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Hans Schreiberling

Badewannen aus Acryl oder Stahl - was ist besser?

Warum der Trend zu Acrylwannen geht:

badewanne
© Henrik Winther Ander - Fotolia.com

Badewannen aus verschiedenen Materialien sind derzeit bei vielen Sanitärhändlern im Angbot. So gibt es Wannen aus Stahlemaille, Sanitäracryl, Holz oder sogar Glas oder Naturstein. Doch welche Vorteile bieten die jeweiligen Materialien oder gibt es sogar Nachteile? Stahlbadewannen bieten eine besonders harte, kratzfeste Oberfläche und eine lange Lebensdauer.

Auch die Lichtunempfindlichkeit spielt eine große Rolle. Leider ist das Wohlbefinden bei vielen Stahlwannen nicht so angenehm, da die Oberfläche unangenehm kalt wirkt. Dies ist bei einer Badewanne aus Acryl anders, die Oberfläche wirkt sehr warm, das Material ist aus durchgefärbtem Sanitäracryl. Sollte einmal ein Gegenstand in die Wanne fallen und es zu einem kleinen Abplatzer kommen, kann man mittels einem Polierset die Stelle in der Wanne auspolieren. Ein weiterer Vorteil der Sanitär Acrylwannen ist das geringe Eigengewicht, somit ist die Montage auch durch einen einzelnen Saitärhandwerker möglich.

Bei den Großhändler und Herstellern von Badewannen aus Acryl ist das einfache Handling ein weitere Wettbewerbsvorteil gegenüber den Herstellern von Stahlbadewannen. Bei der Verwendung von Wannenrandarmaturen von Grohe oder Dornbracht kann man bei Acrylwannen sogar Bohrungen nachträglich vor Ort durchführen, hier reichen handelsübliche Lochbohrer. Bei der Bestellung einer Stahlwanne muss man die Öffnung bereits vorher mit angeben, diese wird bei der Produktion bereits berücksichtigt. Bei anderen Materialien wie Holz, Glas oder Naturstein ist in jedem Fall der Rat des Spezialisten gefragt, hier sollte man sich alle Vor- und Nachteile aufzeigen lassen. Wichtig bei allen Badewannen ist die Verwendung des passenden Zubehörs wie Wannenträger, Fußgestell, Ablaufgarnitur oder sogar die Verwendung eines Whirlpoolsystems.

Bei einem Wannentäger aus Styropor kann man direkt die Fliesen aufbringen. Wenn anstelle des Wannenträgers ein Fußgestell verwendet wir, muß unbedingt an den Seiten ein Montagewinkel installiert werden, welcher den Wannenrand abstützt. Um das Wasser aus der Wanne zu bekommen, ist eine Ab- und Überlaufgarnitur nötig.

Dieser Zubehörartikel ist wahlweise mit Wannenfüllung oder als Standardausführung erhältlich. Bei der ausführung mit Wannenfüllung kan man die Badewanne direkt über den Überlauf befüllen, hierzu wird noch eine Badarmatur mit Unterputzkörper benötigt. Um das Badewannen-Wohlfühlkonzept zu vervollständigen, bieten mittlerweile fast alle Hersteller verschiedene Whirlsystem zu Ihren Wannen an. Hier ist darauf zu achten, dass das System eine Restwasserentleerung hat und Komponenten verbaut werden, für die es auch in den nachfolgenden Jahren noch Ersatzteile gibt

 
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Hans Schreiberling  28.01.2008
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