Polsterbett, die bequeme Alternative mit bezogenem Kopfteil
Das klassische Polsterbett, passend zum Ambiente des Schlafzimmers, der Tapete, setzt... mehr

Eine Möglichkeit besteht darin, die Pflanze mit Pappe oder Tannenzweigen so zu umstellen, dass eine gewisse Temperatur gehalten werden kann. Wenn man aber bedenkt, dass in einem kalten Winter sogar der Boden bis zu fünfzig Zentimeter einfrieren kann, ist diese Lösung meist nur ein Notbehelf. Gegen kurzen Nachtfrost und gemäßigte Winter mit durchschnittlich 0° C kann eine solche Verkleidung aber gut helfen. Werden aber wesentlich tiefere Temperaturen erwartet, muss man weitere Maßnahmen ergreifen. Zum einen sollte man die Pflanzkübel möglichst nah am Haus stehen lassen, denn auch bei der besten Isolierung strahlt ein bewohntes Haus Wärme aus, die die Pflanze schützen kann. Wer einen Ablufttrockner besitzt, kann die Pflanzen sogar aktiv heizen, indem die Abluft des Trockners direkt zu den Blumenkübeln geleitet wird. Hierbei sollte man jedoch beachten, dass zu große Temperaturschwankungen ebenfalls Stress für die Pflanzen bedeuten. Ein scheinbarer Frühling mit anschließendem Frost kann die Pflanze beschädigen.
Viele Menschen hatten schon die Idee eines beheizbaren Blumenkübels, in welchem man die Pflanzen einfach im Winter draußen lassen kann. Allerdings ist dies nicht so einfach. Gerade bei exotischen Pflanzen, die keine strengen Winter kennen, reicht es nicht aus, die Wurzeln vor Frost zu schützen. Auch die Äste und Blätter sind bei diesen Pflanzen empfindlich. Einige Heizdrähte im Blumentopf, die man mittels einer Fußbodenheizung selbst installieren kann, schützen dagegen nur das Wurzelwerk. Kombiniert man diese Heizung jedoch mit der schützenden Hülle aus Pappe und Tannenzweigen, kann die Wärme aus dem Topf in die oberen Teile der Pflanze ausstrahlen. Will man einen solchen beheizbaren Topf selbst bauen, benötigt man Heizdrähte, wie sie für elektrische Fußbodenheizungen genutzt werden, und ein gutes Thermostat. Die Wärme im Wurzelballen darf nie so hoch werden, dass die Pflanze beginnt zu treiben, denn die empfindlichen Knospen können schon bei einem etwas stärkeren Nachtfrost wieder abgetötet werden. Solche Schäden sind häufig so nachhaltig, dass sie auch im folgenden Jahr noch zu erkennen sind. In einem Abstand von 20 Zentimetern zu den Heizdrähten sollten keinesfalls mehr als 10° C erreicht werden.
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