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Die Hunde-Krankenversicherung übernimmt für ein paar Euros im Monat Tierarztkosten für die Behandlung von Krankheiten und Unfallfolgen. Und wie schnell kann ein Unfall passieren. Einen Moment nicht aufgepasst, der Hund sieht etwas und rennt los – direkt unter den Hinterreifen eines Autos. Schon alleine das Röntgen kostet einiges an Geld. Muss der Hund betäubt werden, weil er sich sonst nicht anfassen lässt, kommen die nächsten Euros auf die Rechnung. Selbst wenn nichts Großartiges an Verletzungen vorliegt, kommt es zu einer Nachuntersuchung. Wieder klingelt die Kasse. Da kann selbst eine Kleinigkeit teuer werden. Und was ist, wenn erst einmal etwas Ernstes vorliegt? Manche Hunde-Krankenversicherung hat da Verständnis und übernimmt ohne Höchstbetragsgrenze bei Verkehrsunfällen alle Tierarztkosten für die Behandlung der unmittelbaren Folgen des Verkehrsunfalls im öffentlichen Straßenverkehrs.

Neben diesem speziellen Schutz wird noch der normale Kranken- und Unfallschutz gewährt, das heißt, die Tierarztkosten für ambulante und stationäre Behandlung von Krankheiten und Unfallkosten werden bis zu einer bestimmten Betragsgrenze wie zum Beispiel bis 600 Euro pro Versicherungsjahr. Auch wird teilweise ein Vorsorgeschutz pro Versicherungsjahr mit einem bestimmten Betrag wie z.B. 65 Euro übernommen und beinhaltet Impfung, Wurmkur, Floh- und Zeckenmittel und den Gesundheitscheck. Für Operationskosten muss im Allgemeinen eine extra Versicherung abgeschlossen werden.
Manche Hunde-Krankenversicherung bietet Leistungszuwachs, meist 250 Euro pro Jahr, an, wenn im Versicherungsjahr keine Behandlungskosten für Krankheit oder Unfallfolgen in Anspruch genommen worden sind. Vorsorgekosten sind hiervon meist nicht betroffen. Das heißt soviel, dass die Betragsgrenze für die Übernahme von Krankheits- und Unfallkosten um diesen Betrag permanent angehoben wird.
Natürlich gibt es bei der Hunde-Krankenversicherung unterschiedliche Konditionen und Vertragsbedingungen. Es lohnt sich, entsprechende Angebote einzuholen und zu vergleichen. Auf jeden Fall sollte man sich Gedanken darüber machen, ob es nicht sinnvoll ist, eine Hunde-Krankenversicherung abzuschließen. Der Hund wird leider auch nicht jünger und mit steigendem Alter werden auch die Tierarztkosten steigen. Und das, wo das Tier jedem inzwischen ans Herz gewachsen ist. Dann kann wenigstens die Hunde-Krankenversicherung helfen.
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