Rolladen für perfekten Sichtschutz und Wärmedämmung
Rolladen dienen heutzutage nicht nur als Sichtschutz, sondern auch auf wetterbedingte... mehr

Damit eine Fuge elastisch bleibt und Bewegungen ausgleichen kann, muss sie mit speziellen Dichtstoffen ausgefüllt werden - ein weitverbreitetes Beispiel dafür ist Silikon, das in dieser Hinsicht günstige Eigenschaften aufweist. Um zu ermitteln, wie stark die Bewegungen der Umgebungsmaterialien sein dürfen, wird der sogenannte ZGV-Wert (zulässige Gesamtverformung) herangezogen - dieser stellt dar, welche Druck- und Zugkräfte durch den Dichtstoff aufgenommen und ausgeglichen werden können. Die Fugenbreite selbst ist unter Beachtung des ZGV-Werts, des Fugenabstands und der erwarteten Temperaturdifferenz zu ermitteln. Das Verfugen mit Silikon ist relativ einfach zu bewerkstelligen und kann auch von Heimwerkern ohne größere Probleme ausgeführt werden. Um die Fugen mit dem Finger zu glätten, empfiehlt es sich, diesen mit einer Mischung aus Wasser und wenig Spülmittel anzufeuchten.
Der Vorläufer des heute als Dichtstoff genutzten Silikons entstand bereits Anfang des 20. Jahrhunderts, als der Chemiker Frederic Stanley Kipping in England mit Silicium experimentierte. 1940 wurden auf dieser Basis sowohl in Deutschland als auch in den USA die Voraussetzungen für die Silikonherstellung geschaffen. Die weltweite Produktion von Silikonen erfuhr über die Jahrzehnte einen stetigen Anstieg: Heute ist die Nutzung als Dichtmasse in verschiedenen Bereichen der Bauindustrie verbreitet, auch in der Zahntechnik und bei der Herstellung unterschiedlicher Haushaltsgegenstände kommt das Material zum Einsatz.
Rolladen dienen heutzutage nicht nur als Sichtschutz, sondern auch auf wetterbedingte... mehr
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