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Woher bekommt man günstig Brennholz Buche?

Brennholz Buche ist derzeit deutlich teurer als Nadelholz, was nicht zuletzt auf die vom Sturm Kyrill angerichteten Schäden zurück zu führen ist.

Die Buche zählt als äußerst stabiler Baum und so muss es nicht wundern, dass die Stürme alljährlich deutlich weniger Schäden bei der Buche als bei anderen Gehölzen anrichten. Dass Brennholz Buche fast durchgängig etwas teurer ist als andere Sorten, liegt unter anderem daran, dass das Hartholz auch im Möbelbau in großem Umfang eingesetzt wird. Hier bestimmt also die hohe Nachfrage den Preis.

Die Freunde der Scheite aus Buche hofften nach Kyrill auf eine Brennholzschwämme, die auch ihnen bessere Preise bescheren würde. Doch das war nicht der Fall, zumindest nicht, was die Buche betrifft. Der Schwerpunkt der Schäden zeigte sich bei den Kiefern und Fichten. Diese Art Feuerholz war einem kurzeitigen Preisverfall ausgesetzt, der sich allerdings deutlich geringer zeigte, als man vorher angenommen hatte.

Brennholz Buche hat auch gegenüber anderen Holzarten mit Ausnahme der Nadelhölzer einen guten Brennwert. Wichtig ist hier, dass man beim Vergleichen immer den Feuchtegrad des Holzes mit einbeziehen muss. Jedes Kilogramm Wasser, das aus dem Holz beim Verbrennen verdampft werden muss, benötigt knappe 0,7 Kilowattstunden an Energie. Hinzu kommt, dass sich ein sehr feuchtes Holz sowohl im Wartungsaufwand für den Kamin als auch im Raumklima niederschlägt. Man sollte also immer darauf achten, möglichst trockenes Brennholz zu bekommen. Das gilt nicht nur für das Buchenholz, sondern auch für andere Holzarten.

In waldreichen Gegenden kann man günstig zu Brennholz kommen, wenn man einen Fahrzeuganhänger und eine kleine Kettensäge besitzt. Dann kann man sich beim zuständigen Forstamt einen Holzschein holen, mit dem man Knüppelholz bis zu einem festgelegten Durchmesser für einen eher symbolischen Preis aus dem Wald holen kann. Dabei muss man sich allerdings selbst mit der Lagerung und Trocknung auseinandersetzen, was man beim Feuerholz vom Fachhandel oder aus dem Baumarkt nicht muss.

Neben dem klassischen Feuerholz in Form von Scheiten erobern auch andere Erscheinungsformen die Heizungen der Wohnhäuser. Holzbriketts beispielsweise bekommt man auch in den Bautischlereien und kleinen lokalen Unternehmen des Möbelbaus. Sie fallen hier als Abfallprodukte der modernen Filteranlagen an. Daneben bekommt man auch Pellets, die einen sehr hohen Brennwert aufweisen. Dazu werden die Abfälle benutzt, die in den Sägewerken bei der Vorbereitung der Stämme für die weitere Verarbeitung anfallen. So entsteht ein geschlossener Kreislauf.

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