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Fischfutter

Auch Unterschiede beim Zierfischfutter?

Die Fütterung von Zierfischen ist ein äußerst komplexes Thema. Es gibt wahrscheinlich fast so viele Theorien über gesundes Futter für die Aquarien Bewohner, wie es Aquarien gibt. Grundsätzlich besteht die Möglichkeit Lebendfutter, Frostfutter, Pflanzenfutter und getrocknetes Futter in unterschiedlichen Darreichungsformen wie Sticks, Flocken oder Tabletten einzusetzen. Nur der geringste Teil der Aquarianen Bewohner kommt ausschließlich mit Lebendfutter aus. Die meisten Aquarienbesitzer hierzulande ernähren ihre Fische ausschließlich mit Trockenfutter wie Pflanzenflocken. Die Qualität dieses Kunstfutters wird in der gängigen Fachliteratur meistens unterschätzt, tatsächlich sind die modernen handelsüblichen Fischfutter nicht so einseitig, wie sie dargestellt werden und die große Menge an exotischen Zierfischen, die Aquarianer in Deutschland pflegen, wäre ohne die Hilfe dieser Futterarten gar nicht zu ernähren.

Empfehlenswert ist - wie bei jeder Ernährung – Abwechslung auf den Speiseplan zu bringen. Das bedeutet einerseits, dass man verschiedene Futterarten verwendet, also den Hersteller der Bodentabletten und Pflanzenflocke auch mal wechselt und andererseits dass man den Fischen auch immer mal wieder zusätzlich Lebendfutter anbietet. Die Art der lebenden Nahrungsaufbesserung hängt von den jeweiligen Fischarten ab. Beim Futter von Malawiseecichliden eignen sich zum Beispiel Wasser- und Anfluginsekten, die man in der Zoohandlung bekommt, wenn man sie nicht selber fangen möchte. Farbverstärkend wirkt sich bei bunten Fischen eine carotinhaltige Nahrung aus. Für manche Arten ist pflanzliches Fischfutter als Ergänzung absolut notwendig, das können zum Beispiel Salatblätter oder getrockneter Spinat sein. Vor allem Futter für Buntbarsche sollte mit Grünfutteranteilen aufgebessert werden, damit die Barsche nicht anfangen, die Bepflanzung an zuknabbern.

Als Aufzuchtfutter und als Jungfischfutter eignen sich handelsübliche Flüssignahrungen oder Pulver, die speziell für Tiere im Wachstum zusammengesetzt sind. Vieler Züchter setzen bei der Aufzucht und bei der Pflege kleinerer Fischarten auf Artemia, das sind kleine Krebstierchen, die man, teilweise als Tiefkühlware, im Fachhandel kaufen, im Internet bestellen oder auch selbst züchten kann. Auch Artemiaeier werden häufig als Jungfischfutter verwendet.

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  13.07.2007
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Fragen zum Beitrag: “Fischfutter”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

bachflohkrebse [Gast]

Fischfutter gibt es heutzutage in allen Formen im Internet sehr günstig zu kaufen, deshalb lohnt sich der Aufwand selber für ständig verfügbares Lebendfutter zu sorgen meistens kaum. Einer der spezialisierten Internetshops ist z.B. Bachflohkrebse.de

http://www.bachflohkrebse.de

Hier findet man, insbesondere hochwertige Trockenfuttersorte sehr preiswert.

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