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Funktionsweise einer Shisha

Mit der richtigen Funktionsweise einer Shisha steht einem Raucherlebnis nichts im Wege

Die orientalische Wasserpfeife (auch „Shisha“ oder „Nargile“ genannt), besteht aus mehreren Teilen, die verschiedene Funktionen erfüllen. Obenauf befindet sich der Kopf, in den der Tabak, der in der Shisha geraucht werden soll, gestopft wird. Der Kopf ist mit einer Dichtung mit der (oft mehrteiligen, verschraubbaren ) Rauchsäule verbunden. Die Rauchsäule besteht aus Metall, meist aus Blech, Messing oder seit neuestem auch Aluminium. Je länger die Rauchsäule ist, desto milder, aber auch weniger geschmacksintensiv wird der in der Wasserpfeife/Shisha entstehende, eingeatmete Rauch. Bei einer kürzeren Rauchsäule ist der Geschmack meist intensiver, allerdings werden kürzere Rauchsäulen auch schneller warm, wodurch sie ihre Kühlfunktion nicht mehr optimal erfüllen können. Die Rauchsäule wiederum ist durch eine Steckverbindung oder ein Schraubgewinde mit der Bowl verbunden. Diese Verbindung muss luftdicht sein, damit keine Luft von außen mitgezogen werden kann. Der untere Teil der Rauchsäule, Tauchrohr genannt, taucht in das Wasser in der Bowl ein. Die sog. „Bowl“ ist das Gefäßder Wasserpfeife/Shisha, in das das Wasser (oder andere Flüssigkeiten wie beispielsweise Milch) eingefüllt wird. Durch dieses Wasser wird während der Nutzung der Wasserpfeife der Rauch geführt (daher auch der Name „Wasserpfeife“). Das hat den Zweck, dass der Rauch gekühlt wird, weswegen auch meistens empfohlen wird, kein warmes Wasser zu nutzen, außer man bevorzugt warmen Rauch. An der Rauchsäule befindet sich ein Schlauchanschluss, in den der Schlauch eingesteckt wird. Wenn man nun an diesem Schlauch zieht entsteht in der Bowl ein Unterdruck. Dieser wird dadurch ausgeglichen, dass die Luft von oben in die Wasserpfeife gezogen wird. Oben, auf der Aluminiumfolie, welche über den Kopf gespannt und gelöchert wird, befindet sich die glühende Kohle, weswegen nun größtenteils heiße Luft eingezogen wird, die den sich im Tabakkopf befindlichen Tabak verdampft, wodurch der Rauch entsteht. Das ist auch der Grund dazu, dass der Tabak, den man rauchen möchte, feucht sein sollte: trockener Tabak kann nicht richtig rauchen. Deswegen gibt es in Deutschland, wo Tabak mit mehr als 5% Feuchtigkeit nicht zum Verkauf zugelassen ist, inzwischen spezielle Anfeuchtmittel, mit denen man den legal erwerbbaren Tabak für die Wasserpfeife/Shisha nachfeuchten kann.

Der nun entstehende Rauch wird durch die Rauchsäule und somit auch durch das Wasser und dann durch den Schlauch gezogen. Zwischen dem sich im Kopf befindlichen Tabak und der Kohle sollte ein gewisser Abstand gehalten werden, da der Tabak sonst anbrennt, was zu einem unangenehmen, kratzigen Rauch führt.

Die zwei am häufigsten für die Wasserpfeife/Shisha genutzten Kohlearten sind selbstzündende Kohlen und Naturkohlen : die selbstzündende Variante ist mir diversen Mitteln versetzt, die die Kohle, wie der Name schon sagt, bei einer Erhitzung von selbst durchglühen lässt. Naturkohle ist unbehandelt und muss deswegen mit einer stärkeren Hitzequelle als einem Feuerzeug entzündet werden. Fortgeschrittenere Raucher nutzen meist Naturkohle, da diese Geschmacksneutraler ist und somit den Geschmack des Tabaks nicht beeinflusst.

Autor: Shisha Basar

 
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  07.09.2007
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Fragen zum Beitrag: “Funktionsweise einer Shisha”

 

Kommentare

Bisherige Kommentare: 1
Autor:

Relaxshop K&K [Gast]

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Hi Tareq,

Ganz gut Beschrieben , ich wollte das ganze noch etwas ergänzen :

Der Rauch meiner Shisha kratzt

Sehr viele Shisha Raucher haben das Problem, dass der Rauch oft sehr kratzig ist. Dies ist immer ein Zeichen, dass der Tabak verbrannt worden ist. Man sollte darauf achten, dass wirklich nur die Feuchtigkeit aus dem Tabak verdampft wird und nicht der Tabak anfängt zu brennen, Sie können dies vermeiden, in dem Sie darauf achten, dass der Tabak in Ihrem Tabakkopf weder die Alufolie noch das Metallsieb berührt, ansonsten fängt Ihr Shishatabak sofort an zu brennen und verursacht ein Kratzen im Hals. Sollten Sie einen Tabakkopf verwenden, welcher nicht so tief ist, können Sie sich einen Abstandring basteln welcher auf den Tabakkopf aufgelegt wird und somit einen größeren Abstand zur Kohle gewährleistetet.

Am günstigsten ist es sich den Abstandring mit einem Stück Alufolie zu bauen, einfach die Folie in der Gewünschten Stärke zusammen drehen und einen Ring formen . Sie können sich aber auch einen Abstandring bauen, in dem Sie ein Stück Rohr in der gewünschten stärke absägen und diese auf den Tabakkopf auflegen . Am einfachsten ist es natürlich beim Kauf eines Tabakkopfes darauf zu achten, dass dieser tief genug ist. Achten Sie aber auch auf die gewählte Größe der Shishakohle, oft ist die Kohle auch zu groß und somit zu heiß. Eine weitere Ursache dafür ist auch ein zu trockener Wasserpfeifentabak. Bitte beachten Sie, dass alle deutschen Tabaksorten mit einer Melasse oder Glycerin nachgefeuchtet werden müssen, da Sie sonst auch keine richtige Rauchentwicklung in Ihrer Shisha haben.

(mehr Informationen dazu erhalten Sie hier)

Das richtige Händeln des Shisha Tabaks

Achten Sie beim einfüllen des Tabaks darauf, dass Sie den Tabak auf keinen Fall stopfen bzw. auf jegliche Art komprimieren. Der Tabak sollte ganz locker in den Tabakkopf eingefüllt werden . Achten Sie bitte genau darauf (wie oben beschrieben) das Ihr ShishaTabak nicht die Alufolie bzw. das Kohlesieb berührt. Es gibt diverse Tabakköpfe, die ein intensiveres und geschmacklich besseres Rauchverhalten aufweisen, zum Beispiel der Einloch Tabakkopf oder ein spezieller Shisham Tabakkopf. Der Vorteile dieser Tabakköpfe liegt darin, dass diese Köpfe eine Erhöhung in der Mitte haben, durch welche die Melasse nicht austreten kann, somit haben Sie eine intensiveren Geschmack und ein längeren Rauchgenuss.

Keine Rauchentwicklung in meiner Shisha

Schauen Sie als erstes, ob Ihre Shisha völlig dicht ist, bauen Sie dazu Ihre Shisha komplett zusammen und halten die Aufnahme des Tabakkopfes zu. Nun ziehen Sie an dem Shishaschlauch, es muss sich ein Vakuum in der Flasche bilden . Ist das nicht der Fall, so überprüfen Sie nach und nach die Einzellteile Ihre Shisha. Fangen Sie dabei am besten mit Ihrer Rauchsäule an. Halten Sie das Tauchrohr zu und blasen Sie am anderen Ende der Rauchsäule hinein, dabei darf keine Luft entweichen. Dann prüfen Sie die Ventilsitze sowie die Schlauchaufnahme Ihrer Wasserpfeife. Achten Sie auch darauf, ob sich eine Ventilkugel in dem Sitz befindet und ob diese angerostet oder verklebt ist. Als nächstes nehmen Sie sich den Schlauch vor, halten Sie auch da wieder das Endstück Ihres Wasserpfeifenschlauches zu und blasen in das Mundstück. Es kann aber auch sein, dass Ihr Schlauch verstopft ist, prüfen Sie deshalb auch, ob sich der Shishaschlauch leichtgängig ziehen lässt. Als letztes wären wir wieder bei dem Thema Wasserpfeifentabak. Achten Sie auf den Feuchtigkeitsgehalt Ihres Tabaks und denken Sie daran, das deutscher Wasserpfeifentabak immer nachgefeuchtet werden muss ( mehr zu diesem Thema hier ) . Kein ausreichend feuchter Wasserpfeifentabak = keine Rauchentwicklung.

Die Kühlung meiner Shisha

Die Kühlung der Shisha ist ein wesentlicher Punkt für den Rauchgenuss, es ist sehr wichtig auf das Wasservolumen der Shisha zu achten. Desto mehr Wasservolumen eine Shisha aufweist, desto besser ist die Kühlung gewährleistet. Verwenden Sie immer kaltes Wasser beim befüllen Ihrer Wasserpfeife, bei Shishas mit geringem Wasservolumen kann man auch Abhilfe durch Eiswürfel schaffen. Des weiteren haben Sie noch die Möglichkeit mit einem sogenannten Diffuser ( Zerstäuber) zu arbeiten, mit diesem wird der Rauch durch die feinen Löcher zerstäubt und somit eine bessere Kühlung erreicht. Weist Ihre Shisha keine ausreichende Kühlung auf, kann das auch zu einem kratzen im Hals beim rauchen führen.

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