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Wintergarten Heizung – welche Möglichkeiten gibt es

Eine Wintergarten Heizung einzubauen, auch nachträglich, ist möglich. Jedoch setzt diese Aktion einige grundlegende Überlegungen im Vorfeld voraus.

wintergarten heizung
© Anne Katrin Figge - Fotolia.com

Wenn man seinen Wintergarten über das ganz Jahr nutzen möchte, sollte dieser auch beheizbar sein. Dann stellt sich die Frage, welche Wintergartenheizung brauche ich, was ist machbar und welche auch finanzierbar. In manchen Regionen kommt zu der kalten Jahreszeit auch noch ein etwas raueres Klima hinzu, mehr Niederschläge und bedeckter Himmel, so dass der Wintergarten auch in diesen Zeiten einer kleinen Heizung bedarf. Oftmals nicht zum richtigen heizen, sondern nur um die Temperatur zu überschlagen.

Wer eine Wintergartenheizung nicht für sinnvoll erachtet, dem sei gesagt, dass während der geringen Sonnenscheindauer ein Wintergarten ohne Heizung nicht frostfrei gehalten werden kann. Dies bedeutet, auch wenn die Besitzer des Wintergartens nicht darin sitzen, dass die dort stehenden Pflanzen, und in der Regel stehen tropische oder subtropische Pflanzen in einem Wintergarten, alle den Erfrierungstod sterben. Bei der Planung einer Wintergartenheizung, sofern man dies als Besitzer nicht selber planen kann öder möchte, ist immer der Rat, sich mit einem Fachmann in Verbindung zu setzten, bare Euros wert. Bevor guter rat teuer wird!

Besonders im Vorfeld, sollte bei der Planung der baulichen Maßnahmen, dem des Fußbodenaufbaus besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Dies hat den Vorteil, dass man späteren Ärger vermeidet, beziehungsweise ganz ausschließen kann. Späterer Ärger kann auch nur bedeutet, dass Bauseits der Fußboden komplett entfernt werden muss, aufgerissen muss, um entsprechende Leitungen zu legen.

Wenn ein Wintergarten als zusätzlicher Wohnraum genutzt werden soll, dann möchte man n der Regel auch bei klirrender Kälte gemütlich im Garten sitzen können und inmitten der winterlichen Natur leben. Freilich in wohliger Wärme, versteht sich, auch wenn draußen Schnee fällt oder klirrende Kälte herrscht. Optimal ist dann eine Wintergartenheizung mit einer guten Steuerung. Dabei sollte jedoch immer auch berücksichtigt werde, dass die im Wintergarten stehenden Pflanzen auch bestimmte Lebensbedürfnisse haben.

Eine gute Idee einer Heizung für den Wintergarten ist die Kombination aus zwei verschiedenen Heizungssystemen. Für eine grundsätzliche Wärme im Wintergarten sorgt eine Fußbodenheizung. Sie trägt die Hauptlast und hält die Temperatur konstant auf dem jeweilig gewünschten Level, ist somit für die Mindesttemperatur zuständig. Wenn man sich dann in den Wintergarten setzen möchte, nutzt man die zweite Heizung, eine Konvektorenheizung für den Wintergarten.

 
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von Dieter Schulte 13.06.2008
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Fragen zum Beitrag: “Wintergarten Heizung – welche Möglichkeiten gibt es”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

Spenke [Gast]

Das kann gut gehen. Besser ist umgekehrt: Grundlast Konvektoren (bessere Luftzirkulation, schnelleres Reaktionsvermögen, auch für tiefe Temperaturen ausreichende Leistung installierbar)

Fußbodenheizung schafft maximal 120 W/m² (erforderliche Spitzenleistung: 250-350 W/m²)

ist zu träge für Reaktion auf Sonneneinstrahlung.

Video zum Thema: “Wintergarten Heizung – welche Möglichkeiten gibt es”

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