Mit Dekorationen die Räume toll verschönern
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Die Arbeit mit Teichfolie dauert länger und ist oft teurer, vor allem dann, wenn man sich in der Größe der Folie verrechnet und viel wegschneiden muss. Ein Fertigteich dagegen schafft einen naturnahen Teich innerhalb kürzester Zeit und ist sofort Einsatzbereit.
Fertigteiche bestehen meist aus dem Kunststoff Polyethylen (PE) oder auch aus Glasfaseverstärktem Kunststoff. Sie sind besonders haltbar und sehr robust. Fertigteichbecken gibt es in allen erdenklichen Größen und Formen. man kann sie auch zusammensetzen zu einem größeren Teichgefüge oder sie mit einem Bachlauf versehen. Sie eignen sich jedoch besser für kleinere Teiche, denn sie sind meist nicht sehr Tief, so dass man Fische oft nicht draußen überwintern kann, da sie sonst einfrieren oder durch zu wenig Sauerstoff unter dem Eis ersticken würden. Auch sind größere Teichbecken sperrig und etwas unhandlich. Für einen großen Gartenteich empfiehlt sich also die Teichfolie statt dem Fertigteich. Kleine Teiche dagegen lassen sich hervorragend mit einem Fertigteich gestalten. Pflanzen haben hier schon einen Halt, der dem einer natürlichen Uferböschung gleichkommt.

Hat man sich für den Einbau eines Fertigteichs im Garten entschieden, muss zuerst der Standort festgelegt werden. Er sollte nicht zu schattig gewählt sein, mit vier bis Sechs Stunden Sonne am Tag. Außerdem sollten keine großen Bäume in der Nähe stehen wegen des Laubabfalls im Herbst. Ist alles bereit kann ausgeschachtet werden. Zuerst legt man das Teichbecken an genau die Stelle wo es später sitzen soll. Dann markiert man sich die Umrisse des Beckens, z.B. mit Steinen, Stöcken oder Sand. Dann verdeutlicht man sich auch in etwa die unterschiedlich tiefen Bereiche des Beckens. Ist alles erledigt, geht es ans Buddeln. Mit viel Kraftaufwand muss das Loch ausgehoben werden. Sind alle unterschiedlichen Zonen des Fertigteichs ausgehoben, wird die Grube etwa Zehn Zentimeter mit feinem Sand befüllt.
Jetzt wird das Becken eingesetzt und mit ein wenig Wasser gefüllt. Nun ist mit Hilfe einer Wasserwaage zu prüfen, ob das Becken gerade sitzt. Wenn alles perfekt sitzt, müssen die Beckenrandzwischenräume mit Sand aufgefüllt werden, der am Besten mit Wasser eingespült wird. Dies wird solange gemacht, bis das Becken fest sitzt und nicht mehr wackelt. Als Abschluss wird am Rand des Beckens Erde aufgefüllt. Die ausgehobene Erde aus dem Loch kann man verwenden um den Randbereich des neuen Gartenteichs beliebig zu gestalten, denn schließlich kann man der Phantasie hier freien Lauf lassen.
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