Gestalten Sie eine ansprechende Klassentreffen Einladung
Für das Klassentreffen sollte die Einladung so gestaltet sein, dass man schon deshalb... mehr
Noch liegt der Frost auf den Wiesen, die Bäume sind kahl. Allenfalls ein paar sehr mutige Schneeglöckchen strecken schon ihre Köpfe aus der Erde. Die Tage werden zwar merklich länger, aber die Natur liegt noch im Winterschlaf. Doch mitten im Februar hat uns ein überaus romatischer Brauch eingeholt, der glauben lässt, es sei schon mitten im Mai.
Die Blumenläden bereiten sich auf einen Ansturm männlicher Kunden vor (normalerweise werden Blumen von Frauen gekauft). Geschenkeshops wie BRESsetzen ihre romatischsten Geschenkideen zum Valentinstag ganz nach vorne ins Schaufenster, repektive auf die Startseite.
Seit der Valentinstag auch in Deutschland immer mehr Anhänger findet, wird der Wonnemonat um fast zwölf Wochen vorverlegt – wenn auch nur für einen einzigen Tag. Woher der Brauch, am 14. Februar romantische Geschenke und Liebesbriefe auszutauschen eigentlich kommt, weiß niemand so genau. Vermutlich vermischen sich hier mehrere Bräuche. Der 14. Februar ist der Jahrestag des italienischen Bischofs Valentin von Terni, der im dritten Jahrhundert n. Chr. lebte und am 15. Februar hingerichtet wurde. Angeblich, weil er Paare getraut hatte, die eigentlich gar nicht heiraten durften. Er pflegte zudem, den Brautpaaren Blumen zu schenken. Auf das gleiche Datum fiel ein römischer Feiertag, Lupercalia, zu Ehren der Göttin Juno, die als Schutzpatronin der Ehe galt.
In England wurde es dann im 16. Jahrhundert üblich, dem Geliebten Blumen und Liebesbrief zu schenken. Wie die meisten jährlich wiederkehrenden Feste ist also vermutlich auch der Valentinstag aus verschiedenen Bräuchen unterschiedlicher Religionen und Jahrhunderte zusammengewachsen. Wo immer es etwas zu feiern gibt, findet sich eben auch der richtige Anlass.
In Deutschland kam er nach dem zweiten Weltkrieg in Mode. Amerikanische Soldaten hatten die Sitte aus ihrer Heimat mitgebracht. Diese wiederum hatten sie von ihren englischen Vorfahren übernommen. Der erste „Valentinsball“ fand 1950 in Nürnberg statt.
Seither freuen sich auch hierzulande Valentinspaare über kleine Aufmerksamkeiten. Die Palette der Geschenkideen reicht neben Blumen und Kartengrüßen über kleine Schmuckstücke, liebevoll gestaltete Fotogeschenke bis zu außergewöhlichen Ideen wie einer Sternschnuppe in der Herzdose.
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