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Heike Dietrich

Arbeitsplatten

Mit Arbeitsplatten werden Sie nicht viel Arbeit haben

Arbeitsplatten findet man heute praktisch in jeder Küche. Es gibt sie aus verschiedenen Materialien und in vielen unterschiedlichen Dekoren. Während man früher die Essensvorbereitungen noch auf dem Küchentisch erledigte, sind heute in beinahe jeder Küche Arbeitsplatten zu finden. Sie bieten entscheidende Vorteile: Man hat viel Platz zum Arbeiten, sie sind leicht zu pflegen und sie bilden einen optisch gleichmäßigen Abschluss der Unterschränke. Die häufigsten Arbeitsplatten sind so genannte Schichtstoffplatten mit einer Oberfläche aus Laminat. Sie sind einfach zu verarbeiten und müssen zum Reinigen nur mit etwas Wasser, dem vielleicht ein Tropfen Spülmittel beigegeben wurde, abgewischt werden. Der Nachteil: Heiße Töpfe können die Oberfläche beschädigen, und diese ist auch nicht schnitt- und kratzfest.

Diesen Nachteil haben auch Arbeitsplatten aus Massivholz. Dafür kann man sie, wenn sie unansehnlich geworden sind einfach abschleifen. Kein Thema sind heiße Töpfe hingegen bei Granitplatten. Jedoch sind diese relativ schwierig zu installieren, alleine schon aufgrund ihres hohen Gewichts. Dafür sind sie fast unzerstörbar, nur eventuell aufgebrachte Säuren (Essig!) können ihnen schaden. Marmorplatten sehen zwar sehr schön aus, sind jedoch relativ weich und können deshalb relativ leicht Kratzer bekommen. Sie sind deshalb weniger zu empfehlen.

Eine gute Alternative, allerdings nicht gerade billig, sind Arbeitsplatten aus Edelstahl. Sie werden auch in der Gastronomie verwendet und sind sehr pflegeleicht, allerdings ist auch hier die Oberfläche nicht kratzfest, und Wassertropfen hinterlassen hässliche Flecken. Außerdem wirken sie in einer privaten Küche relativ kalt und steril, was nicht jedermanns Geschmack ist.

Wenn Sie mit dem Gedanken spielen, eine Arbeitsplatte selbst einzubauen, dann sollten Sie auf jeden Fall eine Schichtstoffplatte oder eine aus Massivholz wählen. Der Einbau von Stein- oder Edelstahlplatten sollte dem Fachmann überlassen werden. Hierbei spielt nicht nur das Gewicht eine Rolle, sondern Sie müssen auch daran denken, dass Sie die Arbeitsplatte eventuell passgenau zuschneiden müssen. Vielleicht planen Sie ja auch, in Ihre Platte ein Loch zu schneiden und darunter einen Abfalleimer anzubringen, damit Sie Küchenabfälle praktisch und schnell entsorgen können. Dies ist bei Stein- und Edelstahlplatten für einen Laien sehr schwierig.

Ein Tipp noch zum Schluss: Wenn Ihre Arbeitsplatte genau eine Nische ausfüllen soll und diese Nische tief genug ist, dann rücken Sie doch die Platte einfach 20 cm von der Wand weg und befestigen Sie zwischen Platte und Wand Blumenkästen. So haben Sie eine praktische zusätzliche Ablagemöglichkeit.

 
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Heike Dietrich  12.09.2007
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Fragen zum Beitrag: “Arbeitsplatten”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 2
Autor:

Betonfreak [Gast]

Arbeitsplatten für die Küche gibts jetzt auch aus Glas, Beton und besonders abgefahren: aus Keramik! Gefunden bei Stilhaus Arbeitsplatten

Autor:

Daniel Mersch [Gast]

Maßgefertigte Arbeitsplatten in über 150 Dekoren direkt nach Hause gibt es bei http://shop.ungewohnlich.de .

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