Ledersofa
Was Sie über feines Leder wissen sollten! mehr

Im fünften und sechsten Jahrhundert vor Christus verwendete man vor allem die sogenannte Halsamphore, bei der Hals und Bauch klar abgegrenzt sind und sich die Henkel am Hals befinden. Zwischen 640 und 450 vor Christus war die Bauchamphore verbreitet, bei der Hals und Bauch direkt ineinander übergehen. Einige der Behälter waren reich verziert und andere auch mit schwarzen Figuren bemalt. Amphorengefäße unterscheiden sich außerdem noch in der Breite des Fußes und der Mündung, in der Gesamtform und in der Zahl und Form der Henkel. In der Renaissance tauchten die Amphorengefäße wieder auf: Sie schmückten Gärten und einige Jahrhunderte später - in der Zeit der Klassik - die neu angelegten Parks.
Auch heute noch sind Amphorenvasen unter Gartenliebhabern verbreitet. Sie erzeugen mediterranes Flair im Garten und passen aufgrund ihrer warmen Erdtöne gut zu den Pflanzen. Manche Gartenbesitzer stellen sie als Schmuck auf Steinbänke oder Podeste oder einfach auf dem Boden auf. Andere nutzen sie, um etwas darin aufzubewahren. So stellen Amphorenvasen zum Beispiel eine Alternative zu Regentonnen dar. Schlicht gestaltete Modelle, die sich als Wassertank nutzen lassen, fassen etwa 350 bis 500 Liter und sind ab 200 EUR zu haben. Miniamphoren von etwa zwölf Zentimeter Größe werden dazu verwendet, in Pflanzen allmählich Wasser abzugeben. Kübel- und Staudenpflanzen werden ebenfalls gerne in Amphoren gezogen. Schlichte, kleine Exemplare sind bereits ab 50 EUR erhältlich. Außerdem existieren Weinhersteller, die ihre Weine in Amphoren herstellen. Sie nutzen meist eine biodynamische Anbaumethode.
Einige Steinzeuge werden noch nach antiken Originalen aus Ausgrabungen hergestellt. Je nachdem, wie aufwendig die Verzierung mit Rillen, Leisten, Ornamentbändern und Schlangenlinien gestaltet ist, kosten diese unterschiedlich viel: So sind einige bereits ab 150 EUR erhältlich, während besonders prunkvoll gestaltete Exemplare 750 bis 1500 EUR kosten können. Manche Amphoren werden direkt in Griechenland, Italien oder Spanien nach alten Vorlagen hergestellt. Diese kann man zum Beispiel auch auf Auslandsreisen erwerben. Nicht alle Amphorenvasen bestehen aus Terrakotta - es sind auch Exemplare aus Kunststoff erhältlich, die weniger kosten, in der Gestaltung aber den echten ähneln. Eine Vase, die 80 cm in der Höhe misst, ist zum Beispiel für rund 130 EUR erhältlich.
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