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Warum Badheizkörper aus Edelstahl?

Badheizkörper im Vergleich und was man beachten sollte.

Die Einsatzmöglichkeiten von Edelstahl sind im privaten Umfeld nahezu uneingeschränkt. Bestes Beispiel ist hier das Vorhandensein von Edelstahl im Küchenbereich. Schon seit Jahrzehnten kommt das erstklassige Material zum Einsatz. Diese Erfolgsgeschichte wird zunehmend mit Edelstahlbadheizkörpern fortgesetzt. Dabei kann der Kunde zwischen Edelstahl matt oder Edelstahl elektropoliert - ähnlich Chrom - wählen. Ganz gleich wie man sich entscheidet, Edelstahl ist „zeitlos“ und von sehr langer Lebensdauer. Darüber hinaus ist es für viele ein Blickfang, der das Besondere mit dem Nützlichen vereint.

Der Endverbraucher weiß sicherlich nicht, dass es für Badheizkörper (herkömmlicher Stahl) bzw. auch für normale Plattenheizkörper so genannte Schutzzonen gibt! Damit sind, einfach ausgedrückt, Abstände zwischen Heizkörper und Sanitäreinrichtungen wie WC, Urinal oder auch Badewanne gemeint. Hintergrund dieser Mindestabstände ist der Umstand, dass beim Unterschreiten der geforderten Maße die Heizkörper unausweichlich mehr oder weniger chemischen Einflüssen ausgesetzt sind, die teilweise sehr aggressiv sein können. So ließ z. B. eine Wohnungsbaugesellschaft ein ca. 6.000,- € teures Gutachten erstellen, in dessen Ergebnis festgestellt wurde, dass ursächlich auch Harnsäure für die Korrosion der Lackschicht verantwortlich ist.

So ist es auch nicht verwunderlich, dass sich die Angaben der Abstandsmaße vieler Heizkörperhersteller an den Mindestabständen des Elektrohandwerkes anlehnen. Im „Kleingedruckten“ einiger Hersteller von „üblichen (Stahl) Badheizkörpern“ wird darauf hingewiesen, dass bei Nichtbeachtung dieser und anderer Vorschriften eine Gewährleistung ausgeschlossen wird! Wer also beim Kauf eines Badheizkörpers auf Nummer sicher gehen will, der entscheidet sich von Anfang an für einen Edelstahlbadheizkörper.

Die etwas geringere Heizleistung (ca. 10 %) von Badheizkörper aus Edelstahl wurde vor Jahren noch als Nachteil ausgelegt. Das ist heute nicht mehr der Fall! Energieeinsparungsgesetze u. ä. wurden und werden in Deutschland umgesetzt. Das führte dazu, dass der Wärmebedarf eines neuen Hauses von heute in etwa nur noch der Hälfte von dem entspricht, was ca. 1990 an Wärmebedarf für ein gleich großes Ein- oder Mehrfamilienhaus notwendig gewesen wäre. Damit steht dem Einsatz von Edelstahlbadheizkörpern nichts im Weg. Unter normalen Bedingungen ist es eine Einmalinvestition, die nicht nur sinnvoll ist, sondern auch anhaltende Freude beim Käufer hervorruft.

von Atoll
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Fragen zum Beitrag: “Warum Badheizkörper aus Edelstahl? ”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 2
Autor:

Ulf [Gast]

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War unentschlossen. Jetzt nicht mehr. Ich möchte nicht nach nur kurzer Dauer wegen Rostproblemen etc. noch mal Geld ausgeben. Und den damit verbundenen Stress brauch ich auch nicht. Danke für den Ratgeber. Die Entscheidung ist eindeutig für Edelstahl gefallen...

Autor:

Lucas [Gast]

Brauche ich einen polnischen Rechtsanwalt, wenn der Heizkörper beschädigt (Transport o. Herstellung) angeliefert wird, was ich erst nach dem Auspacken sehe? Wie sieht es dann mit Rückgabe aus? Bekomme ich mein Geld zurück? Wird Ersatz geliefert?

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