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Untersparrendämmung bietet noch mehr Wärmeschutz

Die bestehenden, gesetzlichen Energiesparvorschriften können mit einer Untersparrendämmung im Dachstuhl eines Hauses perfekt erfüllt werden.

untersparrendämmung
© Cornelia Pithart - Fotolia.com

Draußen bläst ein eisiger Wind mit Schneesturm oder aber die Sonne brennt heiß auf das Dach. Wer Wohnraum unterm Dach besitzt, möchte dort auch leben können. Im Innenbereich soll es entsprechend gemütlich sein und je nach Wetterlage die entsprechend angenehme Temperatur bieten. Das stellt enorm hohe Anforderungen an die Dämmung eines Daches, da die Dachschrägen viel mehr als der Rest eines Gebäudes den herrschenden Temperatur- und Witterungsschwankungen ausgesetzt sind. Die Untersparrendämmung leistet hier einen nicht unwesentlichen Anteil an der Temperaturregulierung innerhalb des Dachgeschosses.

Schutz vor unangenehmen Temperaturen, egal ob zu heiß oder viel zu kalt, gehört zu den wichtigsten Punkten im Dachausbau. Der Dämmung sollte während der Planung hohe Beachtung geschenkt werden. Eine Untersparrendämmung verhindert zusätzlich zur normalen Wärmeschutzdämmung, dass im Winter die teuere Heizungswärme nach draußen entweichen kann und im Sommer die Hitze eindringen kann. Doch nicht nur vor Temperaturen schützt die Dämmung. Auch Zugluft und Feuchte müssen gedämmt werden um ein entsprechend gesundes Raumklima erzeugen zu können und somit den Wohnwert steigern kann. Eine Untersparrendämmung verbessert außerdem den Schallschutz und trägt so zu einer höheren Wohnqualität bei.

Früher wurde auf eine Dämmung unterhalb der Sparren und somit hinter der angebrachten Dampfbremsfolie gern verzichtet, da hier spezielle Lattungen erforderlich gewesen wären, die dicker als die normale Lattung hätte sein müssen. Heutzutage kann angesichts der derzeitigen Wärmeschutzbedingungen der Energie-Einsparverordnung kaum noch auf die zusätzliche Untersparrendämmung hinter der Dampfbremsfolie verzichtet werden. Oft genügt es, den Platz zwischen den Traglatten als Wärmeschutzbereich zu nutzen. Hierfür gibt es spezielle Filzplatten, die auf die Normmaße zugeschnitten sind und somit den Platz zwischen diesen Traglatten nicht verschenken, sondern effizient zur Untersparrendämmung genutzt werden. Untersparrendämmung verhindert den Wärmebrückeneffekt der Holzsparren und kann bis zu 15 Prozent der Heizenergieaufwendung einsparen.

Bei der Untersparrendämmung sollte auf nicht, oder zumindest schwer entflammbares Material geachtet werden. Denn der Fluchtweg im Fall eines Hausbrandes ist vom Dachgeschoss aus am längsten.

 
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