Haus, Garten & Immobilien

rating
39 Bewertungen

Mit Nachtspeicheröfen können Sie viel Geld sparen

Mit Nachtspeicheröfen nutzt man Schwachlastzeiten geschickt aus und kann so beim Strom eine Menge Geld sparen. Nachtstrom ist interessant für jedermann.

nachtspeicheröfen
© Dan Race - Fotolia.com

Sie haben zu hohe Heizkosten und überlegen ernsthaft, wie man etwas daran ändern kann? Dann sollten Sie sich die Angebote für Nachtspeicheröfen einmal genauer anschauen. Durch ein wirklich geschicktes System werden bestimmte Zeiten, in denen weniger Strom nachgefragt wird, ausgenutzt und dieser Strom zu günstigeren Preisen genutzt. Nachtspeicheröfen haben folgende Funktionsweise: Sie sind elektrisch betrieben und isoliert. Der Kern aus Schamott wird durch Strom aufgeheizt und die darin gespeicherte Wärme wird kontrolliert durch Strahlung wieder abgegeben. Manchmal kann es passieren, dass die abgegebene Wärme zu groß ist und so ein Raum überhitzt wird. Um dies zu vermeiden, wird die Speicherladezeit zeitlich begrenzt und das Ganze wird durch einen Fühler, der die Außentemperatur wahrnimmt, gesteuert.

Der Vorteil an Nachtspeicheröfen liegt vor allem in dem relativ günstigen Anschaffungspreis. Im Vergleich zu anderen Heizarten gibt es Nachtspeicherheizungen wirklich zu günstigen Preisen. Aber auch die laufenden Kosten sind durch den vergleichsweise billigen Niedertarifstrom relativ gering. Es wird vom Energieversorger ein Zweitarifzähler installiert, der dann den Verbrauch von normalem und dem so genannten Nachtstrom getrennt abrechnet. Ebenso entfallen Verschleiß- und Wartungskosten, da dieses relativ einfache Verfahren nicht so viele Sollbruchstellen aufweist. Außerdem wird kein Platz für eine Zentralheizung benötigt, so dass sie im Keller keinen großen Tank oder ähnliches stehen haben.

Trotzdem der Wärmeenergiebedarf vorher geplant werden muss, was mit einem komplizierten Messverfahren geschehen muss, tut das der Vorteilhaftigkeit von Nachtspeicheröfen keinen Abbruch. Den etwas größeren Platzbedarf durch die Speicherelemente macht man dadurch wett, dass man ja wie oben erwähnt keinen Zentralheizkörper benötigt. Ob man nun einen normalen Heizkörper oder so ein Speicherelement in jedem Zimmer stehen hat, macht keinen so großen Unterschied. Rein ökologisch argumentiert waren diese Nachtspeicheröfen immer als umweltschädlich einzustufen, was aber in neuester Zeit und durch technischen Fortschritt immer besser geworden ist.

Nachtspeicheröfen sind also eine interessante und preisgünstige Alternative zu anderen Heizarten. Durch die Ausnutzung von Niedrigtarifstrom kann man eine Menge Geld einsparen und so wirklich effektiv Heizkosten senken. Auch wenn die Idee nicht mehr so ganz neu ist, sollte man Nachtspeicherheizungen nicht aus dem gedanklichen Blickfeld verbannen.

 
Teilen
Frage 1
 
Gast - geschrieben am 05.04.2011 um 22:59

Muss man bei Aussentemparaturen von +10°C die Stromheizung noch anschalten oder anlassen?

Ich würde gern Geld sparen und weiß nicht, ob bei 10°C plus die Stromheizung nachts aus lassen kann oder ob man die immer noch anschalten muss. Tagsüber lasse ich sie aus. ich habe nämlich angst die überhitzt tagsüber sonst

Antworten 0 Es gibt noch keine Antworten auf diese Frage..
Frage 2
 
Gast - geschrieben am 22.01.2012 um 16:03

Wie kann ich günstig eigenen Strom herstellen und in die Nachtspeicheröfen einspeisen?

Antworten 0 Es gibt noch keine Antworten auf diese Frage..

Kommentare

Bisherige Kommentare: 43
Autor:

HLG 41 [Gast]

Bewertung
rating

Der Artikel berücksichtigt nicht die Energiesparverordnung nach der seit ca. 15 Monaten Nachtspeicheröfen verboten und abgeschafft werden sollen.

Autor:

Der Elektriker [Gast]

Bewertung
rating

Ebenso verrät der Artikel nicht, daß beim Heizen mit mit Strom etwa 3,6 mal so viel Co2 entsteht als beim Heizen mit Öl- oder Gasbrennwerttechnik. Zur Herstellung von Strom muß primär ein Kohlekraftwerk mit hohen Verlusten Strom erzeugen. Durch Verluste beim Umspannen und durch Leitungsverluste kommen nur noch ca. 34% der Energie beim Verbraucher an. Außerdem soll das Heizen mit Strom komplett verboten werden.

Allerdings ist es in der Tat, durch die Preisexposion von Gas und Heizöl, eine sehr billige Form zu Heizen. Doch die Stromlieferanten werden schon sehr bald ihre Preise angleichen.

Autor:

Daddy05 [Gast]

Ich glaub nicht das geld gespart werden Kann Wir zahlen für 90qm 2400 Euro tendenz steigend

Autor:

BenSven [Gast]

Bewertung
rating

Wir haben auch noch Nachtspeicher und diese fressen den Strom auf, selbst bei niedriger Einstellung. Wir haben noch nie so eine hohe Rechnung wie dieses Jahr!!!

Autor:

Heinz Herzing [Gast]

Bewertung
rating

1 Strom aus Windkraft , Wasser , AKW erzeugt null CO2

2 Eine Nachtspeicherheizung mit eben solchem Gespeist belastet die Umwelt null , man kan durchaus die Stromlieferanten per Gesetz dazu Verpflichten den Gelieferten Strom für NSH so Einzukaufen . Das wäre Umwelt

schohnender als ÖL GAS . Aber es gibt genügend Leute die den

von Politik verursachten Schwachsinn Glauben . Oder warum wird nicht jede Staustufe zur Stromerzeugung Genutzt , es geht um Geld Lobbyisten usw . Eine Nachtspeicherheizung unter angegebenen bedienungen müsste Staatlich gefördert werden und nicht verboten .

Autor:

Uta Maria Schmidt [Gast]

Bewertung
rating

Heute noch für die Nachtspeicherheizung zu werben, deren langfristiges Verbot noch 2009 aus ökologischen und ökonomischen Gründen Gesetz wird, ist absoluter Humbug. Man frage einfach Einen, der jeden Monat sein Geld zum Fenster hinausheizt, weil er noch Nachtspeicherheizungen hat!

Autor:

hot.chilli [Gast]

Gilt dieses Gesetz wirklich schon zur Abschaffung von Nachtspeicheröfen? Ist dies für den Vermieter bindend?.

Unser Haus bleibt weitgehend kalt, da wir noch Öfen hier stehen haben, die so alt sind, dass diese nicht mehr gefördert werden.

Die Kosten für die Nachtspeicheröfen fressen uns noch die Haare vom Kopf. Für das Heizen mit einem Heizkörper ca. 4 kw/Std alle 3 - 4 Tage aufladen im Winter haben wir stolze 360 € für 2 Monate bezahlt (für 1 Heizkörper!)Wir haben letztes Jahr sage und schreibe ca. 12.000 kw/std Nachtstrom verbraucht (1 Heizkörper!. Was hier noch kostengünstig sein soll weis ich nicht.

Autor:

energie-aus-hamburg [Gast]

Bewertung
rating

Der Text ist leider sachlich völlig falsch: Nachtspeicherheizungen sind zwar im Anschaffungspreis relativ günstig, allerdings bringen sie erhebliche Komfortverluste mit sich. Denn die Heizung kann nicht einfach, wie normale Heizkörper, auf Nachfrage eingeschaltet werden. Sie sind weiterhin völlig ineffizient, einmal bedingt durch ihre Funktionsweise (immens viel Energie notwendig, um Wärmeenergie zu erzeugen) und dadurch dass die Energie zunächst aus einem Primärenergieträger wie Fossilenergie erzeugt werden muss. Dadurch wird nicht nur sehr viel Energie verbraucht, es ist auch noch ökologisch bedenklich, und als wäre das nicht genug: Die niedrigen Nachtstromtarife rächen sich schnell durch den immensen Heizbedarf.

Da in den Großstädten zumeist Energiemonopole für Nachtstromtarife herrschen, hat man als Kunde nicht mal die Wahl, einen günstigeren Anbieter zu wählen. Deswegen: Hände weg von Nachtstrom!

Autor:

Sven [Gast]

Hier was Genaues für die ganzen Panikmacher in Bezug auf ein Verbot von Nachtspeicheröfen.

INFORMATIONSBLATT:

Kein Verbot für Nachtspeicherheizungen - Aktueller Entwurf der EnEV 2009

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit dem im Juni vom Bundeskabinett verabschiedeten Entwurf der EnEV 2009 sollen die Ziele

der Bundesregierung aus dem integrierten Energie- und Klimaprogramm von Meseberg aus

dem Jahr 2007 umgesetzt werden.

In § 10a der EnEV wird die Absicht erklärt, den Betrieb von Speicherheizsystemen ab dem 1.

Januar 2020 zu untersagen, wenn diese vor dem 1. Jan. 1990 eingebaut wurden und die

Maßnahme wirtschaftlich darstellbar ist. Anlagen, die nach dem 31. Dez. 1989 eingebaut

wurden, sollen nach 30-jähriger Nutzungsdauer ebenfalls nicht mehr betrieben werden. Die

zulässige Betriebsdauer elektrischer Speicherheizsysteme verlängert sich jeweils auf 30 Jahre,

wenn die Anlagen innerhalb der oben genannten Fristen in wesentlichen Bauteilen erneuert

werden.

Von diesen Regelungen nicht betroffen sind:

» Einfamilienhäuser sowie Mehrfamilienhäuser mit bis zu 5 Wohneinheiten

» Nichtwohngebäude mit weniger als 500 m2 beheizter Nutzfläche

» Gebäude, die weniger als 20 Watt Heizleistung pro Quadratmeter benötigen

» Gebäude, die mindestens den Anforderungen der WSVO 1995 entsprechen

Hier gibt es keine Pflicht zur Heizungsmodernisierung.

Der Austausch gegen ein anderes Heizsystem soll im Rahmen des CO2-

Gebäudesanierungprogramms in einer noch unbekannten Höhe gefördert werden. Da die

Investitionskosten bei der Umstellung auf ein anderes Heizsystem besonders hoch sind, ist

nach unserer Beurteilung das geforderte Gebot der Wirtschaftlichkeit in den meisten Fällen

nicht zu erfüllen. Die im EnEV-Entwurf vorgesehene Ausgestaltung der „Außerbetriebnahme

von Speicherheizsystemen“ stellt in Anbetracht des vorgenannten Wirtschaftlichkeitsgebotes

und weiterer Einschränkungen des Geltungsbereichs der Vorschrift definitiv kein Verbot von

Speicherheizsystemen im Gebäudebestand dar.

Die EnEV 2009 wird aber zu einer vorzeitigen Modernisierung bzw. einem vorzeitigen Ersatz

bestehender Speicherheizsysteme beitragen, da mit der Verordnungsnovelle in dieser Form

eine Beschränkung der Betriebsdauer bestehender Anlagen bis zum Jahr 2020 bzw. bis auf

maximal 30 Jahre vorgesehen ist. Ein sukzessiver Austausch einzelner Speicherheizgeräte wird

weiterhin möglich bleiben.

2

Die

Autor:

winger [Gast]

Oh,oh.

Heute haben wir uns einen Altbau angeschaut, der uns sehr gefallen hat. leider hat auch dieser nur Nachtstrohmspeichergeräte in den zimmern. Natürlich hört man von den Maklern immer, das diese billiger seien, als öl und gas. wir wissen leider garnichts und würden uns freuen, wenn uns jemand eine adresse oder sowas geben kann, wo wir nicht über den tisch gezogen werden. zudem hat das haus ca 140Qm und 9 zimmer. welche alternativen gäbe es, die auch noch gefördert würden?

Bitte unter winger45@hotmail.de antworten

Autor:

Ralle [Gast]

Haben uns heute eine 120qm Wohnung mit Nachtspeicher-Öfen angeschaut.Alles war soweit perfekt-aber wir können uns einfach aus Unwissenheit nicht so einfach entscheiden,ob wir(sind zu Dritt) zusagen sollen.

Was würde uns kostenmässig an Strom so monatlich erwarten-wir sind da völlig ahnungslos;wollen aber nicht in eine Kostenfalle rennen,die und dann die letzten spärlichen Haare noch vom Kopf frisst....Kann uns da bitte jemand ein wenig Input und Tipps geben...Gerne auch an Privat: R.Deubner@gmx.de

Autor:

Susanne [Gast]

Nachtspeicheröfen sind Stromfresser und im Endeffekt wesentlich teurer als z.B. Gas.

Nach fast 10 Jahren mit Nachtspeicheröfen habe ich persönlich die Nase voll. Wenn es mal einen plötzlichen Kälteeinbruch gibt, klappere ich mir den Hintern ab, weil die Heizung nicht aufgeladen ist. Im Winter ist die Luft in der Wohnung knochentrocken und das Gebläse, welches die Wärme schneller in der Wohnung verteilen soll, ein großes Gefahrenpotential, da im unmittelbaren Bereich vor dem Gebläse sehr hohe Temperaturen erreicht werden, und zweitens auch gleichzeitig Staub ohne Ende in den Raum geblasen wird.

Kurzfristiges und stromsparendes Heizen, welches auf die momentan sehr wechselhaften Temperaturen eingeht, ist nicht möglich. Und teuer ist es auch....

Nein -Danke!!!

Autor:

Willi Hess [Gast]

Gabriels Schwachsinn, Nachtspeicheröfen ab 2019 zu verbieten, berücksichtigt nicht, daß dies die dezentrale Speicherung von alternativer Stromgewinnung ist.

Besonders in den SCHWACHZEITEN kann hier eine

gleichmäßige Netzauslastung erreicht werden.

Die Steuerung der Aufladung durch die Stromversorger lässt sich noch verbessern.

Autor:

czubek [Gast]

was für ein Schwachsinn... Wer hat es geschrieben, ein AVO Vertreter? Ich zahle bei 70m2 Nutzfläche 110€ pro Monat! Dafür könnte ich 2200 Liter Heizöl kaufen.

Naiver Schwachsinn

Autor:

czubek [Gast]

Bewertung
rating

Wer heute noch Lobbyismus für Stromheizungen verbreitet ist entweder von einem anderen Stern oder lebt von Verkauf solcher Dinger...

Autor:

Norbert Kapinus [Gast]

Auch wir schmeißen aus unserem EFH (180 qm WFL) die 11 Nachtspeicheröfen raus. Sie sind zwar schon die zweite Generation, also kleiner und asbestfrei, trotzdem sind uns über 400 € monatliche Stromkosten mit dem Schwerpunkt Heizung einfach zu viel. Jetzt wird es eine Holzpellets-ZH mit Sonnenkollektoren , die sich nach 10 bis 12 Jahren amortisiert haben sollte. Und inzwischen freuen wir uns, weniger CO2 mitzuproduzieren. Und werden es nicht mehr morgens bullenwarm und abends kühl haben...

Autor:

Gast [Gast]

Einige der hier genannten Zahlen sind mir ein echtes Rätsel. Meine monatliche Stromrechnung für ca. 85qm (inkl. Kosten für Heizung/Warmwasser) beträgt derzeit ca. EUR 120. D.h. hier sind enthalten die Kosten für Küchennutzung (Herd, Kühlschrank - beides Modelle aus den 70ern), Waschmaschine, Verbrauchsstrom (Audio, Video, div. Musikinstrumente) UND Kosten für ein 30qm Büro mit mehreren Servern (24h/Tag) und PCs, Laserdrucker ... . Ich würde nun weder Wohnung noch Büro als kühl oder kalt bewerten. Wie kommen dann bei einigen Beiträgen derartige Beträge zustande - für mich nicht nachvollziehbar. Wenn ich nun den Vergleich zu einer anderen Wohnung (Gas-Zentralheizung/-Warmwasseraufbereitung) heranziehe - da haben wir jedes Jahr Kosten für Heizung/Warmwasser in der Größenordnung von EUR 3.000 plus ewigen Streit mit Miteigentümern (z.B. wann wird Heizung eingeschaltet) und dem Ablesedienstleister (wg. möglichen Fehlfunktionen HKVs). Tut mir leid, aber bei solchen Vergleichszahlen macht es bei mir keinen Sinn, über alternative Heizungslösungen nachzudenken.

P.S.1: Nein, ich habe mit Strom- oder Energiewirtschaft keinerlei Beziehungen (außer dem Umstand Kunde zu sein).

P.S.2: Wenn vielen Kritikern immer dargestellt wird, daß Strom für Heiz- oder Warmwasserzwecke zu schade ist (mag sein, aber auch eine Solaranlage will bezahlt sein), dann frage ich mich, weshalb man dann bei Kraftfahrzeugen den E-Antrieb als ach so tolle Lösung proklamiert. Aus meiner Sicht ist diese Verwendung dann ebenfalls an den Pranger zu stellen.

Autor:

Matze [Gast]

Moin !

1. Nein ich habe nichts mit Energieversorgern oder jeglicher art von Vertrieb von Speicherheizsystemen zu tun !

2. Der Kauf von Speicherheizsystemen, ist keines Falles billiger als Öl- oder Gas-anlagen. Moderne geräte kosten richtig Geld !!!

3. Speicherheizsysteme lassen sich, sehr gut an sich ändernde Aussentemperaturen anpassen, dafür gibt es nämlich Aufladesteuerungen.

4. Sind teuer ! Das ist absoluter Schwachsinn !!! Wenn man eine moderne(meine ist von 1995) hat ist der Betrieb meist sogar günstiger als Öl-oder Gasheizung ! Ich selbst vergleiche das seit mehreren Jahren mit einem Kollegen der ein Vergleichbares EFH mit Gas und meinen Eltern die ihr EFH mit Öl beheizen. Ich heize schon seit einigen Jahren günstiger, wobei der Unterschied zu Gas geringer ausfällt.

Die hier so Extrem hoch angegebenen Kosten sind auf veraltete Öfen und evtl. falsche Bedienung zurückzuführen und nicht auf die Heiztechnik im eigentlichen sinne. Man sollte sich mal vor Augen führen was solch alte Öl- oder Gasanlagen verbrauchen würden, nur gibt es davon schon keine mehr. Leider gibts dies bei Speicherheizsystemen immer noch und warum, weil die Dinger eigentlich nie kaputt gehen, was ja eigentlich auch ein Vorteil ist !

Ich selbst beheize ein 150qm EFH mit einem 4 Personen Haushalt mit Nachtspeicherheizung bzw. Fußbodenspeicherheizung und Warmwasserbereitung über Nachtstrom und zahle dafür 130,-€ im Monat.

Ich kenne nur einen der das günstiger kann, der hat aber auch für sehr viel Geld ein Niedrigenergiehaus gebaut und eine Gas Brennwerttechnik verbaut, das Problem ist nur das nach ca. 6 Jahren der Kessel usw. im A. ist und dann rechnen wir noch mal neu !

Gruß Matze

Autor:

reklov [Gast]

Wir sind ne Großfamilie und heizen größtenteils unser EFH mit Nachtspeicherheizung. Bei den meißten die hier etwas geschrieben haben ist diese Art zu Heizen teuer...komisch denn unsere Heizung läuft volle Pulle da unser Haus noch nicht komplett gedämmt ist und wir zahlen monatlich 70€ an Heizkosten. Im Jahr wären das nach Adam Ries 840€ , das schaffen unsere Nachbarn mit Gas- und Ölheizung nicht denn sie kaufen jährlich Öl für etwa 3000€. Genauso verhält es sich mit Erdgas. Also nun die Frage: Was ist hier günstiger? Ihr solltet mal eure Steuerung unter die Lupe nehmen und sie richtig einstellen. Und noch eins...Umwelt ist ein großes Thema und auch wichtig das wird niemand bestreiten wollen, aber sagt das mal den Amis oder Chinesen. Denn das was wir für Einsparungen bezahlen um die Werte zu verbessern geben diese Länder aus um noch mehr Dreckschleudern zu bauen. Dürfen die ja denn für wen bemühen wir uns denn sonst? Den beiden Ländern ist doch scheißegal was in 50 Jahren ist....der momentane Profit zählt!

Autor:

Neu 05 [Gast]

Habeeine 70 m2 Wohnung mit 4 Nachtspeicheröfen bezogen. Man zeigt mir eine Abrechnung der Vormieter. Leider habe ich alles geglaubt, auch dem Vermieter. Nun muß ich monatl. 300,- € nur fürs heizen bezahlen. Zuzüglich der allgemeine Strom den ich eh überall bezahlen muß. Für mich gibts nur eins, wieder ausziehen und nächstes Mal besser aufpassen. Nie wieder Nachtspeicheröfen!

Autor:

Avatar [Gast]

Bewertung
rating

Reinster Betrug, fallt nicht auf solche unqualifizierten Aussagen herein. Die Fakten sprechen für sich. Vorher schlau machen, ob in der Region diese Heizungsart noch laut Gesetzgebung erlaubt ist. Alternativen findet man genug.

Autor:

WhichMan [Gast]

Hallo,

es ist bei den Beiträgen mal wieder der Klassiker zu sehen, dass diese Heizungsart schlicht verrufen ist, weil viele nicht mit ihr umgehen können.

Wir beheizen mit Nachtspeichern ca. 180 m² im EFH seit 1986 (1x 5000W, 4x 4000W und 1x 3000W). Zusätzlich haben wir noch einen guten alten Kohleofen der aber nur nach lust und laune angemacht wird. In der gesamten Zeit hatten wir nie Probleme mit den Speichern, lediglich bei einem ist das Gebläse verklebt, da es nicht oft genug genutzt wurde. Also in Hessen kostet uns die KWh grob 9ct. Früher (2004) waren es noch 7,5ct. Im Tagesbetrieb ist sie dann aber richtig Teuer (ca 18ct), jedoch brauchten wir dies eigentlich nie, lediglich als meine Oma im Sterben lag. Der Energielieferant bietet bei uns die Möglichkeit tagsüber zw. 14 und 16 Uhr ein erneutes mal auf zu laden.

Pro Nacht werden dann laut Zähler im Hochbetrieb (90% Aufladestatus) täglich ca.60kw und beim ersten einschalten 100kw energie gezogen.

Die Wartungskosten entfallen (gegenüber anderen Heiztüpen) bis auf den Schornsteinfeger komplett.

Warum ich hier poste:

Ich hab mich grad über die EnEV informiert, da wir immer wieder über Solarkollektoren nachdenken. Leider scheint es noch nicht so optimal für uns zu sein aber vielleicht ergibt sich ja was in den kommenden 10 bis 15 Jahren.

Übrigens würde ich jetzt mal nicht sagen, dass eine Öl Heizung umweltfreundlicher ist. Das ist doch nur eine Statistische Auslegungssache. Schon mal an Ölplatzformen in den Meeren gedacht - wie viele Tiere sind seit 1980 wegen Öl verendet und wie hoch wird hier der Grad der Umweltverschmutzung eingeschätzt. Naturkatastrophen wurden da wohl nicht berücksichtigt oder?

Als Vermieter würde ich diesen Typus des Heizens aber auch nicht empfehlen, da einfach zu viele Leute mit der Steuerung nicht klar kommen. Man muss halt für die kommenden 2 Tage planen, aber das schaffen ja viele Deutsche insgesamt auch ohnehinn nicht :-). Für Vermieter macht es aber ja nach der EnEV 2009 auch keinen sinn mehr ((Verbot, aber weiß ich nicht genau)).

Autor:

Alfa [Gast]

habe alle kommentare gelesen weiß aber trotzdem nicht was ich tun soll. Nachtspeicher erneuern oder auf Flächenspeicher umstellen? Wer weiß einen guten Rat?

Autor:

Rainer [Gast]

Bewertung
rating

Nachtspeicheröfen, der allerletzte Mist! Ich kann keine Vorteile erkennen! Von 22 - 6 Uhr sind sie am wärmsten, d. h. sie heißen nachts die Wohnung, das muß man sich mal vorstellen! Und am Abend bis um 22 Uhr sind sie am weniger wärmsten, toll. Und dann noch dieses blöde Gebläse, wenn man es richtig warm haben möchte. 1. ein ständiges Geräusch, 2. wird ständig Staub aufgewirbelt, ganz schlimm für Hausstraub-Allergiker. Der wirklich einzige Vorteil liegt auf der Hand: geringere Anschaffungskosten für den Vermieter, that`s it! Wir haben seit 3 Jahren eine Wohnung mit Nachtspeicheröfen und es wird garantiert(!) der letzte Winter damit sein, wir ziehen aus!!! Nie wieder so einen Mist!

Autor:

Ralf [Gast]

Bewertung
rating

Nachtspeicheröfen - der allerletzte Mist!

Haben jahrelange Erfahrung damit(leider), nie, nie wieder!!!

Hier noch ein Link dazu:

http://vorort.bund.net/suedlicher-oberrhein/elektroheizungen-teuer.html

Autor:

Thomas [Gast]

Bewertung
rating

Ich habe mir vor kurzem ne Nachtspeicherheizung der Fa. Dimplex einbauen lassen.

De Einstellung war etwas langwierig,aber nun bin ich voll und ganz zufrieden mit meiner Entscheidung.

mfg

Autor:

Cyanistes [Gast]

Wir haben seit Mitte der 80er eine Nachtspeicherheizung. Die monatl. Stromkosten für 120qm betragen ca. 220 Euro, incl. Heisswasser und sonstigem Verbrauch. Was bei der ganzen Diskussion immer wieder vergessen wird: Man hat praktisch keine Reparatur bzw. Instandsetzungskosten! Bei einer Gas- oder Sonstwas-Heizung hätte ich ich jetzt schon bestimmt den 2. oder 3. Heizkessel. Incl. Reparatur und Wartungskosten müsste man also mind. 80 Euro im Monat dazu rechnen. Bei der Nachtspeicherheizung in der gleichen Zeit: 0 Euro!

Mag sein, dass es ökologisch gesehen auch vernünftigere Arten zu heizen gibt. Aber was kann ich dazu, dass die Stromlobby in den vergangenen Jahrzehnten eine intelligentere Art der Stromerzeugung (z.B. Blockheizkraftwerke mit Kraft-Wärmekopplung, deutlicher höherer Anteil an Solar- und Windkraft etc.) erfolgreich verhindert hat?

Autor:

Sven L. [Gast]

Bewertung
rating

Also ich muss sagen dass wir mehrere Nachtspeicheröfen in unserer Wohnung haben, wir zahlen nicht viel man muss nur wissen wie man mit diesen Dingern umgeht.

Der Vorteil ist ja auch dass diese Heizungsart nur soviel Strom "nachtankt" wie man verbraucht hat. Es wird jede Nacht vom Stromlieferanten eine bestimmte Stundenanzahl für Nachtstrom zur Verfügung gestellt und diese Heizung läd sich so lange auf bis die innere Max. Temp. erreicht ist. Wenn ich am Tage schon wenig verbrauche, wird Nachts auch nciht viel aufgeladen. So einfach ist das. Der Nachteil sit halt das man so einen großen Kasten in der Wohnung zu stehen hat der auch nicht besonders schön aussieht.

Wo der Strom herkommt, kann man nicht genau sagen aber die Regierung kann es steuern und sagen dieser darf nur aus Stätten kommen wo 0% CO2 produziert wird. Bsp.: AKW,Grüne Energieen.

Ich kann sie nur empfehlen.

Meines erachtens müssten Gasthermen verboten werden. Produzieren ne Menge CO2 und sind schweine teuer, müssen jährlich gewartet werden usw.

Apropos Wartung. Nachtspeicheröfen sind zudem noch extrem Wartungsarm, will sagen, man brauch sie eigentlich gar nicht warten. Es kann kaum etwas kaputt gehen. Lediglich das Thermostat was man auch bei anderen Heizungsarten hat. Ansonsten alles robust. Lebenserwartung eines Nachtspeicherofens 30Jahre. Früher war Asbest drin ist aber schon seit 1982 nicht mehr eingesetzt worden. jetzt sage mir mal einer was dagegen sprechen soll?!

Autor:

silvi [Gast]

hey an alle könnt ihr mir helfen woll in einer wohnung ziehen wo sollche nachtspeicher sind ´,kenne nur gas !!

was für kosten kommt auf uns zu haben 66m"2 ca in der wohnung .....

lg silvi

Autor:

Besserwisser [Gast]

das ist absoluter Quatsch, Nachtspeicheröfen sind

a) unökologisch, weil zuerst Energie in Strom und mittels Ofen Strom in Wärme umgewandelt werden muss, was immer einen erheblichen Energieverlust verursacht und

b) unökonomisch, weil trotz Nachtspeichertarif die Stromkosten exorbitant hoch sind: in meinem Fall 3460 kwh in 6 Wochen! (x 0,142 Cent) das sind 484 Euro ohne Tagtarifstrom für eine 70qm grosse 2-Zimmerwohnung, wobwi nur in Küche und Wohnzimmer ein Ofen steht!

Mein Fazit: Finger weg von Nachtspeicherheizung

Autor:

vollek [Gast]

Eine Alternative zu Nachtspeicheröfen könnte die Natursteinheizung oder Marmorheizung sein. Schaut sehr ansprechend aus und ist wohl auch montagefreundlich und günstig im Preis. Siehe unter: www.wohlfuehlwaerme.de

Autor:

Gast [Gast]

Hallo, ich habe eine 2 Zimmer Wohnung von 57 qm, mit Nachtspeicheröfen, insgesamt 3 Stück. Leider muss ich mich nur ärgern. Ich bin dieses Jahr hochgestuft worden auf Monatlich 183 € und habe die Tage mit der eon gesprochen um mich wieder auf 121 € zurück stufen zu lassen, leider teilten sie mir mit das es nicht ginge und ich rein theoretisch wenn ich nächstes Jahr im Januar nicht wieder eine Nachzahlung haben möchte monatlich 259 € zahlen müsste. Laut Zählerstand habe ich in 5 Monaten 7305 KW Strom verbraucht. Ich habe mich schwarz geärgert, man zahlt und zahlt und ich habe es trotzdem kalt. Hat irgend jemand einen Rat wo man sich mal erkundigen kann ? Oder was es für eine Alternative zu den Nachtspeicheröfen gibt ?

Autor:

Bill [Gast]

Eine Wohnung, die mit Nachtspeichergeräten geheizt wird, würde ich nur warm mieten.

Autor:

karlheinz [Gast]

komisch, das bei nachtspeichergeräten immer von der schlechten co2 bilanz gesprochen wird, aber bei autos der trend hin zum strom immer mehr vorrangetrieben wird

Autor:

Agnes 15.12.2010 [Gast]

Hallo, Endschuldigung erstmal für meine Grammatik. Ich bin nicht Deutsche. Ziehe ab 01.01.2011 in eine 82q2. 3 Zimmer Wohnung mit 3 Öfen(einer sieht alt aus die beide Anderen etwas Moderner. Habe noch nie mit Nachtschpeicherhöfen zu tun. Ich bin sehr verwirt alle diese verschiedenen Meinungen zu lesen. Kann mir, bitte, jemand erklären wie, diese Geräte funktionierenWie, Wann und auf welche Drehzahl 1,2,oder 3 ich es einschalten soll um möglich Geld zu sparen. Da ich jede Cent 5 mal umdrehen muss, hoffe auf ernte antworten. . Oder kann ich mein Strom-Lieferanten vertrauen und Fragen stellen? Vielen Dank.

Autor:

Lasse Falk [Gast]

Hallo Agnes

also ich kann jedem nur von nachtspeicheröfen abraten!!! ich habe eine 130 qm² wohnung und hatte anfangs 9 öfen wovon ich jetzt nurnoch 4 in betrieb habe (kleine erspraniss sichtbar ;) ^^ ) ich verbrauche trotzdem im jahr so um die 12000 KW/std und zahle monatlich rund 150 euro nur für strom und hatte letztes jahr eine nachzahlung von 1200 euro .... mein bekannt wohnt auf 160 qm und hat eine jährlichen verbrauch von 36.000 KW/std

meine wohnung wollte ich jetzt kaufen jedoch werde ich 100%tig eine gasheizung einbauen... in der heutigen zeit wird zwar alles teurer aber ich denke dass gas noch mit am preisstabilsten ist...

Autor:

offler [Gast]

Bewertung
rating

@agnes

Nachtspeicheröfen funktionieren wie folgt:

Im Inneren ist ein Energieträger. So eine Art großer Stein wird nachts elektrisch mit Wärme aufgeladen.

Tagsüber gibt der Stein über Gehäuseöffnungen (und evtl. ein zuschaltbares Gebläse) die gespeicherte Wärme ab.

Wo liegen da jetzt die Vor- oder Nachteile?

- Die wurden früher gefördert. Daher wurden auch Stromtarife eingeführt, die nachts günstiger waren. Die Förderungen sind lange ausgelaufen, bis letztes Jahr gab es sogar eine Prämie zum Abbau. Je nach Region gibt es deswegen schon heute gar keinen verbilligten Nachtstrom mehr.

- Die Isolierung von ganz alten war mit Asbest und daher gesundheitsschädlich.

- Neuere sind zwar anders isoliert, aber einen Energieverlust gibt es immer

- Die Steuerung (meist in Verbindung mit einem Aussensensor) bestimmt, was über Nacht für den nächsten Tag gespeichert wird. Das mit dem Aussensensor ist insgesamt nicht so prall. Stel dir vor, der misst morgen -1 Grad. Dafür speichert er für übermorgen die Energie + Reserve. Der Wetterservice sagt mit gerade, dass es übermorgen -5 Grad gibt. Je nach Reserver heißt das, die Energie reicht gerade so aus, oder : es ist kalt. Und das Gerät kann dann normalerweise nicht nachheizen, weil der Stein im Inneren zu kalt ist. Die Geräte die nachheizen können verbrauchen dann so oder so den teureren Normalstrom.

- Das Problem ist dann auch, wann kalt ist. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass dies vorwiegend abends passiert. Also dann wenn definitiv die meisten Leute von der Arbeit nach hause gekommen sind.

- Es gibt da so gut wie nichts spontanes. Nehmen wir an, ein Wohnzimmer wird seltener genutzt. Entweder du entscheidest den Tag vorher es aufzuheizen, oder es bleibt kalt. Spontanen Besuch am Wochenende zu haben ist dann sehr blöd.

- Je nachdem was deine Wohlfühltemperatur ist, kann es sein, dass die die Heizung gar nicht dauerhaft erreicht. Oder nur über einen nervigen Zusatzlüfter, der den Stein schneller auskühlt.

Zum Vergleich: Ich zahle in den Heizmonaten mit Gas etwa 56 € pro Monat. Meine Nachbarin hat 40 qm mehr. Sie zahlt günstige 134 € mit Nachspeicheröfen, diese wären ja so günstig. Bei mir ist es warm, bei ihr nicht (man kann ja wegen dem Geld nicht so viel heizen). Mache ich im Wohnzimmer die Gasheizung an ist es innerhalb 15 min im ganzen Raum warm. Bei ihr rauscht in der Zeit größtenteils das Gebläse und der Ort direkt vor der Heizung wird warm (das Geläse bläst bei ihr auf eine Art Stein am Boden).

Kurz: Ich würde mir nie eine Wohnung mit Nachtspeicher holen. Gas, Öl, Pallets(Holz), Fernwärme - da wäre alles okay. aber nie Nachtspeicher.

Autor:

Hermann [Gast]

Liebe Leute,

habe die Kommentare mit großem Interesse gelesen. Ich stehe vor der Frage, eine Wohnung in einem freistehenden Haus auf dem Dorf zu modernisieren. Bisher gibt es eine unzureichende Ofenheizung. Gas liegt in der Straße, jedoch muss zuerst ein Hausanschluss gelegt werden, anschließend der Einbau in die Wohnung mit Umwidmung des Schornsteins für Gas usw.

Der Nachbar betreibt bereits eine neue NSH und hat bei ca 56m² monatliche Heizkosten von 105€. Allerdings sind das Rentner, die es gern sehr warm haben.

NSH wäre beim Einbau sicher günstiger als Gas.

Den hier geäußerten Einwänden kann ich folgen, soweit die schlechte Regulierbarkeit kritisiert wird und dass man eigentlich nachts die Heizung absenkt oder ausschaltet und gerade nicht aktiviert wie es der Nachtspeicher tut.

Bei der CO²-Bilanz hinken die Kritiker aber, glaube ich, hinter der Zeit her. Die Bilanz wäre verheerend, wenn immer noch aller Strom aus Kohle gewonnen werden würde. Auch wenn der Atomstrom nach dem alten Ausstiegsplan heruntergefahren werden würde, wird es nachts Überschussstrom aus der Windenergie geben. Hier im Havelland wimmelt es nur so von Windrädern!

Diesen Strom, für den es absehbar keine geeigneten Speicher geben wird, kann man meines Erachtens ohne ökologische Skrupel in Wärme umwandeln.

Leider ist mir der ökonomische Vor- oder Nachteil aus den Diskussionsbeiträgen nicht ausreichend klar geworden, da es extrem gegensätzliche Berichte gibt.

Autor:

Dimitri [Gast]

Vielen Lesern die sich durch die Beiträge dieses Forums eine Hilfestellung zu günstigeren Alternativen der NS-Heizung holen wollten geht es wohl so wie mir - man ist noch mehr verunsichert.

Das Problem - Terassenhaus Bj. 1974 , 8 Eigentümer, Betonbau, schlecht isoliert, große Glasflächen. Das ganze Haus kann nur mit elektr. Strom geheizt werden, eine andere Heizungsart wäre durch die erforderlichen Umbaumaßnahmen absolut unwirtschaftlich. Auch die vielen anderen Nebenhäuser haben die gleiche Bauweise. Damals wurde die NS-Heizung als die sauberste Variante angepriesen, heute wird sie verdammt. Zu teuer, uneffektiv, klimaschädlich. Ja das stimmt, aber die Fehler der damaligen hochgelobten Bauweise können wir nicht mehr rückgängig machen oder ändern ohne ggf. das Haus abzureißen, neu zu dämmen oder ein Niedrigenergiehaus zu bauen. Mit welchen klimaschädlichen Folgen haben wir mit der Energie oder Ölförderung zu kämpfen? Für eine Tankfüllung zahle ich heute rund 120 Euro mit steigender Tendenz! Über die in ca. 30 Jahren heranstehende Entsorgung der Votovoltikeanlagen, die hoch mit Quecksilber belastet sind, spricht heute noch niemand, das wird verschwiegen.

Zum Thema: ich habe, da zwei meiner vier NS-Öfen nach 35 Jahren erneuert werden müssen, mehrere erfahrene Heizungsfachleute zu diesem Thema angefragt mit dem Ergebnis, daß jeder etwas anderes sagte. Nur zwei von zehn Anbietern schlugen vor bei den NS-Öfen zu bleiben da man die verlegten Leitungen weiterhin nutzen kann und die neuere Generation der Öfen erheblich besser geworden sind. Im übrigen teilte mir einer der Herren mit, daß die Naturstein- oder Infrarotheizungen eigentlich überhaupt nicht mit dem günstigeren Nachttarifstrom beheizt werden dürften, da sie keine Speicherfunktion haben, also Direktheizungen sind und deshalb auch immer wieder, ie nach Temperatureinstellung tagsüber den teuren HT-Strom holen um Wärme abgeben zu können. Einige Nachbarn haben seit einigen Tagen Marmorplatten einbauen lassen, sind aber nach Nachfrage von mir mit der Heizwirkung und dem Stromverbrauch unzufrieden. Schön sehen die Platten ja aus, aber das reicht mir nicht. Wärmepumpe, Teilspeicherheizung? Ja was tun?

Ich werde mich weiter beraten lassen und mich dann wohl doch wieder für die NS-Öfen entscheiden, denn die heute möglichen elektrischen Alternativen sind alle nicht das Nonplusultra.

Autor:

Stefan [Gast]

Hallo,

also wir hatten über 11 Jahre Nachtspeicheröfen von Dimplex in unserem Haus. Zentralsteuerung über Aussenfühler, gedämmter Altbau, 3 Stockwerke, 165 m², 3 x 6 Kw, 2 x 4 KW, 1 x 5 Kw, 1 x 3 Kw, Bad und Gästetaoilette nicht mit Nachtspeicher heizbar, daher mit Elektroheizgerät. Alleine der 500 Watt Heizer in der kleinen Toilette hat übers Jahr für 120,- € Straom gebraucht.

Nachtstrom haben wir immer so 17.000 bis 20.000 Kw pro Jahr verbraucht. Als wir 2000 von Kahleöfen auf Nachtspeicher umgestellt hatten, war das ja noch toll. Ein Kw kat so 10 Pfennig gekostet. Seit dem wurde aber jedes Jahr durch die Süwag erhöht, auf zuletzt 17 Cent pro kw, also hatten wir am Ende 2.600,- € im Jahr + die 120,- € für die Toilettenbeheizung und die Bedarfsweise Beheizung im Bad. Zudem nervt das gebläse, welches an kalten Wintertagen Abends immer zum Einsatz kam. Staubaufwirbelung und Geräuschentwiklung. Fazit: Damals war der Einbacu reletiv günstig, da wir eh die gesamte Elektrik im Haus erneureten und die Betriebskosten waren auch ok, allerdings jetzt ist es so teuer geworden und die Abhängigkeit von örtlichen Stromerzeuger ist ein riesen Problem, die haben ja quasi ein Monopol und können die Preise hochschrauben, wie sie möchten. Nun haben wir eine hochmoderne Pelletsheizung, die Kosten mit Kaminsanierung und Heizkörpern und Brenner, Lager usw. lagen netto bei etwa 23.000,- €

Unsere jährlichen Heizkosten liegen bei etwa 900,- €, 4,5 Tonnen Pellets a` 200,00 €, dazu kommte der kaminfeger mit 2 x 30,- €, Wartung der heizanlage mit 120,- € und ab 2015 die Messung mit 60,- €

Somit ergibt siche eine Einsparung von etwa 1.400,- € / Jahr, ich bin nicht mehr von einem Anbieter abhängig, ich bin auch nicht wie bei Öl und Gas von internationalen Spekulanten abhängig.

Die Wärem ist gleichmäßiger, immer da, wenn ich sie brauche, ich kann jederzeit in jedem Raum die Temperatut schnell anpassen und habe eine moderne, Zeitgemäße Heizung, die den Wert der Immobilie erhöht hat und erhält. Alles in allem sind wir sehr froh darüber, die Nachtspeicherheizung ersetzt zu haben.

Autor:

david petersen [Gast]

ich halte diesen artikel nicht für seriös. ich wohne seit 2007 wieder in so ner bude mit nachtspeicher. ich habe 3-zimmer und bin nicht sehr empfindlich nur kann ich mir seit 1.1.2011 nur noch das wohnzimmer auf 19grad leisten. die anderen räume sind auf 10 grad erwärmt, das bad überhaupt nicht. rate jedem davon ab. sehr teuer und durch das quasi-monopol eine sichere einnahme die der stromlieferant schon fest mit einkalkulieren kann.

Autor:

Georg Lippert [Gast]

Ich besitze eine Nachtspeicherheizung.Ein gut isoliertes

Haus.221 qm.Kosten für das gesamte Haus.6000 KW

Im Jahr mal 0,15 Cent gleich 900.-€. Ich benötige bei

Einer Nachspeicherheizung ein gut isoliertes Haus!!

Autor:

Kalliope [Gast]

Also ich kann mich den Befürwortern der Nachtstromspeicheröfen nur anschließen.

Habe 4 Öfen aus den 90ern bei ebay für sage und schreibe 1€ pro Stck ersteigert und beheize damit ein ca. 90 qm großes Haus, allerdings mit niedriger Deckenhöhe. Dafür zahle ich einen monatlichen Abschlag von 78 €. Ich muss wohl zugene, dass ich die Tagnachladung abgeschaltet habe, denn die würde richtige Geld kosten. Eben den teuren Tagstrom, doch wenn die Speicher zwischen 22 und 6 Uhr laden, strahlen sie über Tag noch genügend Wärme ab. Wie gesagt, ich hatte kaum Investitionskosten, ich habe null Wartungskosten und brauche mich nicht um Einkauf oder Lagerung irgendwelcher Brennstoffe zu kümmer. Mir kommt das sehr entgegen.

Video zum Thema: “Mit Nachtspeicheröfen können Sie viel Geld sparen”

Verwandte Artikel

18.05.2011

Das Funktionsprinzip der Erdwärme Heizung

18.05.2011

Eine Wandheizung macht es Ihnen kuschelig warm

18.05.2011

Heizen mit Gas bringt Ihnen nicht nur preisliche Vorteile

18.05.2011

Heizkörper sorgen für gemütliche Wärme in der Wohnung

18.05.2011

Lösungen zur Pelletslagerung bei Neubau und Modernisierung

18.05.2011

Mit der Elektroheizung günstig jeden Raum beheizen

18.05.2011

mit Gasheizungen günstig und effizient heizen

Meistgelesen in dieser Rubrik

Meistgelesen
Empfehlungen