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Regenwasserfilter sind notwendig bei der Regenwassernutzung

Regenwasserfilter sind fester Bestandteil Regenwassernutzungsanlagen und helfen die Abwassergebühr sparen, wenn das Wasser nur im Garten genutzt wird.

Regenwasserfilter dienen dazu, ungefiltertes Regenwasser von Laub, Schmutz und Ästen zu reinigen, wenn es von den Dachflächen herunter rinnt. Es erfreut sich inzwischen zunehmender Beliebtheit, Regenwasser als Brauch- oder Nutzwasser zu gewinnen und einzusetzen. Dazu wird zumeist das Regenwasser in unterirdischen Zisternen aufgefangen und kann dann sogar für die Toilettenspülung bis hin zur Waschmaschine genutzt werden. Damit lässt sich wertvolles Trinkwasser einsparen, mit dem sowieso viel zu sorglos umgegangen wird. Wird das so gewonnene Regenwasser nachweislich nur für den Garten genutzt, kann die Abwassergebühr eingespart werden.

Bevor das Wasser jedoch in der Zisterne, einem Sammelbehälter, ankommen kann, muss es den Regenwasserfilter durchlaufen. So ziemlich alle Regenwasserfilter haben drei Anschlüsse, nämlich einen Zulauf, einen Ablauf für das gefilterte Regenwasser sowie einen Ablauf für den herausgefilterten Schmutz wie Blätter, Äste, Erde, Moos, Blüten und auch Kleintiere. Damit werden die gefilterten Bestandteile nicht im Regenwasserfilter eingelagert, sondern sofort mit dem Restwasser entsorgt. Diese Filter brauchen weniger Wartung als einlagernde Filter, so genannte Retensionsfilter, und haben den Effekt, dass das Regenwasser nicht im Filter verkeimen kann.

Gerade die einlagernden Filter, wie Sandfilter, Kiesfilter oder Mattenfilter, werden kaum noch eingesetzt, da sich die zurückgehaltenen Schmutzbestandteile durch das immer wieder durchlaufende Regenwasser mit der Zeit langsam auflösen und sich dann nach und nach in der Zisterne ansammeln. Und mit zunehmenden Temperaturen entwickelt sich das Ganze zum Brutreaktor für Keime. Ohne Wartung verstopfen diese Systeme leicht und geben einen ständigen Kampf gegen den Biofilm auf.

Selbstverständlich gibt es auch bei den neueren Regenwasserfiltern unterschiedliche Arten. Fallrohrfilter werden in die Fallrohre am Dachablauf eingebaut. Bei diesem System wird das gefilterte Regenwasser über eine separate Leitung in die Zisterne geführt. Es können bis zu zwei Fallrohre angeschlossen werden. Zisternenfilter hingegen werden im Boden oder innerhalb der Zisterne installiert. Alle Leitungen der Fallrohre können an die Zuleitung zum Filter oder zur Zisterne ohne großen Aufwand angeschlossen werden. Ähnlich werden Industriefilter installiert und eingesetzt, welche für größere Dachflächen konstruiert werden. Durch den modularen Aufbau werden diese Regenwasserfilter individuell an die zu entwässernde Fläche angepasst.

 
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