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Der Sitzsack – nicht nur modisches Dauerhighlight

Der Sitzsack in diversen Formen und Farben wurde in den sechziger Jahren zum modischen Highlight und ist seither nicht mehr aus der deutschen Wohnkultur wegzudenken.

In den sechziger Jahren wurden sie zur Kulterfindung: die Sitzsäcke. Es gab kaum einen Jugendlichen, der nicht einen Sitzsack in seinem Zimmer sein Eigen nannte. In der heutigen Zeit sind Sitzsäcke aber viel mehr als modisches Highlight. Die ersten Sitzsäcke aus den sechziger Jahren waren mit einer relativ harten Füllung versehen und die Billig-Exemplare waren alles andere als bequem.

Die heute erhältlichen Sitzsäcke sind mit EPS-Perlen gefüllt. Wer sich darauf niederlässt, erlebt Relaxen pur, das Sitzen im Sitzsack wird zum wohltuenden Erlebnis und zur Erholung vom anstrengenden Alltag in kürzester Zeit. Die EPS-Perlenfüllung wird wie eine Massage empfunden, der Sitzsack passt sich der Körperform an, die Bandscheiben und der Rücken werden geschont.

Der moderne Sitzsack ist in vielen Größen erhältlich, von klein bis groß und sollte als Relaxmöbel in keiner Wohnung fehlen. Ausruhen vom anstrengenden Tag oder eine bequeme Position zum Arbeiten am Laptop, entspanntes Lesen in einer angenehmen Position, alles ist hier möglich. Der heute erhältliche Sitzsack wird nicht nur als Entspannungsmöbel für normale Wohnungen empfohlen sondern häufig auch in Pflege- und Therapieeinrichtungen zu Zwecken der Ergotherapie eingesetzt.

Die so genannten „Snoozelräume“, Entspannungsräume für psychiatrische und geriatrische Einrichtungen, verfügen in der Regel über ein Wasserbett zur Entspannung oder über mindestens einen Sitzsack, da hiermit der gleiche Zweck erfüllt wird: entspanntes Liegen oder Sitzen mit gleichzeitiger Aromatherapie, von sanfter Musik begleitet, um Körper und Geist einfach mal abschalten zu lassen.

Ein Sitzsack ist bereits ab einem Preis von achtzig Euro erhältlich und bei den meisten Händlern kann man zwischen mehreren Farben und Formen auswählen, so dass der Sitzsack sich auch optisch harmonisch in die Wohnlandschaft einfügt. Die Bezüge kann man meist zum Waschen abnehmen, so dass der Sitzsack auch dauerhaft hygienisch bleibt. Vom Erholungsfaktor her gesehen wäre als Alternative nur das Wasserbett zu nennen, welches ganz sicher nicht für einen solchen Preis erhältlich, sondern wesentlich teurer in den Anschaffungskosten ist.

Der Sitzsack hat einen weiteren Vorteil: er ist portabel. Eine Siesta auf dem Balkon ist ebenso möglich wie im Wohnzimmer oder im Schlafzimmer.

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