgeld vereinbart, ansonsten passt sich der Zins während der Laufzeit den marktüblichen Geldmarktzinsen an.

Im langfristigen Mittel erwirtschaften Tagesgeldkonten Zinsen von 3,5-5% p.a.

Da das Geld quasi als Sichtguthaben auf einem Konto liegt und – zumindest bei den meisten deutschen Banken – über die Mitgliedschaft in einem Einlagensicherungsfonds abgesichert ist, kann diese Form des Sparens mit Fug und Recht als absolut sicher eingestuft werden und bietet dabei weit bessere Zinsen als jedes Sparbuch.

2. Garantiefonds

Eine zweite recht interessante Sparform stellen Garantiefonds dar. Hier kann der Anleger die Vorzüge eines Investments in Fonds nutzen, bekommt aber eine Kapitalgarantie angeboten.

Am Ende der Laufzeit bekommt er also auf jeden Fall sein eingesetztes Geld zurück. Hat ein solcher Garantiefonds zudem noch eine so genannte Höchststandsgarantie, wird dem Anleger ein an einem bestimmten Stichtag ermittelter Höchstkurs garantiert.

Ein Investment in einem solchen Fonds kann dabei entweder per einmaliger Zahlung oder per monatlicher Rate erfolgen, die ganz bequem vom Girokonto abgebucht wird.

Gute Garantiefonds können langfristige Renditen von 6-8% p.a. erwirtschaften

Sie sehen, es gibt abseits des althergebrachten Sparbuchs wesentlich interessantere und vor allem ertragreichere Anlageformen, bei denen auch Ihr eingesetztes Kapital sicher ist.

 
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  27.11.2006
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