Mietwohnungen in Hamburg: Nachfrage ist deutlich höher als das Angebot
Hamburg ist ein attraktiver Wohnort, dafür sorgen eine florierende Wirtschaft, die gut ausgebaute Infrastruktur und ein reiches Angebot an Kultur. Auf den Markt für Mietwohnungen hat das nicht nur positive Auswirkungen.

Generell gilt, dass die Mieten umso höher sind, je näher eine Wohnung an der Alster liegt. Doch auch Stadtviertel wie Ottensen, Sternschanze, St. Pauli und das östlich des Hauptbahnhofs gelegene St. Georg zählen längst zu den begehrten Wohnlagen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete liegt bei 10,45 Euro pro Quadratmeter, in besonders attraktiven Vierteln wie der neu gebauten Hafencity sogar bei 19 Euro.
Nur langsam steuert die Stadt dieser Entwicklung entgegen. Im Gleisgebiet des Bahnhofs Altona sollen in diesem Jahrzehnt mehrere Tausend Eigentumswohnungen entstehen. Auch die städtische Wohnungsbaugesellschaft Saga/GWG plant mehrere Bauprojekte. Vergleichsweise günstiger Wohnraum findet sich noch in einigen Randbezirken, insbesondere im lange vernachlässigten Gebiet südlich der Elbe. Hier sind vor allem in Wilhelmsburg und Veddel städtische Initiativen entstanden, die bezahlbaren Wohnraum für Studenten und Familien fördern.


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