Moll Schreibtisch – funktional, flexibel und ästhetisch
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Das Thema Hausbau ist ein äußerst interessantes Thema, doch leider kennen sich nur die wenigsten Häuslebauer mit der Thematik gut aus.Die meisten verlassen sich bei der Planung und Vorbereitung ihres Bauvorhabens voll und ganz auf ihren Architekten oder ihren Berater beim Bauträger. Dieser Artikel richtet sich an alle die mit dem Gedanken spielen ein eigenes Haus zu bauen – und soll ein zumindest grundlegendes Wissen vermitteln. Bevor mit dem Hausbau begonnen werden kann müssen zahlreiche Dinge im Vorfeld geklärt werden. So muss zum Beispiel ein konkretes Grundstück für das Bauvorhaben vorhanden sein, denn nur dann kann mit der Planung des Hausbaus begonnen werden.
Für jedes Grundstück gelten nämlich andere Bedingungen, die im Einzelnen im Bebauungsplan nachgelesen werden können. Hat man ein entsprechendes Grundstück gefunden oder sogar schon gekauft, dann kann man mit einem Architekten oder einem Bauträger ins Gespräch gehen. Diese können dann in Abstimmung mit dem Kunden ein Haus entwickeln, welches sowohl den Vorgaben des Bebauungsplanes als auch den Wünschen und Vorstellungen des Kunden gerecht wird. Ob man sich für einen Architekten oder einen Bauträger entscheidet, ist letztendlich Geschmacksache. Grundsätzlich kann man sagen, dass man beim Architekten individuellere Lösungen erhält, weil Bauträger bevorzugt mit vorgefertigten Baukonzepten arbeiten. Allerdings zeigt die Erfahrung, dass individuelle Bauvorhaben (also vom Architekten geplant) mit höheren Kosten verbunden sind. Spätestens dann wenn mit dem Hausbau begonnen wird, sollte auch die Finanzierung stehen. Leider nehmen viele Bauherren das Thema Baufinanzierung nicht sehr ernst und kümmern sich erst sehr spät darum. Was leider nicht sehr ratsam ist, denn findet man keine Bank, die das Vorhaben begleiten will, so hat man ein ernsthaftes Problem – denn die bis zu diesem Zeitpunkt angefallenen Kosten können unter Umständen schon sehr hoch sein. Ist die Finanzierung gesichert und das Vorhaben beginnen kann, sollte man als Bauherr unbedingt darauf bestehen, dass ein versierter Bauleiter täglich die Baustelle begutachtet. Denn dieser kann rechtzeitig eingreifen, wenn am Bau gepfuscht wird. Alles andere wäre unvernünftig - dennoch kommt es immer wieder vor, dass Bauherren am Ende mit ihrem Haus nicht zufrieden sind, weil die Arbeiten am Bau nicht ordentlich ausgeführt wurden. In diesem Zusammenhang sollte man auch genau prüfen, welche Vertragsbestandteile ein Architekten- oder Bauträgervertrag enthält.
Leander Wohlgerk
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