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Eine Wandheizung macht es Ihnen kuschelig warm

Bei der Wahl der Heizung sollte man die Vorteile der Wandheizung nicht außer Acht lassen. Sie sorgt für mediterrane Wärme, ohne dabei Staub aufzuwirbeln.

wandheizung
© gandolf - Fotolia.com

Ob Neubau, Altbau oder einfach nur zusätzlichen Raum schaffen, immer wieder stellt sich die Frage nach der richtigen Heizung. Schön wenn man die Wahl hat, denn dann ist die Wandheizung eine saubere Alternative. Eine Wandheizung oder auch Wandflächenheizung genannt ist sehr Raum sparend, da die lästigen Heizkörper im Raum wegfallen. Durch die Strahlungswärme der Wandheizung verteilt sich schnell eine wohlige Wärme im Raum, ohne das man diese voll aufdrehen muss. Bei der Wärmestrahlung einer Wandheizung wird nicht, wie bei anderen Heizungen die Raumluft umgewälzt, also die Luft von oben nach unten gewirbelt, nein die Wärme verteilt sich gleichmäßig im Raum, so wie von der Sonne aufgewärmt.

Die Wärmestrahlung einer Wandheizung wirbelt keinen Staub auf, sorgt also für ein gesundes Klima. Die Raumluft behält ihren natürlichen Feuchtigkeitsgehalt und so werden Schimmel und Hausstaubmilben vermieden. Keine Chance für Allergieerreger, freie Luft für Asthmatiker und Allergiker. Natürlich, kann man die Wandheizung auch im heißen Sommer nutzen, indem kaltes Wasser durch die Leitungen fließt, um die Räume kühler zu halten. Das Lästige Fenster aufstehen lassen und für Durchzug sorgen entfällt, für alle eine sehr gesunde Sache. Da auch Klima anlagen je nach Belastung sehr laut werden können, hat man garantiert mit einer Wandheizung einen ruhigeren Sommer, denn auch kaltes Wasser durch die Leitungen ist genauso lautlos wie warmes im Winter.

Es gibt zwei Möglichkeiten eine Wandheizung einzubauen. Einmal in der Ständerwand, was meist bei Fertig- oder Holzhäusern angewendet wird, oder auf der Massivwand mit einer Vorsatzschalung, aber beides verspricht eine schnelle und einfache Montage. Bei der Wandheizung werden großflächig verlegte Rohrsysteme oder Leitungen auf die Wand verlegt, die dann anschließend mit einer Putzstärke von 30-35 mm verputzt werden. Wichtig ist keinen Zement zum Verputzen der Wandheizung zu verwenden, da dieser zu starr ist und der erforderlichen Wärmeausdehnung nicht genug nachgibt. Bei der Ständerwand werden die Heizkörper einfach zwischen die Ständer montiert. So auch beim Dachausbau, da werden die Heizkörper einfach zwischen die Dachsparren montiert und dann mit dem üblichen Baustoff verkleidet.

Wie bei der Fußbodenheizung werden die Heizkörper in Reihe geschaltet und über ein Raumthermostat geregelt. Schon wird das Wasser oder auch bei einigen Wandheizungen die Luft über Umwelzpumpen durch die Heizkörper transportiert. Der Bedarf an Heizkörpern bei der Wandheizung liegt je nach Zustand des Gebäudes zwischen 25- und 50 Prozent der Wohnfläche.

Die Temperatur kann immer drei bis vier Grad weniger als bei anderen Heizsystemen betragen, trotzdem hat man es sehr behaglich. Das ergibt eine Einsparung an Heizenergie von etwa zehn bis fünfzehn Prozent. Bereits die Römer haben die Wandheizung angewendet, natürlich nur durch warme Luft oder Abgase, die sie dann durch Hohlräume in den Wänden pumpten. Sie nannten das System nicht Wandheizung sonder Hypokaustum, aber die Wirkung war die gleiche wohlige Wärme in jedem Raum. Fragen Sie Ihren Fachmann und nutzen sie die Wandheizung.

 
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von Michael Seidel 10.04.2008
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Kommentare

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Autor:

Peter [Gast]

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