Wasserführende Kaminöfen: Gemütlich Energie sparen
Das Interesse an alternativen Heizformen nimmt aufgrund steigender Energiepreise stetig zu. Auch die Bauform des wasserführenden Kaminofens kann als Wärmequelle im Haushalt eingesetzt werden.

Heizen mit Kachelöfen: Gemütlich aber veraltet
Die klassische Methode eines Kachelofens im Zimmer, der mit Kohlen oder Brennholz befeuert wird, ist hingegen mit viel Aufwand verbunden. Daher ist er auch nur bedingt geeignet, für die erforderliche Wärme im gesamten Haus zu sorgen. Doch auch moderne Heiztechnik kommt mitunter ohne teure Brennmaterialien aus und ist gleichzeitig bequem zu bedienen.

Wasserführende Kaminöfen als bequeme Heizalternative
Wasserführende Kaminöfen erwärmen das Wasser im Heizkreislauf und leiten es dann in die Heizkörper ein. Das Schöne daran: Der Kamin schafft einerseits eine behagliche Atmosphäre, versorgt aber praktischerweise gleichzeitig alle Räume mit Wärme. Auf den Komfort einer normalen Gas- oder Ölheizung mit automatischem Betrieb durch fossile Brennstoffe muss dennoch nicht verzichtet werden - die herkömmliche Heizung im Haus bleibt erhalten und springt an, wenn der Kaminofen nicht im Betrieb ist.
Mit welchen Kosten ist zu rechnen?
Die Kosten für einen wasserführenden Kaminofen variieren abhängig von der jeweiligen Leistung. Ein Modell, das eine Heizleistung von 3,5 kW hat und damit ausreichend für ein Einfamilienhaus ist, ist ab ca. 1.000 Euro zu haben. Die Öfen sind zumeist aus massivem Guss gefertigt und in verschiedenen Designs erhältlich.
Für einen Kaminofen, der mit einer Heizleistung von 30 kW ein gesamtes Mehrfamilienhaus mit Wärme beliefern kann, kostet rund 2.500 Euro. Damit sind die speziellen Öfen mit zugehöriger Technik zwar teurer, dennoch kann sich der Preis nach einer gewissen Zeit durch die Energieeinsparung auszahlen. Zeitgleich wird ein wichtiger Beitrag zum Umweltschutz geleistet.

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