Die russische Sauna: vom Schwitzen und Schlagen
Das russische Saunahaus, Banja genannt, hat eine lange Tradition. Das Saunieren ist i... mehr
Vor Beginn des Verlegens der Fliesen sollte der Untergrund genauestens geprüft werden. Damit die Fliesen auch lange haften und keine Unebenheiten auftreten ist ein optimal vorbereiteter Untergrund das A und O. Auch Fliesenleger in Mannheim gehen nach diesem System vor.
Der Untergrund muss trocken, sauber, eben, tragfähig und staubfrei sein. Weist er kleine Risse und Unebenheiten auf, werden diese mit Hilfe einer so genannten Traufel oder einer Kelle verspachtelt oder mit einer Bodenausgleichsmasse geglättet. Weiterhin sollte der Boden bevor die Fliese aufgesetzt wird grundiert werden.
Mittels einer Farbrolle oder einem breiten Pinsel wird ein Tiefengrund oder eine Haftemulsion auf die Fläche aufgetragen. Handelt es sich um Nassräume oder Räume mit hoher Luftfeuchtigkeit in denen die Fliesen verlegt werden, ist es ratsam den Untergrund mit einer tiefwirkenden Sperrgrundierung zu versehen.
Für das Zuschneiden einer geraden Kante, welche bei den Randfliesen anfällt eignet sich besonders gut ein Fliesenschneidegerät.
Die Fliese wird dabei auf der Oberseite angeritzt und dann über der Kante gebrochen. Der so genannte "Papageienschnabel", eine Fliesen-Kneifzange kommt bei runden Aussparungen im Heizkörperbereich zum Einsatz. Millimeter für Millimeter kneift diese die Öffnungen heraus. Es kann aber auch eine Bohrmaschine mit Lochfräsenaufsatz verwendet werden.
Ist der Untergrund optimal vorbereitet muss die Grundfläche des Raumes exakt berechnet werden sowie die Raummitte markiert.
Ein probeweises Auslegen der Fliesen im Kreuz ist dabei hilfreich. Anschließend wird der Fliesenkleber angerührt und nach seiner Reifezeit dann mittels der Traufe oder der Kelle aufgetragen.
Es empfiehlt sich anmachfertigen Fliesenkleber zu benutzen.
Sollen die Fliesen auf Spanplatten verlegt werden oder hat der Boden eine Fußbodenheizung ist Flexkleber notwendig.
So lange bis eine ebene Fläche entstanden ist wird mit einem Zahnspachtel der Kleber aufgekämmt.
Zwischen 1 - 1,5 ² dick. Dies ist abhängig von der Verarbeitungszeit.
Die Fliesenrückseite, die Fliesengröße sowie der Untergrund bestimmen die so genannte Zähnung.
Der Beginn des Fliesenverlegens beginnt in der Mitte wo die erste Reihe verlegt wird.
Zur Ermittlung dieser ist in rechtwinkligen Räumen das Spannen einer Richtschnur, welche mittig angelegt wird und parallel zu den Seitenwänden verläuft, notwendig.
Anhand dieser Richtschnur wird dann die erste Fliesenreihe verlegt und mit der Fliesenmitte oder einer Fuge begonnen.
Die darauf folgenden Fliesen werden an der Wand entlang angebracht. Mit einer leichten Drehbewegung wird die Fliese in das Kleberbett eingesetzt. Fliesenkreuze, welche helfen den richtigen Abstand einzuhalten, werden zwischen die Fliesen gesetzt.
Mit dem dann zum Einsatz kommenden Gummihammer wird die Fliese dann leicht angeklopft.
Sollen bei der Verfliesung auch Sockelleisten an die Wand kommen muss ein Abstand von mindestens einer Fugenbreite zu den Bodenfliesen eingehalten werden.
Ist die letzte Fliese aufgebracht, werden die Fugen gesäubert, nachdem sie mit einem Holzkeil sauber gekratzt wurden.
Beim Einsatz von Flexkleber muss dann auch Fugenmörtel verwendet werden.
Die Fugenmasse wird zu einem sämigen Brei angerührt und dann auf die Fläche gegossen. Der so genannte Fugengummi drückt diese Masse dann in die Fugen wobei die Masse diagonal in die Fugen gedrückt wird. Entfernt wird der überschüssige Mörtel mit dem Gummirakel/Wischer und nachdem das Ganze getrocknet ist mit einem feuchten Schwamm Schleier abgewischt. Dehn-, Eck-und Anschlussfugen sind mit Silikon durch eine Kartusche. Ein Malerband schützt die Fugenränder und wird nach dem Vorgang schräg nach hinten seitlich abgezogen. Sie wünschen eine professionelle Beratung im Raum Mannheim, dann schlagen sie doch einmal im Branchenbuch unter Fliesenleger in Mannheim nach.
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