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Rouven Rieper

Jalousien und Rollos als Blendschutz für Bildschirme

Wer kennt nicht das Problem, lästiger Sonnenstrahlen als Blendung auf Bildschirmen oder Fernsehern. Jalousien oder Rollos können abhelfen.

Nach den ersten Sonnenstrahlen freuen wir uns, dass es langsam Frühling wird. Doch die Sonne hat auch negative Effekte: neben den schädlichen UV-Strahlen kann das Sonnenlicht für störende Blendungen auf Bildschirm oder Fernseher sorgen. Jalousien bestehen in der Regel aus horizontal angeordneten Aluminiumlamellen, die zur Regulierung des Sonnenlichtes verstellt werden können. Direkt vor der Scheibe bzw. zwischen den Glasträgerleisten montiert, sorgen sie zusätzlich für einen Sonnenschutz, da sie die Sonnenstrahlen daran hindern, direkt in die Wohnung / das Büro zu scheinen und das Interieuer aufzuheizen oder bleichen zu lassen. Ein negativer Aspekt für die Jalousien ist jedoch, dass zwischen den Alulamellen noch selbst im geschlossenen Zustand Licht hindurch scheint. Somit kann eine Jalousie bei direkter Sonneneinstrahlung nicht effizient genug vor Blendung auf dem Bildschirm schützen.


Eine zweite Alternative sind die klassichen Rollos. Diese bestehen aus glattem Rollostoff oder einer Folie. Der Vorteil des Rollostoffes ist, dass durch die gleichmäßige Anordnung des Gewebes kein störendes Licht mehr hindurch gelangen kann. Jedoch können Stoffe nicht den Bildschirmarbeitsplatzrichtlinien entsprechen. Diese besagen, dass zwar vor Blendung geschützt werden soll, aber der am Bildschirm Tätige noch zu jeder Zeit aus dem Fenster hinausschauen können muss. Diesen Effekt erzielt man am effektivsten mit Folienrollos. Die Folie hat den Vorteil, dass man noch hinausschauen kann, sie trotzdem aber sehr stark vor lästiger Sonnenseinstrahlung schützt und gleichzeitig auch einen ausreichenden Hitzeschutz im Sommer bewirkt.


Rollos gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Das traditionelle Springrollo, das in der Mitte des Rollostoffes an der Unterleiste eine Schnur besitzt und durch einen Federmechanismus bedient wird, hat mittlerweile in Büros als Schutz für Bildschirmarbeitsplätze ausgedient. Dagegen erfreuen sich Kassettenrollos, die wahlweise mit einer Kette oder einem Motor zu bedienen sind, immer größer werdender Beliebtheit. Die sogenannten Minikassetten haben lediglich eine Größe von 5,4 cm und sind dadurch sehr unscheinbar. Sie können bequem auf den Fensterrahmen geklebt oder geschraubt werden. In einem Kassettenrollo wird vorzugsweise eine plissierte (gefaltete) Folie eingesetzt, die wie beschrieben die besten Blendschutzeigenschaften besitzt.

 
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Rouven Rieper  21.02.2008
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