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Rattengift

Viele Menschen scheuen vor dem Einsatz von Rattengift zurück, da sie Angst haben, dass Hunde, Katzen, Kinder, Vögel, Igel, etc. gefährdet werden.

Viele Menschen scheuen vor dem Einsatz von Rattengift zurück, da sie Angst haben, dass Hunde, Katzen, Kinder, Vögel, Igel, etc. gefährdet werden. Hierzu muss man ganz klar sagen, dass der Einsatz von Rattengift – wenn es richtig angewendet wird – die zur Zeit humanste und sicherste Methode in der Bekämpfung von Ratten wie auch von Mäusen ist.

Entscheidend ist hierbei: Welche Mittel werden eingesetzt und wie werden sie angewendet?

Zuerst einmal zur Anwendung: Rattengift muss immer so ausgelegt werden, dass keine Nichtzieltiere gefährdet werden. Das heißt also, wird Rattengift ausgelegt, dann muss dieses so geschehen, dass ausschließlich Ratten und Mäuse an den Köder herankommen. Die sicherste Möglichkeit hierfür ist die Verwendung von Köderstationen auch Rattenköderboxen genannt. Diese Boxen gibt es in verschiedenen Formen, Farben und Materialien. Die sichersten Boxen sind zugriffsgeschützte Kunststoff- oder Metallboxen. Diese sind je nach Ausführung nur mit einem Spezialschlüssel oder einem Schraubenzieher / Inbusschlüssel zu öffnen. Zum Schutz von Kindern werden diese Stationen idealerweise dann noch zusätzlich an Wänden, Zäunen o.ä. befestigt, so dass der Köder auch nicht durch die Einlauföffnung herausgeschüttelt werden kann.

Je nach Umgebung und Jahreszeit / Witterung werden die Köderstationen dann mit einem entsprechenden Rattengift bestückt. Den Köder gibt es in unterschiedlichen Formen mit unterschiedlicher Attraktivität. So werden Köderblöcke, die meistens recht viel Wachs enthalten im Allgemeinen nur in der Kanalisation oder in sehr feuchten Bereichen gut gefressen. Fettpastenköder wird im Winter gerne genommen, wenn es wenig Wasser gibt und eine energiereiche Nahrung von den Ratten bevorzugt wird. Im Frühjahr und Sommer haben Haferflocken- oder Getreideköder eine hohe Akzeptanz. Jede dieser Köderformen gibt es von verschiedenen Herstellern mit verschiedenen Aromen versehen, so dass für jeden „Geschmack“ etwas zu finden sein sollte.

Wichtig dass der Köder immer frisch ist und nicht auf Grund von Feuchtigkeit anfängt zu schimmeln. Sollte ein Köder auf Grund der Witterung feucht geworden sein und anfangen zu schimmeln, so muss dieser ersetzt werden, da auch Ratten nicht alles fressen. Der Köder muss immer attraktiver und wohlschmeckender sein, als die zur Verfügung stehende Alternativnahrung.

von Ratte
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