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Mehrere Blickwinkel auf ein Vogelhaus

Wer ein Vogelhaus selbst bauen will, hat sich nicht nur einen schönen Zeitvertreib gesucht - er hilft auch den gefiederten Gesellen gut über den Winter. Im Fachhandel gibt es Bausätze für weniger geübte Heimwerker.

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© W-FOTO - Fotolia.com
Natürlich kann man Vogelhäuser auch fertig kaufen - aber es macht gewiss mehr Freude, so ein Domizil für Spatzen, Dompfaffen oder Grünfinken selbst zu erstellen! Ob Nistkasten oder Fütterhäuschen - Bauanleitungen gibt es für wild lebende Vögel in allen Variationen im Fachhandel: Sie reichen vom einfach gezimmerten Unterschlupf bis zur luxuriösen Villa. Vogelhäuschen gibt es aus Holz (ein natürliches Material, das den Vögeln sehr entgegenkommt); andere Exemplare sind aus Presspappe, Styropor, Kunststoff oder Metall. Sie alle werden mit losem Vogelfutter beziehungsweise mit Meisenknödeln bestückt. Auch im Internet oder beim Bund für Naturschutz kann man sich Tipps zum Bau holen. Oft finden sich sogar Zeichnungen oder Schablonen für die einzelnen Teile.

Beim Bau sollte man darauf achten, dass die vier Außenwände genügend große Einfluglöcher haben. Außerdem ist es ratsam, die Außenflächen vor Nässe zu schützen. Dies lässt sich zum einen durch Bekleben mit einer wasserdichten Folie, zum anderen mit wasserabstoßendem Lack bewerkstelligen. Hier sind nicht nur Umweltschutzaspekte zu beachten, sondern auch, dass man keine Farbe wählt, die für Vögel schädlich ist. Übrigens sollten Vogelhäuser nicht rot angestrichen werden, denn diese Farbe wird von den Vögeln als Alarmfarbe wahrgenommen! Damit sich unsere gefiederten Freunde nicht verletzen, darf der Futterunterschlupf keine scharfen Kanten oder Ecken haben. Im Innenausbau ist Kreativität erwünscht. Mehrstöckige Vogelhäuser kann man mit Stangen oder Brettern ausstatten, auf denen sich die Vögel niederlassen können. Mit zur Ausstattung sollten etwas Stroh und kleine Ästchen gehören, damit es sich die neuen Nutzer gemütlich machen können. Zuletzt wird für das Vogelhaus ein passendes ruhiges Plätzchen gesucht. Natürlich wird es so angebracht, dass auch Sie es gut im Blick haben! Ein geeigneter Ort kann ein Baumstamm sein, ein stabiler Holzständer oder einfach das heimische Balkongeländer. Wichtig ist, dass das Vogelhäuschen ausreichend vor Katzen geschützt wird, und nicht zuletzt sollten es die Vögel gut einsehen können.

Wie ein solches Domizil von den Piepmätzen angenommen wird hängt auch vom Vogelfutter ab; hier gibt es spezielles für die Sommer- und die Winterfütterung. Wer mehrere Futterstellen einrichtet, sorgt für weniger Stress bei den Vögeln und bietet zugleich eine Alternative, die hygienischer ist.

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