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Zahngold verkaufen - direkt bei der Goldscheideanstalt?

Wer Gold verkaufen möchte, darf sicher sein, dass eine Gold- und Silber-Scheideanstalt in der Goldstadt Pforzheim eine seriöse Adresse ist, die das Zahngold zum aktuellen Kurs abnimmt. Das stimmt, aber wie viel kg?

zahngold verkaufen
© Michael Tieck - Fotolia.com
Wer Gold verkaufen möchte, steht vor einem Problem. Gold ankaufen - da gibt es viele Angebote. Wird man da auch korrekt bedient? Oder macht der Ankäufer so viele Abschläge, dass nichts mehr übrig bleibt? Wie kommt man da an eine seriöse Adresse?

Firmen, die mit Gold zu tun haben wie die Gold- und Silber-Scheideanstalten in der Goldstadt Pforzheim, sind sicher seriös. Sie kaufen auch tatsächlich Zahngold an. Theoretisch könnte sogar ein Privatmann Zahngold anbieten, und bei gesicherter Herkunft wird es ohne Probleme angekauft. Nur: Wer da mit einigen Gramm kommt, muss noch draufzahlen. Die Anstalt rechnet mit ihren Kunden genau ab. Sie erhalten den Gold-, Silber- und Kupferpreis in Höhe des aktuellen Kurses. Davon werden aber die Umarbeitungskosten abgezogen. Und da diese über 100 Euro pro Charge liegen, hat ein privater Verkäufer keine Change. Er müsste draufzahlen.

Andererseits sind solche Anstalten durchaus am Ankauf interessiert. Daher haben sie in verschiedenen Orten Agenten, die Gold in kleinen Mengen ankaufen und es dann in akzeptabler Menge bei der Anstalt abliefern. Aber nicht jeder Goldankäufer in Bahnhofsnähe ist ein solcher Agent.

Was also tun? Zunächst sollte man nicht nur an Zahngold, sondern auch an alte Schmuckstücke oder das alte Silberbesteck, das nur herumliegt und nie gebraucht wird, denken und einfach einmal alles Einsammeln, was da an verkaufsfähigem Edelmetall im Haushalt herumliegt. Da kommt dann eventuell doch mehr als nur zwei oder drei Zahnkronen zusammen. Der nächste Schritt sollte sein, die Qualität der Gegenstände festzustellen. Eventuell haben sie ja einen Stempel, der den Gehalt an Gold oder Silber angibt. Dann kommt das Wiegen. Mit diesem Ergebnis sollte man dann auch ermitteln können, wie viel reines Gold oder Silber das ist. Und nach einem Blick in die Zeitung kann man abschätzen, was da an Wert zusammen kommt.

Mit diesem Wissen kann man dann einen Ankäufer aufsuchen. Doch darf man sich nicht wundern, dass auch er nicht den vollen Edelmetallwert erstattet. Auch er wird die Umarbeitung anteilig abziehen. Wenn das 20 % sind, mag es angemessen sein. Sonst geht man zum nächsten Händler.

von Frank Neumann
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Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

Helena [Gast]

Danke für nützliche Tipps! Um Angebote verschiedener Händler vergleichen zu können, soll man natürlich den genauen Wert eigenes Zahngolds im Voraus wissen. Ich habe auch spezielle Online Zahngold Rechner bei manchen Händlern gesehen, wie z.B. dieser auf http://www.zahngoldverkaufen.com. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass es besser wäre, sich etwas Zeit zu nehmen und mehrere Angebote zu vergleichen.

Video zum Thema: “Zahngold verkaufen - direkt bei der Goldscheideanstalt?”

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