Baby kommt! Was nun?
Vieles ändert sich schlagartig, wenn ein Kind ins Haus steht. mehr
Dabei lassen sie sich das Hobby Hund so manches kosten: Futter und Fellpflegemittel, nicht zuletzt auch die Hundesteuer, die - je nach Rasse und Kommune -, mitunter "richtig" in`s Geld geht.
Freilich gibt es Kosten, die man sich als Halter sparen kann. Jedenfalls dann, wenn man von Anfang an richtig vorgesorgt hat.
Vor allem Krankheiten können teuer werden. Noch problematischer sind meist jedoch jene Schäden, die fast jeder Vierbeiner im Verlauf seines Lebens mal anrichtet. Für die haftet nämlich sein Besitzer. Und der könnte - zumindest dann, wenn Personenschäden zu beklagen sind -, danach schlimmstenfalls sogar ruiniert sein.
Nach Meinung der meisten Experten ist daher eine Hundehaftpflicht unverzichtbar. Das beweist bereits ein Blick in die Statistiken der Versicherungsgesellschaften, die alljährlich viele tausend Schadensfälle regulieren. Die Forderungen reichen dabei von Lappalien, wie zerbissenen Schuhen, über den beschädigten Laminat des Vermieters bis hin zu Tierarztrechnungen nach Beißereien mit Artgenossen.

Da - trotz bester Erziehung des Vierbeiners -, tatsächlich immer mal was passieren kann, haben einige Bundesländer, wie Berlin oder Sachsen-Anhalt, die Hundehaftpflicht als Pflichtversicherung für alle Hundehalter eingeführt.
Freilich gibt es häufig feine Unterschiede, so dass ein Vergleich lohnt:
Mitunter lässt sich die Privathaftpflicht des Halters um das "Zusatz-Risiko" Hund erweitern. Das ist in der Regel billiger, als wenn man zwei separate Policen - eine für sich selbst und eine für den Vierbeiner -, abschließt!
Bei manchen Gesellschaften gibt es zudem Rabatte für einen weiteren Hund, während andere Policen Mietsachschäden, gar im Ausland, ausschließen. Hier sollte also auch das Kleingedruckte studiert werden.
Zudem müssen wir darauf achten, dass der Versicherer auch das Ausführen durch dritte Personen und den Freilauf ohne Leine gestattet. Schließlich soll sich der vierbeinige Partner ja auch mal ungehemmt austoben oder aber bei Freunden oder Verwandten unterkommen!
Nicht minder wichtig ist eine Hundekrankenversicherung, die Hund und Halter viel Kummer ersparen kann.
Leider verzichten viele darauf, und so hört man immer wieder, dass Einkommensschwache in höchster Not ihren Tierarzt um Ratenzahlung bitten oder gar einen Kredit für die Behandlung ihres geliebten Tieres aufnehmen ...
Natürlich gibt es auch hier verschiedene Modelle und Policen - allgemeine Krankenversicherungen ebenso wie eine reine OP-Versicherung, die zumindest das Risiko eines Eingriffs "abfedert".
Ob ein Tier versichert werden kann, hängt dabei von allem von seinem Alter ab. Diese so genannte Altersbegrenzung liegt meist bei sieben Jahren.
Zudem muss nach Beginn der Hundekrankenversicherung eine Wartezeit - in der Regel sind das drei Monaten -, absolviert werden, eher der Versicherer in vollem Umfang einspringt.
Danach jedoch hilft die Police, bares Geld zu sparen. Denn eine langwierige Behandlung - gar stationär in einer Tierklinik -, kann rasch viele tausend Euro verschlingen!
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