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Kunst zum Wohnen – das Möbelsystem USM Haller

Bilder aus dem MoMA, dem Museum of Modern Art, in New York gibt es für die eigenen Wände nur als Kopie. Anders bei Möbeln aus dem MoMA. Mit einem Regal von USM Haller hat man ein Original zu Hause, das echte Kunst ist.

Drei Grundelemente genügen: Kugel, Verbindungsrohre und Verkleidungselemente. Seit 1969 wird daraus ein Möbelbausystem hergestellt, das in seiner klaren Eleganz seines gleichen sucht: das USM Haller. Vorbild war die Architektur des Fabrikgebäudes von Ulrich Schäfer in Münsingen. Die Anfangsbuchstaben von Ulrich Schäfer Münsingen ergeben USM. Der Architekt Fritz Haller steuerte seinen Namen und die Idee bei. So entstand der Titel des Designklassikers USM Haller.

Die modulare Architektur des Gebäudes von Haller im Großen sollte sich im Kleinen in den Möbeln wieder finden. Mit den drei Elementen finden sich Flexibilität und Eleganz zusammen. In eine verchromte Kugel werden im rechten Winkel drei Verbindungsrohre gesteckt, die an ihrem Ende auch wieder in einer Chromkugel stecken.

So bildet man einen Skelettquader, der sich über mehrere Ebenen erweitern oder mit Hilfe der nächsten Kugel in die Breite oder Höhe verlängern lässt. Dabei gibt es keine Vorder- oder Rückseiten, nur der geplante Verwendungszweck und der vorhandene Platz entscheiden darüber, zu welcher Höhe, Breite und Tiefe das Kunstwerk zusammengesteckt werden soll. Mit Platten wird das Möbelskelett anschließend verkleidet.

Je nach Geschmack oder Bedarf variieren die Verkleidungselemente. Es gibt sie in Glas oder Metall, für eine bessere Raumakustik mit schalldämmendem Vlies. Zwischen 11 Farben hat man die Auswahl, um sich sein ganz individuelles Stück zusammen zu stellen. Schubladen und anderes Zubehör vervollständigt das Innenleben. So lässt sich eigentlich alles bauen: Regale, Tresen, Vitrinen, Sideboards, Beistellmöbel, Rollcontainer etc.

Wer ein Regal kaufen möchte, wird sich daher irgendwie in seine Kindertage zurückversetzt fühlen. Die Konfiguration der Möbel ähnelt dem Spielen mit Bauklötzen. Zugleich wird man auch zum Künstler, wenn man sich die besten Konstruktionen zusammenstellt.

Häufig sieht man das USM Möbelsystem in besonders repräsentativen Räumen. Anwaltskanzleien, Arztpraxen, Empfangsbereiche, Großraumbüros sind mit diesen Regalen eingerichtet. Die klare sachliche Ausstrahlung signalisiert hier Kompetenz. In Privaträumen besticht die Eleganz des Systems. Der elegante Anblick lässt im Wohnumfeld schnell vergessen, dass diese Stücke obendrein auch noch enorm praktisch sind. Das macht die Kunst an diesen Möbelsystem aus: Es ist raffiniert und einfach zugleich, es ist klar und strahlt mehr aus.

Die USM Haller Möbel sind zweckmäßig und unverwechselbar. Kein Wunder, dass sie im MoMA stehen.

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Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

Julius [Gast]

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Etwas schlampig, der Artikel. Der Möbelbauer heißt Schärer, nicht Schäfer, und ein USM-Skelett kann nachträglich bestimmt nicht mehr verkleidet werden.

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