Das Stehpult als bequeme Alternative zum Schreibtisch
Ein Stehpult bietet seinem Benutzer die Möglichkeit, Schreibtisch-Tätigkeiten auch be... mehr

Beim Rundfunk Nachrichtensprecher werden heißt live Nachrichten sprechen vor Millionen Zuhörern
Wer beim Rundfunk Nachrichtensprecher werden will, kann eventuell eines Tages Nachrichten sprechen, wenn Millionen zuhören. Das ist vor allem bei den Nachrichten morgens um acht der Fall. Natürlich macht es Spaß, für Millionen Zuhörer Nachrichten zu sprechen. Bei wichtigen historischen Ereignissen ist man einer der ersten, die davon erfahren. Und man hat das Vergnügen und die Pflicht, seine Mitbürger davon zu informieren.
Nachrichtensprecher werden heiß gekonnt, angemessen und professionell Nachrichten sprechen
Schauspiel- oder Sprecherausbildung vorausgesetzt, können Sie sich beim Rundfunk als Nachrichtensprecher bewerben. Aber Vorsicht! Nachrichten sprechen ist etwas anderes als Schiller oder Kleist auf die Bühne bringen. Der gute Nachrichtensprecher zeichnet sich durch Nüchternheit und Sachlichkeit aus. Der erste Satz einer Nachricht wird als der sog. Lead-Satz bezeichnet. Hier wird ein Faktum erst einmal vorgestellt, während der Rest der Meldung aus einzelnen Erläuterungen oder weiteren Informationen zum Lead-Satz besteht. Ein typischer Lead-Satz wäre z. B.: »Bundeskanzlerin Merkel ist in Berlin mit dem neuen Nato-Generalsekretär Rasmussen zusammengetroffen.«
Selbst in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten können immer weniger Sprecher angemessen Nachrichten sprechen
Dem Rundfunkhörer fällt selbst in den Nachrichten der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten neben den zahlreichen Sprach- und Sprechfehlern der Nachrichtensprecher vor allem immer häufiger sinnentstellende Betonungen auf. Häufigster Fehler ist, daß das am Ende eines Satzes bestehende Verb statt des davorstehenden Substantivs betont wird. Das klingt dann so: »Die Teilnehmer des Kongresses für Menschenrechte kam darin überein, der afghanischen Regierung neue Bedingungen aufzuerlegen.« Solche Sätze kommen typischerweise am Ende einer Meldung vor. Betont der Nachrichtensprecher nun, was man leider oft hört, das letzte Wort, hieße dies, der afghanischen Regierung würden Bedingungen auferlegt anstatt zum Beispiel Bedingungen erlassen. Das will die Nachricht aber nicht sagen. Die häufige sinnentstellende Betonung von Nachrichtentexten in öffentlich-rechtlichen Rundfunksendungen zeigt, daß Nachrichtensprecher heute immer seltener den Inhalt der Nachrichten, die sie sprechen, überhaupt verstehen.
Ein Stehpult bietet seinem Benutzer die Möglichkeit, Schreibtisch-Tätigkeiten auch be... mehr
Auch Nebengewerbe oder Nebentätigkeiten müssen bei den zuständigen Behörden gemeldet ... mehr
Grafikdesign zählt noch immer zu den beliebten Berufswünschen – auch wenn der Übergan... mehr
Kommentare
Jürgen [Gast]
Kleine Bemerkung nur: Ausgebildete Berufssprecher werden den Inhalt eines Textes so durchdrungen haben, dass sie nur in Ausnahmefällen fehlbetonen. Leider drängen in den Rundfunkanstalten immer mehr Laien auch ans Nachrichtenmikrofon. Demensprechend klingen die Ergebnisse. Eine fundierte Sprechausbildung haben immer weniger Präsentatoren erfahren.
Viele Grüße von einem leidgeprüften Berufssprecher aus Frankfurt.