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Marderfallen gegen die unerwünschten Besuche der Tiere

Marderfallen kommen häufig zum Einsatz. Viele Menschen haben unerfreuliche Begegnungen mit den kleinen Raubtieren gehabt, die sich auf Dachböden einnisten.

marderfallen
© Horst Schmidt - Fotolia.com

Wenn man um das Einsetzen von Marderfallen nicht herumkommt, sollte man auf jeden Fall auf Lebendfallen zurückgreifen. Marder sind zwar hübsch anzuschauende Tiere, können aber auf Dauer die Nerven der Menschen stark strapazieren. Man sollte sich, bevor man Marderfallen einsetzt, über das Leben und die Art dieser Tiere informieren, um zu verstehen, warum sie so oft auf Dachböden oder unter Autos zu finden sind.

Bei Mardern handelt es sich um eine Familie sehr verschieden gestalteter Raubtiere von äußerst unterschiedlicher Lebensweise. Es sind kleine bis mittelgroße Säugetiere, die an allen vier Füßen meist fünf Zehen mit Krallen besitzen. Mit diesen Krallen verursachen sie die bekannten Kratzgeräusche, die manchmal unerträglich werden, wenn ein Marder zum Beispiel auf den Dachboden eingedrungen ist. Dann müssen die Marderfallen zum Einsatz kommen. Einheimische Marder sind der Baum- und Edelmarder sowie der Stein- und Hausmarder. Gute Unterscheidungsmöglichkeiten der beiden ähnlichen Arten sind der gelbliche, zur Brust hin abgerundete Fleck an der Kehle des Baummarders.

Der Steinmarder hat die Eigenart, Kabel anzufressen und dies bevorzugt an Autos. Hier muss man unbedingt versuchen, dem Treiben durch das Einsetzten von Marderfallen ein Ende zu setzen. Entgegen der vielfachen Meinung, die Kabelfresser würde man unter allen Arten der Marder finden, ist es wirklich nur der Steinmarder, der hierfür in Frage kommt. Marder können aber auch nützlich sein, da sie als Raubtiere einige schädliche Kleinnagetiere erlegen. Andererseits kann es aber auch vorkommen, dass sie in Kaninchenställe eindringen und dort ihre Beute finden. Auch hier empfiehlt sich der Einsatz von Marderfallen.

Wie auch immer das Verhältnis des Menschen zu Mardern aussieht, wer einmal eines dieser Tiere als ungebetenen Bewohner des Dachbodens hatte, wird nur daran denken, wie er es wieder los werden kann. Inzwischen sind bereits manche Kreisverwaltungen dazu übergegangen, Marderfallen unentgeltlich zu verleihen. Dieses Angebot sollte man auf jeden Fall in Anspruch nehmen, wenn es darum geht, Marder aus dem eigenen Lebensraum zu entfernen. Alle Marderarten verfügen über Analdrüsen, die zur Markierung ihrer Reviere, aber auch zur Verteidigung benutzt werden. Wenn die Geruchsbelästigung auch nicht so stark ist wie bei den bekannten Skunks, so ist sie doch auch oft der Grund zum Einsetzten von Marderfallen.

 
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von Jan Müller 07.12.2007
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