Matrazen sorgen für Ihren erholsamen Schlaf
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Denn gerade jetzt sind die Baufinanzierungszinsen an einem Tiefpunkt angelangt. Diese Situation sollte zum Abschluss oder zur Verlängerung einer Baufinanzierung genutzt werden. Zudem kommt es jetzt auf das richtige Timing an, denn es ist nicht ausgeschlossen, dass in den nächsten Monaten die Zinsen für Baugeld wieder ansteigen. Es wird damit gerechnet, dass sich die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte in 2009 stabilisiert, was zur Folge hat, dass die Zinsen wieder steigen werden.
Jedoch sollte man nicht beim erstbesten Finanzierer unterschreiben. Man kann viel Geld sparen, wenn man die Konditionen genauestens vergleicht und sich verschiedene Finanzierungsmodelle aufzeigen lässt. Man sollte also nicht lange zögern und sich einfach unverbindliche Finanzierungsangebote anfordern. Mit einem Forward-Darlehen kann man sich sogar, wenn die Zinsbindung beispielsweise in ein paar Jahren abläuft, günstige Zinsen für die folgenden Jahre sichern. Sicher hat man mehr davon, wenn man sich eine Eigentumswohnung finanziert, als jahrelang Miete zu bezahlen, für etwas, was einem nicht gehört und auch nie gehören wird. Zwangsläufig werden die Mieten im Laufe der Jahre immer weiter steigen. Auch sollte man an die Zeit denken, wenn man in Rente geht. Hat man das richtige Timing bei einer Baufinanzierung, ist die Wohnung spätestens zum Rentenantritt abgezahlt. Somit würde im Alter schon einmal die hohe Miete wegfallen, was dafür spricht, dass Eigentum die beste Altersvorsorge ist und bleibt.
Was den Kauf einer Eigentumswohnung an sich angeht, kann man es erst einmal im privaten Sektor versuchen. Es gibt viele Möglichkeiten der Immobiliensuche. Per Internet, per Zeitung oder durch Mundpropaganda. Ein erheblicher Vorteil besteht, wenn man die Wohnung von einer Privatperson abkauft. Somit spart man sich die erheblichen Maklergebühren. Was sehr wichtig ist und von vielen oft nicht mitbedacht wird, sind die Nebenkosten, die auf jeden Fall bei einem Wohnungs- oder auch Hauskauf anfallen.
Es fallen Notarkosten an, da beim Immobilienkauf ein notariell beglaubigter Kaufvertrag gesetzlich vorgeschrieben ist. Die Notarkosten liegen zwischen 1,0 und 1,5 Prozent des Kaufpreises. Zudem fallen 0,5 Prozent der Kaufsumme für die Eintragung in das Grundbuch an. Man ist erst offizieller Eigentümer, wenn das Grundstück im Grundbuch eingetragen wurde. Dies wird ebenfalls vom Notar veranlasst. Das Finanzamt holt sich dann noch die Grunderwerbssteuer, die sich auf 3,5 Prozent vom Kaufpreis beläuft. Für das Wertgutachten, was die Geldinstitute in Auftrag geben, werden 0,2 bis 0,5 Prozent von der Darlehenssumme verlangt. Diese Kosten werden in den Effektivzins eingerechnet.
Im Gegensatz zu Bereitstellungszinsen. Diese werden von den kreditgebenden Banken verlangt, wenn das Darlehen nicht innerhalb einer bestimmten Frist abgerufen wurde. Die Höhe des Zinses und ab welchem Zeitpunkt dieser berechnet wird, ist mit der Bank verhandelbar. Die Bereitstellungszinsen können bis zu 2,25 Prozent der Darlehenssumme je Monat betragen.
Bevor man eine Wohnung kauft, sollte man diese genau unter die Lupe genommen haben, am Besten nicht nur einmal ansehen und kaufen, sondern noch einmal ansehen, wenn man drüber geschlafen hat. Man sollte sich alles genau zeigen lassen. Die Außenanlagen, den Heizungskeller, den Kellerraum, den Raum für Waschmaschine und Trockner, wenn kein Anschluss in der Wohnung vorhanden sein sollte. Zudem ist sehr wichtig, dass man sich über die anfallenden Nebenkosten erkundigt. Was für Kosten im Hausgeld enthalten sind, ob es, was sehr wichtig ist, Rücklagenbildung gibt. Dies ist so wichtig, weil an dem Objekt ja im Laufe der Jahre auch beispielsweise Sanierungsarbeiten anfallen oder sonstige größere Maßnahmen, die schnell einmal mehrere Tausend Euro kosten können. Man sollte sich unbedingt die letzen 3 Protokolle der Eigentümerversammlungen aushändigen lassen, um einen Überblick zu bekommen. Zudem ist wichtig, sich alle möglichen Zähler (Stromzähler, Wasseruhren) zeigen zu lassen und am Übergabetag die Werte zu notieren. Wenn möglich, sollte man sich auch vorher noch den zum Objekt gehörenden Energiepass zeigen lassen, um sicher zu gehen, dass das Haus zumindest im Normbereich liegt, was den Energieverbrauch betrifft. Das ist schließlich wichtig für die Nebenkosten, die für Heizung und Warmwasser anfallen. Natürlich sollten die Fenster dicht sein und die Dämmung korrekt, besonders in Dachgeschosswohnungen. Die Heizungen sollten richtig funktionieren.
Da man ja bei einem Wohnungskauf viel Geld investiert, sollte auch das Umfeld stimmen. Die Lage sollte bedacht werden. Mag man es eher ruhig oder etwas zentraler, möchte man gute Verkehrsanbindungen oder ist man bereit auch ein paar Kilometer weiter zur täglichen Arbeit zu fahren? Ist der Garten (sofern vorhanden) für jeden nutzbar? Steht einem ein PKW- Stellplatz/Carport zur Verfügung? Wie steht es um die Mitbewohner? Gibt es mehr ältere oder jüngere Menschen oder ist es ausgeglichen? Wenn man selber Kinder hat, stellt sich natürlich auch die Frage, ob es unter den Mitbewohnern Kinder gibt. Das gilt auch, wenn man beispielsweise einen Hund hat. Mann sollte informiert sein, ob es noch einen Hund im Haus gibt, damit diese sich nicht unvermittelt begegnen und es zu Missverständnissen kommt. Schließlich möchte man sich in der neu erworbenen Wohnung und der Umgebung ja auch wohl fühlen und das Gefühl haben, die richtige Entscheidung getroffen zu haben.
Ein Wohnungskauf ist eine große Entscheidung für die Zukunft. Es gibt Höhen und Tiefen, aber es lohnt sich allemal, in eine Wohnung zu investieren, sei es Geld, aber auch Leidenschaft.
Hallo, gibt es Berechnungen und Tipps,in welchem Alter man am besten eine Eigentumswohnung kauft? Kaufe ich sie mit über 70, rechnet sich das ganze noch? Ich möchte selbst drin wohnen und keinesfalls vermieten.
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