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Eine nachträglich eingebaute Fussbodenheizung zulegen

Der Wert einer Immobilie und das allgemeine Wohlgefühl können deutlich aufgewertet werden durch den nachträglichen Einbau einer Fußbodenheizung, die dabei andere Heizkörper ersetzt.

nachträglich eingebaute fussbodenheizung
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Eine Fußbodenheizung erfüllt den Zweck einer besonders gleichmäßig verteilten Wärme im Wohnraum. Sie ersetzen konventionelle Heizungsanlagen und verbessern damit auch die Ästhetik eines Raumes. Gerade in Badezimmern und ähnlichen kleineren Räumen kann so Platz gewonnen werden. Wenn Haus- und Wohnungsbesitzer den nachträglichen Einbau einer solchen Fußbodenheizung wünschen, können sich aber gerade bei Altbauten Schwierigkeiten hinsichtlich der Tragfähigkeit des Bodens und der Höhe der Fußbodenheizung ergeben. Die praktische Umsetzbarkeit einer nachträglich eingebauten Fußbodenheizung muss deshalb im Zweifelsfall von einem Heizungstechniker und einem Tragwerksplaner beurteilt werden.

Fußbodenheizungen weisen in der Regel eine Bauhöhe von 10 Zentimetern auf. Die meisten Systeme sind für Neubauten konzipiert und lassen sich in diese meist problemlos einbauen. Eingebaut werden sie auf sogenannte Bewehrungseisen und danach werden die Rohre der Heizung mit Fließestrich gedeckt. Der Estrich dient dabei gleichzeitig auch als das Leitmedium, in dem die Wärme später über den Boden verteilt wird. Auf diese Weise ist gewährleistet, dass die gesamte Oberfläche gleichmäßig durchwärmt wird. Diese Art der Konstruktion ist jedoch aufwendig, schwer und der Höhe nach nicht für Altbauten geeignet, die für derartige Bodenhöhen nicht ausgelegt sind. Moderne Fußbodenheizungssysteme einiger Hersteller sind jedoch flacher gebaut als die klassischen Systeme und weisen nur noch eine Höhe von 8 Zentimetern auf. Diese Varianten sind damit auch für Altbauten geeignet. Da in Altbauten zudem im Boden andersartige Bausubstanzen anzutreffen sind, müssen die Heizungen an diese angepasst werden.

Der nachträgliche Einbau einer solchen Heizung kann von den Kosten her mit der Anschaffung von Radiatoren verglichen werden. In Abhängigkeit von der jeweiligen Wohnsituation können sich aber auch Mehrkosten, die mehr als 40 Euro pro Quadratmeter jedoch nicht überschreiten sollten, ergeben. Ebenfalls interessant bei der Nachrüstung ist für den Haus- oder Wohnungsbesitzer jedoch die Kalkulation, wie viel Watt das neue System leisten können soll. Neben dieser Berechnung muss man außer der Quadratmeterzahl des auszustattenden Raumes noch berücksichtigen, wie hoch die Gebäudeheizlast ist. 75 Watt pro Quadratmeter wären z. B. ein solcher Wert für die Heizungsleistung.

von Nick Sommer
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