Luftbefeuchtung
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Vor etwa 1850 Millionen Jahren kam es zu einem Zusammenstoß der Kontinentalplatten im heutigen Finnland. Die Folge dieses Zusammenstoßes war die Ausbildung eines Gebirges, das man heute als svekokarelische Bergkette kennt. Auch die bereits an der Erdoberfläche liegenden alten Lavaströme, die reich an Olivinmineralen, dem Ausgangsstoff für Speckstein waren, wurden aufgetürmt. Zudem herrschten unter diesen Lavaansammlungen ein sehr großer Druck und eine äußerst hohe Temperatur. Man geht von bis zu 500 Grad aus. Dies führte dazu, dass Lösungen austreten konnten, die sehr kohlendioxidhaltig waren. Diese konnte die in der Lava vorhandenen Olovinminerale in Serpentin und schließlich in Speckstein umwandeln. Die Entstehung des Specksteins, der noch heute in Finnland abgebaut wird, vollzog sich also über mehrere Millionen Jahre.

Heute gibt es gerade in Finnland viele unterschiedliche Vorkommen von Speckstein. Hier wird der Speckstein gewonnen, aus dem auch die Speckstein Öfen gefertigt werden. Man geht davon aus, dass die Vorkommen noch mehr als 60 Jahre reichen. Doch nicht nur in Finnland wird Speckstein abgebaut. Auch in den USA und Kanada, aber auch in der Region des russischen Uralgebirges findet sich Speckstein, der in viele Länder der Welt exportiert wird.
Ein Speckstein Ofen zeichnet sich durch seine besondere Wärmeleitfähigkeit aus. Vergleicht man Speckstein nämlich mit anderen Stoffen, so stellt man fest, dass er aufgrund seiner Massivität und seiner mineralischen Zusammensetzung besonders gleichmäßig aber auch schnell erwärmt.
Zudem besitzt Speckstein die Eigenschaft, Wärme zu speichern. Im Vergleich zu Naturstein etwa ist sie beim Speckstein um zirka 20 Prozent höher. Dies liegt daran, dass Speckstein hauptsächlich aus dem Mineral Magnesit besteht, welches Wärme sehr gut speichern kann.
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