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Halogen Deckenfluter – energiesparend und chic zugleich

Mit einem Halogen Deckenfluter kann man sich ein Leuchtmittel gönnen, das es sogar bei einer sehr niedrigen Leistungsaufnahme auf eine sehr hohe Lichtausbeute bringt.

Der Halogen Deckenfluter nutzt die Technik der Halogendampflampen. Sie gehören zu den sogenannten Gasentladungslampen, bei denen man das Edelgas Halogen mit diversen Erden mischt, die dann wiederum dafür sorgen, dass man ein optimales Farbspektrum beim abgegebenen Licht und eine hohe Lichtausbeute erzielen kann. Derzeit sind damit bei einer Leistungsaufnahme von nur einem Watt bis zu 110 Lumen möglich. Erstaunlich ist auch die extrem lange Lebensdauer der so gefertigten Leuchtmittel. Sie besitze eine durchschnittlich erreichbare Betriebsdauer von etwa 30.000 Stunden. Der einzige Nachteil dabei ist, dass sie nicht sofort die volle Lichtleistung bereitstellen können, sondern diese erst nach einigen Minuten erreichen. An Standorten, an denen das Licht nur kurzzeitig benötigt wird, sollten sie deshalb nicht zum Einsatz kommen.

Den Halogen Deckenfluter bekommt man in den unterschiedlichsten Gestellausführungen, die von Metallen über Naturholz bis hin zu diversen Kunststoffen reichen. Als sehr praktische Lösung haben sich die Varianten erwiesen, bei denen der Kopf schwenkbar ist, denn damit kann man gezielt einzelne Bereiche der Decke beleuchten, ohne die gesamte Lampe umstellen zu müssen. Besonders beliebt sind auch die Modelle, an denen man gleich noch eine Leselampe findet. Sie besitzt zumeist einen flexiblen Hals und kann so von der Ausrichtung her perfekt an die Bedürfnisse des jeweiligen Nutzers angepasst werden.

Wer sich einen besonders hohen Nutzerkomfort beim Halogen Deckenfluter sichern möchte, der sollte nach solchen Bauformen Ausschau halten, bei denen über dem Leuchtmittel eine zusätzliche Abdeckung angebracht worden ist. Das erleichtert auf jeden Fall die Reinigung und Pflege der Lampe. Fehlt diese Abdeckung, wird man sehr schnell die Erfahrung machen, dass die vom Licht angelockten Insekten direkt am Leuchtmittel durch die davon ausgehende Hitze sterben und dann dort kleben. Das beeinträchtigt nicht nur die Lichtausbeute, sondern sorgt auch für einen vorzeitigen Verschleiß der kleinen Röhren, in denen man, ähnlich wie bei ihren größeren Artgenossen, entweder mit Neon oder mit Xenon als Startergas arbeitet.

von Marion Kühn
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