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Parkett: Verlegen erfordert eine ausreichende Planung

Parkett ist ein aus kleinen Holzteilen zusammengesetzter Fußbodenbelag für Innenräume. Einst nur in Schlössern und Tanzsälen üblich, hat er im 20. Jahrhundert Einzug in ganz normale Wohnräume gehalten.

parkett verlegen
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Beim Verlegen des Parketts muss grundsätzlich entschieden werden, mit welcher Technik gearbeitet wird. Es ist sehr wichtig, daran zu denken, ob das Parkett eventuell nach einer bestimmten Zeit ausgewechselt werden soll. Dann nämlich könnte z. B. eine Verklebung das Herausreißen zum aufwendigen Problem machen. Es gibt drei grundlegende Arten, Parkett in der Wohnung als Fußbodenbelag aufzubringen.

Auf geeigneten und ebenen Untergrund können alle Sorten von Parkett verklebt werden. Der Schadstoffanteil in den Klebern sollte dabei immer bedacht werden. Die Fuge zwischen den einzelnen Parkettelementen muss dabei zusätzlich verleimt werden. Das verhindert das Eindringen des Wischwassers bei der Bodenpflege, welches ein Aufquellen der Parkettfliesen zu Folge haben könnte. Dies kann im Endeffekt Verwerfungen des Fußbodens nach sich ziehen. Drei Klebstoffe sind zum Aufbringen von Parkett geeignet: Dispersionsklebstoffe, Reaktionsharzkleber und Lösemittelklebstoffe. Im Dispersionskleber ist Wasser enthalten, der das Parkett in geringem Maße aufquellen lässt. Deshalb ist er für Parkettsorten mit einem Querschnitt von unter 10 Millimetern nicht geeignet. Bei sämtlichen Klebern spielt es eine Rolle, welchen Feuchtigkeitsgehalt der Untergrund hat.

Eine ökologische Alternative ist das Verschrauben des Parketts. Die Schraube für das Parkett sollte eine Bohrspitze besitzen. Im Fachhandel und im Baumarkt sind spezielle Parkett- und Dielenschrauben erhältlich. Ihre Mindestlänge ist 50 Millimeter, je nach Dicke des Parketts kann sie entsprechend länger sein. Der Durchmesser des Schaftes sollte nicht zu groß sein, maximal 3,5 Millimeter. Eine Packung selbstversenkende Parkett- und Dielenschrauben mit einer Länge von 65 Millimetern kostet im Baumarkt z. B. ca. 5,00 Euro. (Stand August 2011) Sie bestehen aus gehärtetem Stahl und verfügen über einen Frässenkopf. Alternativ ist es möglich, das Parkett zu nageln. Das ist eine historische Technik, die bereits im 16. Jahrhundert angewendet wurde.

Die schwimmende Verlegung des Parketts ist bei Handwerkern und Heimwerkern gleichermaßen üblich. Es wird auf die ebene Grundfläche aufgebracht und nur seitlich durch die Klicktechnik verbunden. Das hat den Vorteil, dass es im Falle des Einbaus eines neuen Fußbodens wieder recht problemlos entfernt werden kann. Für Fußbodenheizungen ist die Technik der schwimmenden Verlegung nicht geeignet.

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