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Diätfuttermittel für Hunde können dann angezeigt werden, wenn bestimmte Erkrankungen vorliegen, die durch eine spezielle Ernährung geheilt oder doch zumindest gebessert werden können. Der Tierarzt weiß hier Rat.

diätfuttermittel für hunde
© sonne Fleckl - Fotolia.com
Bei Diätfuttermittel denkt man zuerst an Überfettung. Man setzt das Tier, das zu dick geworden ist, auf Diät, um dem abzuhelfen. Das ist aber nur bedingt richtig. Schließlich ist Übergewicht keine Erkrankung, sondern eine Folge von zu viel Fressen und zu wenig Bewegung. Dem kann man auch auf andere Art und Weise abhelfen. Herrchen oder Frauchen müssen sich eben um ihr Tier wieder so kümmern, wie sie dies eigentlich immer vorhatten, aber dann aus eigener Bequemlichkeit nicht umgesetzt haben. Hinaus in die freie Natur zu einem umfangreichen Spaziergang, und das nicht nur ein Mal am Tag, das ist da erst einmal die richtige Konsequenz. Das Alter des Hundes ist da kein Argument. Auch recht alte Hunde können, wenn sie gut trainiert sind, noch etliche Kilometer laufen. Wenn man selbst zu diesen Spaziergängen nicht mehr in der Lage ist, kann man in der näheren Umgebung nach jemandem suchen, der das übernimmt. Gerade bei einem kleineren Hund sind auch ältere Kinder gerne bereit, sich um ihn zu kümmern, um so mehr, wenn dabei auch noch ein Taschengeld abfällt.

Wie beim Menschen gibt es auch Diät für Hunde. Solche Diätfuttermittel für Tiere sollte man aber erst anwenden, wenn man zuvor den Tierarzt konsultiert hat. Er kann feststellen, ob bei dem Hund eine Allergie, eine Leber- oder Nierenerkrankung vorliegt und deshalb eine Diät angeraten ist. Er kann dann auch über die Art der Diät beraten, damit die Erkrankung durch die Diät geheilt oder doch gemindert, zumindest aber nicht verschlimmert wird. Manche Diätfuttermittel sind nur beim Tierarzt, andere im freien Handel erhältlich. Nach der Abklärung durch den Tierarzt ist dann auch bekannt, welches Mittel das richtige ist. Das kann man dann auch, so es erhältlich ist, am freien Markt kaufen.

Eventuell hilft anstelle der Diät auch die Umstellung der Nahrung für den Hund. Auch da kann der Tierarzt beraten. Wenn der Hund aber keine ernsten Anzeichen einer Erkrankung hat, sondern einfach nur zu dick und damit auch zu träge geworden ist, dann hilft neben der bereits erwähnten Bewegung diese Umstellung mehr als eine Diät. "Friss die Hälfte" ist dann in diesem Falle die richtige Antwort.

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